05.03.07 18:49 Uhr
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Deutsche Bank fordert radikale Maßnahmen in der Energiepolitik

In einer am Montag in Berlin vorgestellten Studie fordert die Deutsche Bank eine Zerschlagung von Stromkonzernen. Um den Wettbewerb zu stärken, sollen Stromerzeugung und Netze vollständig getrennt werden.

Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatte es ähnliche Forderungen gegeben, z. B. von Seiten der EU-Kommission. Der Vorstoß der größten deutschen Geschäftsbank wurde jedoch mit Erstaunen und Überraschung zur Kenntnis genommen.

Auf das Argument, eine Zerschlagung käme einer Enteignung gleich, entgegnete das Kreditinstitut, dass die Stromkonzerne zumindest einen Teil ihrer Stromnetze mit unrechtmäßig erworbenem Geld aufgebaut hätten.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Bank, Energie, Deutsche Bank, Energiepolitik
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2007 18:06 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Jetzt kommt Bewegung in die Geschichte. Nachdem wir als normale Strom- und Gasverbraucher im vergangenen Jahr mehr oder weniger hilflos der Preiserhöhungsorgie der Strommonopolisten zuschauen mussten, bläst den Stromgiganten der Wind nun offen ins Gesicht. Auch wenn die Durchsetzbarkeit bezweifelt wird, der Vorschlag, Netze und Stromerzeugung zu trennen, erhält nun unerwarteten Rückenwind. Für den Wettbewerb und damit die Verbraucherpreise wäre es jedenfalls ein Gewinn.
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05.03.2007 19:44 Uhr von Enrico Bartsch
 
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Mit unrecht erworbenem Geld Na die Banken müssen es ja wissen.

Peace Mr. Ackermann.
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05.03.2007 20:17 Uhr von ccwm
 
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Berlin: Erdbeben der Stärke 3,5: In Berlin kam es heute Nachmittag zu einem Erdbeben der Stärke 3,5 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Nach Auskunft führender Geologen hatte dieses Beben allerdings keine geologischen Ursachen, vielmehr sei das verzerrte Weldbild von Wirtschaftsminister Gloß wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.
Mit seinem Rücktritt wird gerechnet...

:-)
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05.03.2007 23:08 Uhr von SchlachtVati
 
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eigenartige hilflosigkeit: das klingt ja wie nach wie einen "weltwirtschaftskrieghilferuf"
*g*
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06.03.2007 08:51 Uhr von opppa
 
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Die Deutsche Bank: soll doch einfach über ihre Aufsichtsratssitze die Vorstände entzsprechend anweisen!

Die haben in den Firmen doch mehr zu sagen, als der Staat!

Aber - Geiz ist geil - die Gewinne der Firmen werden dankend angenommen!

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