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Würzburg: Soldat wollte nicht in den Irak - Acht Monate Haft

Das US-Militärgericht in Würzburg hat den 35-jährigen US-Soldaten Agustin Aguayo zu acht Monaten Haft verurteilt.

Der 35-Jährige, der von der US-Armee als Fahnenflüchtiger angesehen wurde, verweigerte seinen Dienst im Irak.

Unehrenhaft wurde der 35-Jährige nun vom Militär ausgeschlossen. Das Urteil wurde am Dienstag verkündet.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Irak, Soldat, Monat, Würzburg
Quelle: de.news.yahoo.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2007 08:37 Uhr von Zisch
 
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mhm: Armer Kerl. Ist schon kacke wenn man dahin muss, aber nicht will.

Allerdings ist er zur Army gegangen, häte er sich denken können das er da früher oder später mal hinmuss, und vorallem hätte ihm klar sein müssen was passiert wenn er dies dann trotz Befehl dazu nicht macht.
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07.03.2007 09:07 Uhr von smou81
 
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Was in der Quelle fehlt: Er war bereits einmal im Irak und hatte nun einen zweiten Einsatz dort verweigert. Er ist deshalb für knapp 30 Tage vom Stützpunkt geflohen, hat sich aber dann gestellt und wurde nun verurteilt...
Wurde hier im Würzburger Regional-Radio diese Tage berichtet.
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07.03.2007 09:29 Uhr von _BigFun_
 
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Tja das ist schon Hart - vor allem da er schon mal unten war - sollte man doch meinen, dass er irgend ein "Traumata" zur Entlastung hätte Geltend machen können. Wenn man da unserer Landser so sieht, die in Afghanistan rumgurkten - und dann in Rente gehen wollen, weil sie ja soooo schwere Probleme nun haben....
Mir tut der Ami leid - aber - wer Soldat spielen will - sollte auch Blut sehen können.
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07.03.2007 10:03 Uhr von ChristianWagner
 
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Ich hätte es doch auch so gemacht Für die Achse des Bösen (Bush, Cheney,Rumsfeld) den Kopf hinhalten? Nö!

In ein paar Jahren wird man auch in den USA sagen das der Einmarsch im Irak der größte Fehler nach Vietnam war. Und das man 0 erreicht hat. (Wenn sie Glück haben)

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07.03.2007 10:40 Uhr von Jorka
 
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Vollstes Verständnis: für den Soldaten... die acht Monate wird er auf einer Backe absitzen.
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07.03.2007 10:50 Uhr von bigpapa
 
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Arbeitsverweigerung / Urteil richtig: Man darf bitte 2 Sachen nicht vergessen. Das ist Amerika / USA. Der der Typ zufällig in Würzburg ist, ist völlig unwichtig.

Die USA hat eine Berufsarmee. Wer bereit ist dort sein Job zu tun, muss auch bereit sein in den Krieg zu ziehn und auch wenn das jetzt megahart klingt , bereit sein zu sterben.

Aber machen wir das doch mal anders.
Ein Deutscher, Feuerwehrmann weigert sich ein Haus zu löschen weil da könnte ja noch was gefährliches drin sein was ihn verletzen/töten könnte. (Gasflasche z.b.) Was die US-Armee angeht ist das genau das selbe.

ES IST EIN JOB. Wer den nicht macht kann dafür auch in Deutschland ne Menge Stress bekommen.

Man muss sich halt immer VORHER auch das negative überlegen und überlegen ob man bereit ist das auch zu machen.

Gruß

BIGPAPA
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07.03.2007 10:53 Uhr von Jorka
 
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@bigpapa: Als Soldat muss ich damit rechnen auf Menschen schießen zu müssen, ein Feuerwehrmann läuft meiner Erfahrung nach nicht meiner einer Waffe herum...
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07.03.2007 11:32 Uhr von bigpapa
 
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@ Jorka: Da hast du mich falsch verstanden.

Was ich sagen wollte ist folgendes.

BEIDE riskieren Ihr Leben und beide haben das schon bei ihrer Berufswahl gewusst.

Eine Waffe ist da völlig unwichtig, da sie "nur" als "Werkzeug" für den Job gilt. Du must bei der Bewertung des Urteils bzw. meiner Meinung dazu einfach mal versuchen es völlig ohne Gefühle und Emotionen zu betrachten.

Gruß

BIGPAPA
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07.03.2007 11:41 Uhr von cerus
 
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@bigpapa: Du bist ihr auf dem Holzweg bigpapa !

Ein Feuerwehrmann muß nicht in ein brennendes Haus laufen wo Gasflaschen drin sind und die kurz vor der Explosion sind.
Eigenschutz geht hier vor Brandbekämpfung.
Das ist eine Grundregel in der Brandbekämpfung.
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07.03.2007 12:17 Uhr von Nasa01
 
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@bigpapa: hast recht.
Zweifellos. Da es sich - wie du schon sagtest - hierbei um einen Berufssoldaten handelt muß man die Angelegenheit schon mit anderen Augen sehen. Was die deutsche Armee betrifft bin ich auch der Meinung, dass ein Soldat der seinen Wehrdienst ableistet - anschließend wieder im Zivilleben in seinen alten Beruf zurückkehrt - von solchen Einsätzen ausgeklammert werden muß. Dies träfe meines Erachtens bei einem BERUFSSOLDATEN nicht zu. Der wiederum sollte schon damit rechnen auch mal in Krisengebieten eingesetzt zu werden.
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07.03.2007 13:29 Uhr von riddick
 
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Haha, und unsere bekommen Auszeichnungen http://www.shortnews.de/...
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07.03.2007 13:33 Uhr von sluebbers
 
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quelle sehr knapp / urteil richtig: ich habe gerade mal etwas mehr über diesen fall nachgelesen.

das urteil ist absolut gerechtfertigt und auch noch zu milde.

der typ ist zur armee gegangen um sich geld für seine ausbildung zu verdienen. soweit so gut. aber wie naiv ist man denn bitte wenn man sich zur us-armee verpflichtet und davon ausgeht nicht in den einsatz geschickt zu werden, insbesondere wenn die usa zu dem zeitpunkt bereits in afgghanistan aktiv waren und der irak-einsatz vor der tür steht?? nach eigener aussage hatte aguayo bei seinem ersten einsatz im irak nie munition in der waffe. was bitte soll sowas? der mann ist, wie gewünscht SOLDAT! schießen musste er in der ausbildung. ich habe in meiner einheit beim bund selbst jemanden erlebt der voll dabei war, aber als er das erste mal eine gelandene waffe in der hand hatte hat er diese niedergelegt und den wehrdienst nachträglich verweigert. und dieser aguayo merkt sowas erst wenn er vor ort ist?

selbst schuld, kein mitleid. ein ganz schlechter kamerad ist er außerdem. mit einer ungeladenen waffe im kriegsgebiet. ich fasse es nicht.
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07.03.2007 14:53 Uhr von cerus
 
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@sluebbers: Der Soldat wurde vorallem wegen Fahnenflucht verurteilt weil er insbesondere von seinem Standtort auch geflohen ist nach seiner Weigerung.
Mal was von Traumatiesierung gehört ?
Findet übrigens unter deutschen Soldaten im Ausland auch statt gab erst jüngst ein Bericht im Ersten.
Und auch ein Amisoldat nicht nur der Deutsche Soldat, auch nach Ami-recht, kann den Einsatz unter bestimmten Umständen ( z.B. um nicht eine offensichtliche Straftat oder Völkerrechtswidrigkeit zu begehen ) verweigern.
Ihm wurde wie gesagt sein Fortlaufen und das wiederkehren ( Wahrscheinlich eine Abmachung gegen eine geringe Bestrafung ) zum Verhängnis.
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07.03.2007 17:10 Uhr von Charyptoroth
 
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och leute: bei der deutschen Bundeswehr wird auch niemand gezwungen in einen Krieg zu ziehen. Einzige Ausnahme ist der Verteidigungsfall.
Und ich gestehe jedem Soldaten die freie Entscheidung zu in einen Krieg als Agressor/Besatzer zu ziehen. Das hat mit Verteigung des eigenen Landes mal garnix zu tun.
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08.03.2007 08:31 Uhr von sluebbers
 
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@Charyptoroth: "bei der deutschen Bundeswehr wird auch niemand gezwungen in einen Krieg zu ziehen. Einzige Ausnahme ist der Verteidigungsfall."


wie kommst du auf das schmale brett??!!
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08.03.2007 08:35 Uhr von asmodai
 
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Ganz klar wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder Killer raussuchen dürfte, in welchem Land er gerne Leute umbringen möchte.

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