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2006: Trotz starker Gewinnzuwächse - DAX-notierte Unternehmen entließen Arbeiter

Aus einer Berechnung des "Tagesspiegels" geht hervor, dass die 30 Unternehmen, die im DAX notiert sind, im Jahr 2006 Mitarbeiter entließen, obwohl bei zwei Dritteln der Unternehmen die Gewinne im zweistelligen Prozentbereich gesteigert werden konnten.

Während fast 12.000 neue Mitarbeiter von den Unternehmen engagiert wurden, wurden über 55.000 entlassen. Allein bei DaimlerChrysler wurden 15.000 Mitarbeiter in Deutschland entlassen.

Aktienmarktexperte Christian Kahler erklärte dies damit, dass die Unternehmen ihre Gewinne zum Großteil im Ausland einfahren. Von Arbeitnehmerseite gab es starke Kritik wegen der Beschäftigungsentwicklung.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Arbeit, Unternehmen, DAX, Arbeiter
Quelle: de.biz.yahoo.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2007 00:21 Uhr von Gunny007
 
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nun ja: ich kann mich nur wiederholen. es ist eine bodenlose sauerrei und man müßte was gegen diese mafia tun.
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05.03.2007 13:47 Uhr von opppa
 
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Überschrift ist falsch! Es sollte besser heißen:

Wegen der Entlassung von Arbeitern sind die Gewinne der DAX-Unternehmen stark gestiegen!

Der Grund:

Das Management bekommt Gewinnbeteiligung und es wird vom Aufsichtsrat eingesetzt. Der Aufsichtsrat wird von den Aktionären gewählt, die diese Gewinn einstreichen (jetzt sogar noch mit günstigerer Steuer)!

Soviel zu sozialen Gewissen der Wirtschaft!
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05.03.2007 13:54 Uhr von kirov
 
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Passt dazu. Unternehmen fordern mehr Zuwanderung: BamS´: Wirtschaft will niedrigere Hürden für Zuwanderung

HAMBURG (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft hat einem Bericht der ´Bild am Sonntag´ zufolge ihren Druck auf die Bundesregierung verstärkt, das Zuwanderungsrecht zu lockern, damit mehr ausländische Fachkräfte nach Deutschland kommen können.

Braun will, dass für ausländische Berufseinsteiger mit qualifiziertem Abschluss an einer deutschen Hochschule ein Mindestgehalt von 40 000 Euro jährlich reichen soll, um ein Daueraufenthaltsrecht zu erhalten. Derzeit liegt die Grenze bei 85 500 Euro. ´Gerade für kleine und mittlere Unternehmen häufig eine zu hohe Hürde´, so Braun. Ausländer, die in Deutschland eine Firma gründen wollen, sollten laut Braun nur noch 500 000 Euro investieren und fünf Arbeitsplätze schaffen müssen. Im Moment sind diese Anforderungen doppelt so hoch.

Der DIHK erwartet für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent und im Jahresschnitt eine halbe Million Arbeitslose weniger als 2006. Im Februar sank die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr sogar um 826 000 - der größte Rückgang seit 1949. Braun schreibt laut ´Bild am Sonntag´ in dem Brief: ´Der Arbeitskräftemangel dürfte sich schon in naher Zukunft spürbar verschärfen.´ So fehlen allein in der IT-Branche bereits jetzt rund 20 000 Spezialisten. Bisher kann diese Lücke von ausländischen Fachkräften nicht geschlossen werden: 2005 kamen 900 Spitzenkräfte aus Ländern außerhalb der Europäischen Union nach Deutschland, in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres waren es 140./gp/DP/he

Quelle: dpa-AFX

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