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Deutsche Bahn hat ein Problem: Zu viele Kunden

Aufgrund zurückgehaltener Investitionen in ihr Streckennetz bekommt die Deutsche Bahn bei steigenden Kundenzahlen ein Problem. Nach dem Passagieranstieg im vergangenen Jahr klagt die Bahn über Kapazitätsengpässe auf einigen Strecken.

Durch die Kürzung der Bundeszuschüsse mussten einige Ausbauvorhaben zurückgestellt werden. Alleine zwölf Großprojekte, die Lücken im Schienennetz schließen sollen, wurden nicht begonnen, beklagen Bahnmanager.

Besonders in Süddeutschland fährt die Bahn am Rande ihrer Kapazität. Bis 2015 wird sich die Situation aller Voraussicht nach noch verschärfen. Statt der notwendigen 4,5 wird die Bahn bis 2011 nur 3,5 Milliarden Euro für den Ausbau erhalten.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Bahn, Problem, Kunde, Deutsche Bahn
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2007 10:14 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Da lach ich doch mal laut auf. Ein Unternehmen, das zu viele Kunden beklagt, zeigt deutlich, dass es noch nicht reif für die Börse ist. Da mögen die Pläne des Bahnchefs Mehdorn noch so ehrgeizig sein. Auch wenn die Zuschüsse des Bundes massiv gekürzt wurden, am desolaten Zustand mancher Strecken und fehlenden Teilstücken ist das Management des Staatsunternehmens zumindest mitverantwortlich. Das Jammern über die bösen Politiker erscheint mir wie eine Flucht vor dieser Verantwortung.
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06.03.2007 10:22 Uhr von asmodai
 
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Echtes Problem aber angesichts des tollen Service und der zuverlässigen Abfahrtszeiten wird sich das Problem schnell beheben lassen.
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06.03.2007 10:38 Uhr von LuCypher
 
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Limit erreicht Dass das Limit erreicht ist, sieht man ja jeden Freitag und jeden Sonntag!
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06.03.2007 11:02 Uhr von meru
 
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Deutsche Bahn "Zu viele Kunden" aber das ist doch kein Problem.
Einfach ein paar Züge ausfallen lasen mehr Verspätung, Strecken streichen und dann noch die Preise anziehen und schon hat sich das mit den Kunden erledigt.

Mfg Meru
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06.03.2007 11:08 Uhr von meyerh
 
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Wo die Gelder geblieben sind Man hat nicht genug Geld zur Sanierung des Streckennetzes aaaahhh ja. Allerdings werden horende Summen für den Neubau von sogenannten Prestige-Bahnhöfen ausgegeben die bei leichten Windboen in ihre Einzelteile auseinander fallen.
Fakt ist doch, das ein vernünftiger Manager solch eine Entwicklung auf dem Kundenmarkt hätte erkennen und rechtzeitig reagieren müssen. Manager die dazu nicht in der Lage sind unfähiger Ballast den sich eine Firma nicht leisten kann, egal ob es die Deutsche Bahn oder ein anderes Unternehmen ist.
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06.03.2007 11:11 Uhr von Silenius
 
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@LuCypher: Das sieht man nicht nur Sonntags und Freitags. Ich fahre öfter mal mit den Ländertickets unter der Woche von Niedersachsen nach MeckPom und zurück, die Bahn von Hamburg nach Rostock ist immer verflucht voll.
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06.03.2007 11:52 Uhr von Jorka
 
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sieht man mal wieder das Herr Mehdorn unfähig ist als Bahn Mananger. Und im Gegenzug werden hier im Norden sämtliche Strecken und Zugverbindungen gestrichen.
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06.03.2007 12:43 Uhr von Nyarla
 
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Wundert mich dass die Bahn wirklich über zu viele Kunden klagen kann. Klar, die Züge sind immer gerammelt voll, hab ich selbst schon oft genug mit erlebt.. Aber bei dem mieserabelen Service, den sich ständig erhöhenden Preisen, den ewigen Verspätungen und Ausfällen.. wirklich, da wundert es mich, dass die Deutsche Bahn so viele Kunden zu verzeichnen hat...
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06.03.2007 12:58 Uhr von SieIstGutesMädchen
 
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echt zu viele: kunden! eindeutig... was machen wir nur mit denen???!!!!

also ich rege mich auch immer drüber auf, dass ich morgens auf dem weg zur arbeit in der bahn immer fast einen kreislaufkollaps und quetschungen von mir trage..... das kanns doch nicht sein! vorallem nicht für den preis!
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06.03.2007 13:16 Uhr von meyerh
 
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@Pendler: Ihr lieben Pendler (bin übrigens auch einer), die ihr euch über zu volle Züge oder S-Bahnen beschwert, fahrt mal einen Monat jeden Tag in Japan (Tokio) U-Bahn, ich mußte das mal aus beruflichen Gründen. Dann, aber erst dann, dürft ihr euch über volle Züge unterhalten, aber die Platzprobleme die ihr jetzt noch anmeckert werden euch dann lächerlich erscheinen.
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06.03.2007 15:25 Uhr von zenon
 
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@Ralph: Jetzt stecke ich aber in einem Zwiespalt - eigentlich wollte ich dir aufgrund des reißerischen Titels mit der einhergehenden einseitigen Argumentation, man muß dir dann aber zugute halten, daß er sehr treffend gewählt ist?!?

Naja, im Zweifel für den Angeklagten...
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06.03.2007 15:27 Uhr von zenon
 
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da fehlt doch was nach "Argumentation" sollte eigentlich daß hier kommen: eine schlechtere Benotung geben als es die News verdient hätte
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06.03.2007 16:11 Uhr von cyrus2k1
 
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Ist doch kein Problem: einfach nochmals die Preise saftig erhöhen, damit hat die Bahn doch schon eine Menge Erfahrung! Dann werden schon ein paar Kunden ausbleiben!
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06.03.2007 17:56 Uhr von Mr.Gato
 
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Wie funktioniert das? Zu viele Kunden - keine Kohle.

Kann mir mal einer erklären, wie das möglich ist? Ich peils wirklich net.

Nach meinem Verständnis müssten die jetzt eigentlich anfangen, das Streckennetz zu vergolden.
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06.03.2007 19:47 Uhr von SmallFrog
 
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Zu viele Kunden? Klingt ja extrem nach einem Luxusproblem. Ist ja in etwa wie: zu viel Gewinn *g* im Ernst. Ich glaube, dass mehr Kunden auch mehr Umsatz bringen und damit mehr Investitionsmöglichkeiten. Und da könnte man doch ansetzen, oder?
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06.03.2007 20:46 Uhr von syn0nym
 
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Erklärung "Zu viele Kunden - keine Kohle": die Monopolstellung! Dadurch kann sich die Bahn einiges, wie die massiven Preiserhöhungen/Verspätungen/mangelnde Infrastruktur erlauben, da es eben Menschen gibt die auf dieses Verkehrsmittel angewiesen sind. Jedoch ist die beachtliche Leistung, über 30.000km Schienennetz und ein paar tausend Bahnhöfe einigermaßen instand zu halten, nicht zu vernachlässigen.
Ich selbst verbringe jeden Tag 1-2h im Zug (zum Glück auf einer ruhigeren Strecke) und in den Zügen die zwischen größeren Städten pendeln sind jeden Tag dicht gedrängte Menschenmassen zu beobachten.
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06.03.2007 21:07 Uhr von Mr.Gato
 
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@synonym: Sry, aber das ist eben keine Erklärung.

GERADE aufgrund der Monopolstellung (kein Konkurrenzdruck ---> keine Preisdumping) müssten die eigentlich im Geld baden.

Und die zigtausend Bahnhöfe (zumindest die grossen; die kleineren sind ja net der Rede wert, was Instandhaltung angeht) sind ausgelastet.

Ich bevorzuge das Auto, aber wenn ich Bahn fahre (fernreisen) muss ich immer ewig warten *hass*, bis ich mal dazu komme ein Ticket zu kaufen.

Die haben also zu wenig Personal und zu viele Kunden. Was soll man davon halten.

Ich würde gerne immernoch von jemandem hören, der da durchblickt, warum das Streckennetz noch net vergoldet ist.
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07.03.2007 06:26 Uhr von SaberRider86
 
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Mr.Gato: ich denke es liegt daran das die bahn in verschiedene unternehmens bereiche geteilt ist... das heisst das der fermverkehr ein guten umsatz macht... aber die db netz eher ein schlechten.. somit hat die bahn zwar das geld.. aber nicht bei db net die für die schienen und co verantwortlich sind
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07.03.2007 08:53 Uhr von George Taylor
 
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Hallo Grüne Na - wo sind die Grünen und Ökos, die ich jahrelang schon höre, man soll doch auf ÖNV umsteigen? Wo sind sie den? Geht eure Rechnung wohl nicht auf, hä?

Wer nur etwas rechnen kann, weiß das auch schon vorher.

Ja wo sind sie den???
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07.03.2007 10:41 Uhr von bigpapa
 
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komisch: Verbessert mich ruhig. Aber wir reden hier von einen ZUG. Das ist doch so ein Teil wo man ruhig mal ein Waggon mehr dranhängen kann. Oder aber eine 2 Lok (sogenannter Traktionsbetrieb).

Und da ich selbst oft Bahn fahre, sehe ich immer auf den Abstellgleisen in den Bahnbetriebshöfen 100erte von Waggons stehen + Loks.

Klar muss man Ersatz haben, aber doch nicht 3 x .

Ich persönlich glaube einfach das die Bahn nicht in der Lage ist ihre Logistik auf die Reihe zu bekommen. Das Waggons + Züge in irgend einer EDV verschwinden, und sich keiner traut dann ein "schlafenden Hund" zu wecken weil es geht ja auch so wie immer. Irgendwie ist das wie mit den Karteileichen in einer Datenbank.

Genauso diese "Verarsche" mit den Zugbindungsfahrkarten. Ich kenne einige Züge/Strecken deren Züge/Anzahl der Waggons sich seit > 10 Jahren nicht geändert haben. Und ich rede hier von IC/ICE´s und nicht von Regionalbahnen/Bummelzügen.

Fakt ist einfach. Da machen clevere Verkaufsprofis logisch richtige Ansätze die die Bahn aber anscheind an der Basis nicht umgesetzt bekommt. mit ihrer Beamtenmentalität.

Wie oft fallen die Reservierungsanzeigen in den Zügen aus, obwohl die Teile eigendlich von Computergesteuert sind. Wer ist schonmal mit einen ICE gefahren an den ALLES Funktioniert hat.
Also ich habe die letzten Jahre etliche Fernreisen durch Deutschland machen müssen mit der Bahn und da gabs KEINE Reise wo alles perfekt lief.

Auch hat einer meiner Vorredner recht. Der Berliner HBF, hätte nicht sein müssen. Das Geld ist pure Verschwendung.

Gruß

BIGPAPA
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07.03.2007 11:05 Uhr von Mi-Ka
 
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George Taylor, jeder soll eine Meinung haben und sie auch kundtun.
Nur bist du hier an der völlig falschen Stelle.
Hier geht es nicht um den ÖNV und auch nicht um zu volle Züge, sondern um Fernstrecken, die nicht ausgebaut sind.

z.B. dass die Schweiz ihr Netz kräftig ausbaut aber die Anschlussgleise aus Deutschland schon jetzt überlastet sind.

Jetzt will ich aber die Bahn ein wenig in Schutz nehmen.
Es ist nun mal ein Problem, wenn sich Fernzüge, Güterzüge, Nahverkehrszüge und auf einer betroffennen Stelle (KA-Basel) auch noch Strassenbahnen die gleichen Schienen teilen müssen.
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20.03.2007 15:12 Uhr von jsbach
 
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Da will man umweltfreundlich: auf die Bahn umsteigen und bekommt dann wohl nur noch Stehplätze.
Staatskonzern Bahn >< Telekom.
Merke keine gravierenden Unterschiede.
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21.03.2007 09:43 Uhr von opppa
 
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Beamtenmentalität: Bei der Beamtenmentalität der Mitarbeiter der ehemaligen Staatsbetriebe wird bei solchen Standardsituationen immer der Kundenabwehrdienst zu Hilfe zu rufen!

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