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NRW: IG Metall vermisst bei den Arbeitgebern die soziale Verantwortung

Bekanntermaßen wollen die Unternehmen Deutsche Telekom, Bayer Schering sowie Airbus zehntausende Jobs streichen. Detlef Wetzel, Vorsitzender der IG Metall in NRW, erklärte jetzt: "Es gibt zu wenig soziale Verantwortung in den Vorstandsetagen."

Frank Bsirske, Vorsitzender von Verdi, schlug am heutigen Samstag, anlässlich einer Landesbezirkskonferenz, in die gleiche Kerbe.

Er übte Kritik an der Telekom, hier sollen 50.000 Beschäftigte ausgegliedert werden, und meinte, das Unternehmen bewege sich in einigen Teilen in Richtung Armutslöhne.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Nordrhein-Westfalen, Metal, Metall, Arbeitgeber, Verantwortung, IG Metall
Quelle: www.wdr.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2007 19:15 Uhr von rheih
 
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So sieht es wohl nach wie vor aus. Die Unternehmen fahren zum Teil riesige Gewinne ein oder machen schwere Managmentfehler und die Arbeitnehmer müssen die Zeche bezahlen...
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03.03.2007 19:41 Uhr von opppa
 
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Schlimm daran ist, daß die Regierung: genausowenig soziale Verantwortung zeigt.

In den Jahren seit der Regierung Kohl werden doch den Arbeitgebern immer mehr Steuergeschenke zu Lasten der Abreitnehmer zugeschanzt!

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!
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03.03.2007 21:12 Uhr von Wollmonster
 
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wenn es soziale Verantwortung gäbe mßssten die Hälfte der Manager entlassen werden, da diese dafür bezahlt werden unsoziale Aktionen zu planen.
Soziale Verantwortung ist das Gift in der Vorstandetage.
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03.03.2007 22:43 Uhr von artim
 
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es lebe der kapitalismus...
...der die demokratie abgelöst hat
...dem die soziale verantwortung fehlt
...der unter dem deckmantel der marktwirtschaft auch noch
den cent in die taschen der megareichen spült

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03.03.2007 22:54 Uhr von chitah
 
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Soziale Verantwortung? Ist schon erstaunlich das gerade die Gewerkschaften von sozialer Verantwortung sprechen. Die vermisse ich dort seit Jahren!

- unrealistische Lohnforderungen trotz Arbeitsplatzstreichungen (vorneweg die IG Metall)
- Streiks gegen den Willen der Belegschaft
- Manipulation von Betriebsräten
- Aufhetzen der Arbeitnehmer gegen den Arbeitgeber usw.

Gerade in der momentanen Form sollten die Gewerkschaften sich lieber auf das besinnen wozu sie da sind und nicht in ihrem Größenwahn sinnlos polemisieren. Heute ist doch die Gewerkschaft nichts mehr als das Karrieresprungbrett für diejenigen die es in der freien Wirtschaft zu nix bringen! Sozialpläne werden geradezu erzwungen um sich einen Namen zu machen und innerhalb der Gewerkschaft nach oben zu kommen usw.
Bevor sich das nicht ändert sollten Verdi und IG Metall am besten gar nichts mehr von sich geben!
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03.03.2007 23:12 Uhr von Streetlegend
 
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@chitah: Vollste Zustimmung. Soziale Verantwortung, was ist das eigentlich? Echt schlimm, diese Entwicklung. :-((((((
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03.03.2007 23:13 Uhr von Pferdefluesterer
 
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Manager zur Verantwortung ziehen: Es muss aufhören, dass die Nieten in Nadelstreifen jeden Rauswurf üppig vergoldet bekommen. Sie sollten auch finanziell die Verantwortung übernehmen müssen, wenn sie klägliche Managementfehler begehen.
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04.03.2007 15:11 Uhr von Jorka
 
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@chitah: Die Gewerkschaften sid ja auch in erster Linie für die Arbeitnehmer da und nicht für die Arbeitgeber....
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04.03.2007 19:08 Uhr von Troll-Collect
 
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@chitah: Du hast doch ... ! In welcher Welt lebst du eigentlich?

Unrealistische Lohnforderungen - so eiun Quatsch. Deshalb gehen seit einigen Jahren die Löhne zurück? Hast du mal die jüngste Erhebung zum Tarifniveau gelesen? In welchen Bereichen die Tariflöhne inzwischen (nach unten) angekommen sind? Schon einmal was von Tariföffnungsklauseln gehört, die in einigen Bundesländern schon von rund 30% der Unternehmen angewandt werden?

Und Streiks gegen den Willen der Belegschaft - das ist ja wohl die allergrößte Humbug.
Für einen Streik ist eine Urabstimmung notwendig, in der 75% FÜR den Streik stimmen müssen. Ein Streik wird beendet, wenn in einer Urabstimmung 25% die für die Beendigung stimmen. Gegen den Willen - *rofl*

So einen Quatsch wie du geben nicht einmal die Arbeitgeber zu den Gewerkschaften ab.
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05.03.2007 10:40 Uhr von rh1974
 
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geld kennt keine moral "Nach uns die Sintflut ist der Wahlspruch jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation." - Das Kapital von Karl Marx. Band 1. Zweiter Abschnitt, Achtes Kapitel
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05.03.2007 10:44 Uhr von asmodai
 
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shareholder value: Die soziale Verantwortung der Leute, die sich früher zu Recht als "Unternehmer" bezeichnen dürften, wurde durch den shareholder value und seine Erfüllungsgehilfen ersetzt. Manager sind beliebig austauschbar und müssen sich wohl primär durch Skrupellosigkeit auszeichnen.
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05.03.2007 22:26 Uhr von chitah
 
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@jorka @troll-collect: jorka: Ich habe auch nichts anderes behauptet oder verlangt. Nur arbeiten die Gewerkschaften in den letzten Jahren immer öfter an den Wünschen und Problemen der Arbeitnehmer vorbei.

@ troll-collect: tz,tz,tz......nicht aufregen. Ich lebe in dieser Welt und bekomme die Heuchelei dadurch sehr gut mit.
Habe Dich da wohl getroffen...Verdi oder IG Metall? :-)
Ein Streik kann gegen und wird sehr wohl am Willen der Belegschaft vorbeigeführt!!! Wie Du schon gesagt hast findet eine Mehrheitsabstimmung statt, allerdings nicht unter den Beschäftigten, sondern unter den GEWERKSCHAFTSMITGLIEDERN! Wenn in einer Firma 100 Leute arbeiten und 10 in der Gewerkschaft sind, dann stimmen die 10 über nen Streik ab, egal was die anderen wollen!
Und zum Thema Lohn, willst Du mir jetzt sagen das die Metallarbeiter schlecht verdienen? Ich weiß aus meinem eigenen Bekanntenkreis was man dort verdient.....und nur darum ging es!!! (IG Metall, wie schon in meinem 1. Kommentar) Nur leider ist es genau diese Gewerkschaft die immer wieder mit unverschämten Forderungen auffällt. Links werden 1000 Leute entlassen und rechts fordert IG Metall alle 2 Jahre mehr Lohn....was hat das mit sozial zu tun?

Und bitte nicht gleich persönlich werden, ok...
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06.03.2007 09:46 Uhr von opppa
 
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Wer schimpft denn hier über die Gewerkschaften? Die Gewerkschaften sind die Arbeitnehmervertreten!

Da fällt mit jetzt der Spruch mit den Staubsaugervertretern ein. Warum bloß?
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06.03.2007 11:24 Uhr von freddy111
 
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@opppa: Auch ich "WAR"mal in der Gewerkschaft.
Hat 35 Jahre gedauert bis ich begriff was das für ein mieser Verein ist!!
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06.03.2007 12:34 Uhr von Davor
 
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cheetah: wozu sind den gewerkschaften da? um eine illusion von sozialer gerechtigkeit aufrecht zu erhalten wie sie vom real existierenden neoliberalen manchesterkannibalismus schon lange getötet wurde?

Sozialpläne sind dazu da um Leuten welche vom Arbeitsleben in die Arbeitslosigkeit befördert werden diesen Übergang allerbestmöglichst abzufedern -

wer darin irgendetwas verdorbenes sieht hat leider keinen Bezug zur Realtät und sollte sich fragen ob der wohlbehütete cocoon im palastobergeschoss des elfenbeinturmes aus dem man abgehoben die idioten da unten beobachtet tatsächlich die gleiche perspektive aufweist wie sie unten empfunden wird.

falls nicht sollte man hinterfragen ob die eigenen theorien nicht einfach nur selbsterhaltungskampfrhetoriken sind weil man jener arbeitgeberschicht (bzw. indirekt als familienmitglied) angehört welche sich jeglicher sozialen verantwortung entziehen möchten wie ein dieb in der nacht sich davonschleicht und eben auch nur propaganda. Oder aber du bist ein übereifriger BWL-Student der die Hurra-Marktorientierungstotschlagsphrasen unreflektiert von sich gibt bzw. überhaupt keine eigene Möglichkeit hat irgendwas zu reflektieren aufgrund Naivität oder Desinteresse.

KEIN Arbeitgeber der ein mindestmaß an sozialer verantwortung hat sieht in den gewerkschaften irgendetwas schlechtes, ebenso betriebsräte (siehe porsche-wiedeking oder der dm-chef name vergessen). man sieht sie als partner der mäßigung - klar daß am anfang hohe forderungen gestellt werden aber schau mal wo die abschlüsse dann landen.

du täuschst uns damit wenn du hier sagst daß es irgendewas substantielles hat wenn die gewerkschaften saftige lohnerhöhungen fordern - sie fordern das eine und knicken dann beim anderen ein. WARUM SONST gibt es denn reallohneinbußen?

Zum Streiken -

unter wem sonst soll denn abgestimmt werden wenn nicht unter den Gewerkschaftsmitgliedern ob gestreikt wird oder nicht? Ich fürchte du hast das System nicht begriffen denn es sind dann ja zumeist auch nur die Gewerkschaftsmitglieder die dafür den Lohnausfall entschädigt bekommen.

Sei mir net bös über die Frage aber du bist BWL-Student und stolz auf deine guten theoretischen Studienergebnisse oder? Immerhin bist du 28 und man sollte meinen daß unter der Voraussetzung von gesellschaftlicher Interaktion mit unterschiedlichen sozialen Schichten eine gewisse Lebenserfahrung dagegen spräche diese marktradikalen Vorschlaghammerromantismen zum Besten zu geben wenn niemand neben dir steht und dir ne Knarre an die Schläfe hält um deine Kommentare zu schreiben...

nix für ungut
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06.03.2007 13:58 Uhr von opppa
 
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freddy111: Ich habe das gemerkt, als ich als Arbeitgebervertreter mit denen "zusammenarbeiten" mußte!
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06.03.2007 18:49 Uhr von chitah
 
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@ davor: nö, bin ich nicht!!!!
Ich frage mich gerade nur woran es manchen hier fehlt, die Fähigkeit mein Geschriebenes zu lesen oder die Toleranz es zu verstehen.

Lies Dir einfach nochmal meine Beiträge durch und sag mir dann wo ich Pro-Arbeitgeber geschrieben habe.
Ich habe mich nicht gegen Sozialpläne allgemein ausgesprochen, sondern gegen mutwillig und zwanghaft herbeigeführte. Auch das gibt es.....der AG wollte ALLE Mitarbeiter mit selbem Lohn weiterbeschäftigen und der BR wollte einen Sozialplan mit "sozialverträglichen" Entlassungen und Abfindung. Paradox???? Nein, so macht man sich als karrieregeiles BR-Mitglied einen Namen in der Gewerkschaft! Und die schauen schmunzelnd zu.
Sicher ist es normal das die Gewerschafter die Urabstimmung führen und auch nur die aus der Streikkasse bezahlt werden....das weiß ich, ich bin nicht blöd! Es hat nur absolut nichts mit sozial zu tun wenn wie in meinem Beispiel 90% der Belegschaft GEGEN und 10% FÜR den Streik sind, die Gewerkschaft also nur diese 10% unterstützt (ich weiß, das ist normal, mußt Du mir nicht erklären) und diese 10% auch noch als einzige Geld erhalten. Und das nachdem sie sich über den Willen von 90% hinweggesetzt haben!!!
Kapiert?? Gut.....also wo ist das sozial?

Nochmal für den der es nicht begreifen kann oder will. Ich habe mich nicht gegen Gewerkschaften ausgesprochen, ich habe bemängelt das die Gewerkschaften zuerst bei sich schauen sollten wieviel vom gewerkschaftlichen Grundgedanken bei ihnen überhaupt noch vorhanden ist und inwieweit sie überhaupt noch sozial sind. da gibt es nämlich eine Menge aufzuräumen!!!!
Dieses Denken hat nix mit BWL zu tun, sondern mi offenen Augen und gesundem Menschenverstand.....ich bin froh das es Gewerkschaften gibt, weil wir sie brauchen.....aber nicht in den mafiösen Strukturen wie Verdi und IG Metall!!!!

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