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Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach greift Polens Regierungsparteien an

Die amtierende Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, hat in einem Zeitungsinterview die polnischen Regierungsparteien scharf angegriffen. Sie seien mit den rechtsextremen Parteien in Deutschland vergleichbar.

Aus diesem Grund dürfe nicht allzu viel erwartet werden, so Steinbach weiter. Gleichzeitig warf sie der regierenden Koalition des polnischen Premiers Kaczynski vor, kein Interesse an einem entspannten Verhältnis zu Deutschland zu haben.

Aufgrund des großen Erfolgs des ARD-Dramas "Die Flucht" sei das Interesse an einer Beschäftigung mit dem Thema Vertreibung weiter aktuell. Steinbach hielt dabei am geplanten Dokumentationszentrums für Vertriebene in Berlin fest.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Präsident, Regie, Polen, Stein, Vertrieb, Erika Steinbach
Quelle: www.faz.net

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2007 10:03 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Bund der Vertriebenen. Eigentlich ist das ein Relikt aus den frühen Tagen der Bundesrepublik, heute ein ums Überleben kämpfender Dinosaurier ohne wirklichen politischen Sinn. Wer würde sich denn in Deutschland noch als „Vertriebener“ bezeichnen? Mal davon abgesehen fiel Frau Steinbach in der Vergangenheit eher als Scharfmacherin auf, denn als Versöhnerin. Dass sie nun den Friedensengel spielen will, nehme ich ihr nicht ab.
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06.03.2007 10:20 Uhr von vst
 
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ich nehm ihr das auch nicht ab: aber ganz unrecht hat sie nicht
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06.03.2007 10:48 Uhr von meyerh
 
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Krasse Worte: Deutliche Worte aus dem Munde einer Person der man eigentlich selber nationalistische Einstellungen unterstellen kann.
Allerdings sowie sich die derzeitige Politik der Regierung Polens gestaltet hat sie nicht ganz unrecht.
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06.03.2007 11:09 Uhr von christi244
 
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All: Das stimmt ... aber ich glaube, hier deutet sich wohl langsam aber sicher an, dass die "Vertriebenen" über kurz oder lang den Weg der jüdischen Claimants beschreiten werden in Sachen Einklagen von Eigentum.

Dinosaurier oder nicht, ich könnte mir vorstellen, es wird noch eine heiße Zeit für Polen kommen und diese wird wohl kaum ein bundesdeutscher Politiker stoppen können. Es sei denn, man verbietet Zivilklagen. Und dann bleiben noch immer US-Anwälte, wenn EU-intern geblockt würde.
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06.03.2007 11:28 Uhr von Alfadhir
 
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rechtsextremen Parteien stimmt wenn man sich die komentare die da gegeben werden so anschaut ist das schon auf dem level. aber im gegensatz zu hier machen die medien zum großen teil da auch noch mit und das ist das wirklich schlimme an der sache.
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06.03.2007 11:31 Uhr von meyerh
 
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@christi24: Es wurde von deutscher Seite auf jegliche Besitzansprüche gegenüber Polen verzichtet, dies besagt eine Übereinkunft die zwischen beiden Ländern (glaube 1990 wars) beschlossen wurde.
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06.03.2007 14:00 Uhr von opppa
 
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Noch so eine: Zentralrat te!
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06.03.2007 14:02 Uhr von christi244
 
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Meyer: Das mag wohl sein ... aber ich wage doch sehr zu bezweifeln, dass unser Staat das Recht hat, auf zivile Prozesslagen Eingriff zu nehmen. Das mag zwar auf Politebene gelten, aber sicher nicht im Zuge von Privateigentum.

Ich sagte ja schon, deutschen Kanzleien wurde in diesen Fällen sicherlich der Markt verdorben, aber international bestehen immer Wege, gegen den polnischen Staat auf privater Ebene anzugehen mittels Zivilprozess. Und das kann sicher keine Regierung verbieten. Oder meinst Du, einen US-Anwalt interessieren die Befindlichkeiten bundesdeutscher Abmachungen in irgendeiner Form?
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06.03.2007 14:09 Uhr von christi244
 
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Insom: Mit Polemik ist da wenig zu erreichen ... und hier handelt es sich ausschliesslich um polemischen Blödsinn.

Die Dame wäre sicherlich sehr viel besser beraten gewesen, ihren Mitgliedern Wege aufzuzeigen, wie sie an ihr nachweisbares Eigentum kommen können unter Zuhilfenahme von Anwälten. Ich gehe mal davon aus, dass diese Vereinigungen auch über Anwälte verfügen.

Die jüdischen Vereinigungen machen es doch vor und nehmen insofern eine Vorreiterrolle ein. Von daher liegen ja Strategien offen.

Und, ob unser Staat mit irgendeinem anderen Staat irgendwelche dubiosen Geschichten auskungelt oder nicht, sollte die Privatpersonen nicht größer interessieren ... halt evtl. nur insofern, als dass auf keinen deutschen Anwalt zurückgegriffen werden kann, sondern eben andere Wege gefunden werden müssen, die ja nun offensichtlich auch existieren und erfolgreich sind.

Was soll also den "Vertriebenen" größer passieren ... Abschiebung nach Polen ... wohl kaum!
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06.03.2007 15:12 Uhr von christi244
 
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Alfadir: ?????
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06.03.2007 15:30 Uhr von niklove
 
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ist schon erstaunlich, dass jeder Person, die versucht etwas für deutsche zu tun, gleich nationalistische Einstellungen unterstellt werden.
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06.03.2007 16:09 Uhr von hanswa
 
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Mut: Man kann Frau Steinbach nur gratulieren, daß Sie den Mut hat, das auszusprechen was viele Deutsche denken.
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06.03.2007 16:36 Uhr von christi244
 
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Niklove, Hanswa: Ich will Euch beiden ja nicht widersprechen ... nur ... was bringt die gesamte Polemik. Taten wären wohl sehr viel sinnvoller und sicherlich auch ergebnisreicher.

Wer immer enteignet wurde, sollte sein Eigentum auch zurückbekommen. Das gilt für Juden genauso wie für alle anderen auch.

Allerdings Verbalinjurien haben bis dato noch nie wirklich etwas gebracht, selbst dann nicht, wenn viele so denken sollten. Gedanken haben die Welt erst durch Taten verändert. Also nicht labern, sondern klotzen.

Es sollte keinen kümmern, was unsere Politiker auskungeln, schon gar nicht, wenn es Möglichkeiten und legale Wege gibt, doch zum Ziel zu kommen. Mich würde es einen Dreck interessieren, was ein Herr Schily, Beckstein oder sonst wer dazu meint. Mein Weg wäre in jedem Fall über einen ausländischen Anwalt, den genau das ebensowenig interessiert.
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06.03.2007 21:16 Uhr von christi244
 
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Insom: Okay ... dann packen wir das Getöse mal in den Mantel der "Liebe" oder so ;-).

Wie schaut es denn in ihrer Organisation mit sachdienlichen Hinweisen zur sachorientierten Problemlösung in punkto Zurückerlangung von Eigentum aus? Sowas würde mir weitaus mehr imponieren als dieser ewige Zickeneklat.

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