06.03.07 20:20 Uhr
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Jede vierte Frau erleidet körperliche und sexuelle Gewalt durch Männer

Dass Männer Frauen Gewalt antun, ist auch in Deutschland Alltag. Etwa 40.000 Frauen müssen deshalb jedes Jahr Zuflucht suchen in Frauenhäusern.

Auf diesen Missstand möchte die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes mit ihrer Sensibilisierungsaktion "Gewalt gegen Frauen ist Alltag" hinweisen.

Weltweit erleiden Frauen äußerst vielfältige und grausame Formen von Gewalt. Sie reichen von Genitalverstümmelung über Zwangsprositution bis zu Verbrennung.


WebReporter: Pferdefluesterer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Frau, Sex, Gewalt
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2007 20:45 Uhr von jsbach
 
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Unvorstellbar; da schaue ich mir wahllos 4 Frauen: in der näheren Nachbarschaft an und statistisch
ist eine dabei die sich dieser Tortur unterzieht.
Nicht nachvollziehbar. Aber da sind die Gesetze mal gaaanz schnell verschärft worden (Vergewaltigung in der Ehe).
Man sagt ja, ein Mann der einmal schlägt, tut es immer wieder.
Traurig für unser Geschlecht !
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06.03.2007 21:30 Uhr von Artemis500
 
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Schlimm jede vierte Frau - da müssten rein theorethisch mehrere in meinem Bekanntenkreis dabei sein. Gruselig.

@jsbach: Unterziehen schreibt man wenn es freiwillig ist. So ganz freiwillig wird das wohl nicht sein...
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07.03.2007 07:35 Uhr von supermeier
 
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Traurig, aber auch in diesem unserem Land besteht noch einiges an Nachholbedarf, was Ethik und Gewaltfreiheit angeht.
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07.03.2007 08:14 Uhr von vst
 
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jede vierte: gilt das für deutschland oder die ganze welt?
kommt in deiner news leider nicht raus.

aber manchmal wollen frauen auch, dass man gewalttätig gegen sie wird.
das erregt sie.
aber das dürfte hier nicht gemeint sein.

jetzt gelesen. in deutschland jede vierte.
ich finde es in ordnung, dass man gegen die männer die so etwas tun vorgeht und ihnen auch hausverbot erteilt und sie anklagt.

leider wehren sich die frauen zu wenig. nicht durch zurückschlagen, sondern durch anzeige.
wie die frau die jetzt 11 jahre ins gefängnis muss, weil ihr mann das kind der beiden tötete. sie muss ins gefängnis, weil sie sich nicht traute sich zu wehren.
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07.03.2007 08:19 Uhr von Moloche
 
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glaube ich nicht: der Wert ist ja an den Haaren herbeigezogen.
Wahrscheinlich wurden da wieder absurde Handlungen als Gewalt interpretiert.
Z..b ein lüsternder Blick = sexuelle Gewalt, und sonstiger Unsinn.

Nicht alles glauben was man liest!
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07.03.2007 10:33 Uhr von Garviel
 
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@vst: Kleine Korrektur bzw. Anmerkung: Bei dem "Fall Justin" war es, ebenso wie bei "Tim", der STIEFvater...
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07.03.2007 10:36 Uhr von Garviel
 
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@jsbach: "Man sagt ja, ein Mann der einmal schlägt, tut es immer wieder."

Es ist wie überall, wenn bestimmte Grenzen überschritten werden: Beim ersten Mal sind die Hemmschwellen am größten. Deshalb stimmt die Aussage leider.
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07.03.2007 16:57 Uhr von vst
 
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stimmt garviel: was aber an der tatsache selbst nichts ändert.
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16.03.2007 16:03 Uhr von Bjela
 
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Selbstgewähltes Schicksal: @ artemis: doch, man kann schon von unterziehen sprechen. In einer solchen Beziehung gibt es immer den Schläger und den der es zulässt. Bitte mich jetzt nicht gleich hängen, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Das entschuldigt nicht den Täter, aber es soll klar machen, dass diese Frauen (zumindest in Deutschland) die Wahl haben und sich aus den unterschiedlichsten Gründen entschieden haben, bei dem Mann zu bleiben, der sie körperlich und seelisch misshandelt. Ich verurteile es nicht, ich stelle es nur fest. Manchmal drohen Täter mit Mord und Frau glaubt es ihnen (zu Recht) und sieht keinen Ausweg, hier müsste mehr Öffentlichkeitsarbeit nützlicher Beratungsstellen erfolgen, damit Frau weiß, an wen sich wenden. Frauenhäuser sind oft überfüllt, aber es gibt Alternativen, nur sind diese nicht bekannt genug. Es gibt eine Menge Gründe, bei einem Schläger zu bleiben, es mögen nicht die logischten sein und sind definitiv die falschen, aber den Frauen in ihrer Situation erscheinen sie oft als richtig, sie befinden sich halt in einer extremen Stress-Situation, aus der heraus sie die für Außenstehende seltsamsten Entscheidungen treffen (leider die falschen) aber sie treffen sie. Sie und niemand anders. Sie brauchen gute Freunde, doch Täter haben sie oft vor dem ersten "Ausrutscher" (Blödsinn, dieses Wort, wird aber immer wieder gern benutzt) systematisch isoliert, diskreditiert und damit ohne Unterstützung in ihrer Hand.
LG
Bjela
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16.03.2007 16:08 Uhr von Bjela
 
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Glaub´s lieber: @ Moloche
Glaub´s lieber. Bitte. Den geschlagenen Frauen zu liebe. Es ist gerade dieser Unglaube und die teilweise Verharmlosung von Gewalt, zu der ein lüsterner Blick nicht zu rechnen ist, sondern gemeint sind Erpressung, massive Bedrohung, Handgreiflichkeiten bis hin zu krankenhausreif oder gar Tod, die es den Frauen schwer machen, sich Gehör und Recht zu verschaffen. Es bleibt ihnen ja nichts außer dem Rechtsweg oder der Flucht, denn körperlich kommen sie gegen so jemanden nicht an.
LG
Bjela
PS: Ich persönlich bin davon sogar überzeugt, dass jede 3. betroffen ist.
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16.03.2007 16:13 Uhr von Bjela
 
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Genau und das müsste den Betroffenen kar werden: @ Garviel
Ja, da stimme ich Dir zu. Nur leiden wollen es viele der Betroffenen nicht glauben. Sie verzeihen immer wieder und glauben Besserungsschwüren und Reuebeteuerungen seitens der Täter - manche bis in den Tod. Aber es ist eben kein einmaliger Ausrutscher, sondern eine Grundeinstellung, eine Gewaltbereitschaft, die dann immer über einen Trigger ausgelöst und mit diesem gerechtfertigt wird. Dann, wenn kein Gegenwind kommt in Form von Anzeige oder ähnlichem, wenn der Täter also mit seinem Muster ungestraft durchkommt, dann wird es irgendwann einfache Routine und die Spirale von Gewalt beginnt und ist nur mit entschiedener Gegenwehr (nicht körperlich, das schafft eine als Opfer eingestufte Frau nicht, denn Täter suchen sich schon die "richtigen", von denen keine Gefahr für sie selbst ausgeht, denn im Grunde sind es feige Versager, nichts weiter, was sie aber nicht weniger gefährlich macht, traurigerweise) zu stoppen.
LG
Bjela

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