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Vatikan nennt leere Knochenkästen des "Titanic"-Regisseurs "Fantasie-Archäologie"

Fabrizio Bisconti, Archäologie-Experte des Vatikan, spricht dem Hollywood-Regisseur James Cameron die Seriosität ab.

Cameron hatte in einer spektakulären Aktion leere Knochenkästen als Beleg für die Entdeckung des Familiengrabs Jesu vorgeführt.

Der päpstliche Sekretär verwies die Spekulationen in das Reich der Fantasie: "(...) das hat mit wissenschaftlichen Methoden der Archäologie nichts zu tun", kritisierte er.


WebReporter: Pferdefluesterer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vatikan, Regisseur, Archäologie, Knochen, Titanic, Fantasie
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2007 16:25 Uhr von rheih
 
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Vatikan: Was anderes war vom Vatikan doch auch gar nicht zu erwarten... Alles andere würde der katholischen Lehre gegenüber stehen...
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03.03.2007 16:37 Uhr von El_Chris
 
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@ rheih: so unrecht kann ich dem Vatikan da aber auch nicht geben, dass, was Herr Cameron verbreitet, ist doch arg spekuliert
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03.03.2007 16:39 Uhr von borgir
 
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ist doch: logisch, dass die das als fantasie ablehnen. selbst wenn die beweise noch so erdrückend wären, würden sie das tun. ein solcher fund würde die kirche in ihren grundfesten erschüttern und die machtverhältnisse richtung volk verschieben...dass kann der vatikan nicht zulassen.
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03.03.2007 17:05 Uhr von maxwilli
 
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toller Beweis diese leeren Kästen. Selbst wenn er Knochen gefunden hätte könnten die von fast jedem stammen. Das KANN neimand nachweisen...deswegen geb ich dem Bisconti da schon recht. Was tut man nicht alles für Schlagzeilen...
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03.03.2007 17:59 Uhr von merjon
 
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das thuriner Grabtuch: wird auch offiziell anerkannt OHNE das man beweisen kann ob es tatsächlich Jesu war. Wenn Verbannung ins Fantasiereich, dann schon bitte alles!
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03.03.2007 18:01 Uhr von *Flip*
 
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:) Es ist nicht weiter als eine weitere Verwirrung: Selbst die Inschriften auf den Steinen, die vorgezeigt wurden, waren falsch übersetzt und könnten alles bedeuten.

Jeder Wissenschaftler distanziert sich davon, weil das nichts mit Wissenschaft und seriöser Archäologie zu tun hat, eher mit einem zweiten Dan Brown.

Fakt ist, dass es derzeit zwei Grabstellen in Jerusalem gibt, die als Jesus Grab fungieren. Auf dem einen steht die Grabeskirche und das andere ist im Freien, was sehr viel von evangelischen Freikirchen als das angesehen wird.

Bei beiden kann bzw. muß man sagen, dass es keine 100 % Beweise für die Echtheit gibt.

Für die Grabeskirche spricht die Traditionen, den Konstantins Mutter lies sich von den Christen in Jerusalem zeigen wo die Grabstelle \ Kreuzigungsort gewesen ist bzw. diese Orte von den dort ansässigen Christen verehrt wurden. Konstantin setze eine Kirche auf diese beiden Orte. Ausgrabungen beweisen, dass dieser Ort früher schon als Friedhof fungierte bzw. das dieser Ort auch damals außerhalb der Jerusalemer Stadtmauern lag.

Bei dem anderen Grab, was im Freien liegt, haben Archäologen herausgefunden, dass dieses Felsengrab um das 8 Jh. vor Christus angelegt wurde. Das widerspricht den Evangelienberichten, denn diese Berichten, dass dieses Felsengrab, in dem Jesus beerdigt wurde, neu eingehauen wurde.

Adios
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03.03.2007 20:34 Uhr von horror2
 
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lol: das ist doch klar das der vatikan das sagt , denn jesus ist ein märchen und die wissen das .
deshalb wollen sie auch nicht das irgendjemand irgendwas "entdeckt" denn das könnte sich als falsch herausstellen und die leute könnten glauben das da was nicht stimmt.
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04.03.2007 09:05 Uhr von tutnix
 
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@merjon: das turiner grabtuch ist schon seit jahren als fälschung entlarvt.
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04.03.2007 11:42 Uhr von Ronin3058
 
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Toller Beweis! Nicht nur Vatikanexperten haben starke zweifel an dem angeblichen Beweis - nein, nahezu alle Archäologen zweifeln an diesem Fund.

Aber natürlich ist es eine Verschwörung des Vatikans...

Moment mal, ich grab in meinem Garten kurz ein Buch aus, da steht Tagebuch des A.H. drauf und verkauf es dem Stern...
ups - ich glaub auf die Idee kam schon einer ^^ ;)
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04.03.2007 12:39 Uhr von Bibip
 
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...und das schöne daran ist, dass es vermutlich Jesus nie gab!
Es gibt keine unabhängige Geschichtsschreibung, die ihn erwähnt.
Erwähnt wird er nur von Christen (die daran Interesse haben, klar) und von Geschichtsschreibern, die gehört hatten, dass jemand gehört hat....
Was natürlich nicht heißen soll, dass es nicht irgend einen Wanderprediger damals gab, der Jesus hieß.
Nur eines war er absolut nicht: eine Bekanntheit.
Grüße
Bibip
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04.03.2007 19:44 Uhr von mahoney2002
 
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Dieser quatsch, darumm so einen herman zu machen.
Selbst wenn es ihn gab, die geschichte um ihn ist so was von bescheuert.
Schon diese sache mit der unbefleckten empfängniss und er sei ein kind gottes.
Ja klar, war es damals nicht so das uneheliche kinder unerwunscht waren und sogar abgeschottet wurden, ja meist sogar getötet damit es keiner merkt.
Aber die haben einfach gesagt es ist ein sohn gottes *lach*
Wenn heute einer so etwas sagen würde, wird er 2 minuten später in die weisse weste gesteckt.
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04.03.2007 20:30 Uhr von Bibip
 
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hallo mahoney2002: da machst Du es Dir zu einfach.
die christliche Lehre ist bei weitem kein Quatsch. Es ist eine hoch ethische, hochphilisophische Lehre. Eine der besten die es gibt.
Du darfst nicht das ansehen, was die nachfolgenden Menschen daraus gemacht haben. Sieh Dir die Lehre selbst an.
Das mit der unbefleckten Empfängnis ist eine Erfindung eines Papstes als die katholische Kirche noch die allein seligmachende war. Als so ein Papst noch behaupten konnte, er würde einen direkten Draht zu Gott selbst haben und jeden Abend sich mit ihm Unterhalten (also mit ihm eine Partie Schach spielen). Er wäre unfehlbar.
Das gibt es alles nicht mehr. Selbst der erzkonservative Ratzinger würde das nie behaupten.
Dieser Jesus (ob es ihn gab oder er eine Erfindung der Gläubigen ist, ist Nebensache) war ein extrem hochgeistiger Mensch. Seine Lehren, seine Antworten, seine Geschichten, alles ist absolut "erste Sahne".
Auch was Paulus daraus gemacht hat. Obwohl der so einigen Blödsinn geschriebennhat. Na, ja, als Frauenfeind und Erz-Homosexueller verständlich. Er war halt der erste "Papst". Er erkannte, welchen Sprengstoff diese Lehre beinhaltete und nützte sie.
Auch der Islam ist nicht zu verachten. Nicht das, was die Mullahs daraus gemacht haben.
Ebenso die jüdische Religion (die nur Äußerlichkeiten mit dem Christentum hat). Immerhin haben die Juden (aufbauend auf Hamurabis Gesetzestafeln) uns die 10 Gebote gestiftet. Und die sind einmalige Klasse. Na, gut, die ersten drei haben nur mit einem sehr weltlichen, eiferüchtigen Gott zu tun. Doch die 7 restlichen sind des Pudels Kern allen Zusammenlebens der Menschen.
Und die Philosophie, die als Religion werkannt wird: der Buddismus? Hervorragend.
Nein, die großen Religionen der Welt haben einsam kluge Menschen erfunden. Dass sie missbraucht werden ist nur menschlich.
Grüße
Bibip
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04.03.2007 23:33 Uhr von marshaus
 
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normal gerade der vatican.....wie war das noch mit mel gibson und seinem film........
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28.03.2007 19:23 Uhr von jsbach
 
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Auch ich als getaufter Christ: sehe das als Effekthascherei an.
Und wenn der Vatikan derart Stellung nimmt, soll er doch, warum regt ihr auch so auf?
Auch mich gilt: Glauben heisst nichts wissen.

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