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Irak lädt für den 10. März 2007 zu einer internationalen Friedenskonferenz

Mit einer diplomatischen Offensive will die irakische Staatsführung den Frieden im eigenen Land voranbringen. Neben den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates sind u.a. auch Ägypten, Syrien und der Iran eingeladen worden.

Am 10. März wollen sich die Vertreter der Teilnehmer dann in Bagdad treffen, verkündete der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki bereits am Mittwoch. Ob Iran an der Konferenz teilnehmen wird, stand bis Freitag noch nicht fest.

Die US-Regierung geht auch weiterhin davon aus, dass Syrien und der Iran für die Unruhen im Irak mitverantwortlich sind. Sollte die iranische Regierung zusagen, könnte es indes erstmals zu direkten Kontakten mit den USA kommen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Frieden, März, Friede
Quelle: de.today.reuters.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2007 02:38 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Miteinander reden ist allemal besser als mit der ultimativen Waffe zu drohen. Das gilt für beide Seiten. Die USA sind nun einmal die größte Militärmacht dieser Welt und sie werden es erst mal bleiben. Und nach den Parlamentswahlen muss die Regierung Bush zudem damit rechnen, dass der Kongress die Finanzierung von Aufrüstung und Krieg verweigern kann. Bleibt die Frage nach dem Verhalten des Iran. Hier wird es richtig spannend.
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02.03.2007 10:13 Uhr von MaxeL0815
 
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@Autor: Wann sind den eig die nächsten Wahlen ?

So zum Thema ;
Ich finde es gut das da unten mal miteinader geredet wird da sollte man vllt etwas öffters machen. Was ich nicht gut finde das die USA sofort wider mit Kritik an Syrien und Iran da rann geht erstmal zuhören was diese beiden Staaten da unten zu sagen haben.
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02.03.2007 10:56 Uhr von Koyan
 
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Mit der USA ist ein Frieden wohl ausgeschlossen Das ist ja das logischste was es gibt.
Erst wenn die USA draussen sind, wird es wohl die ersten echten Ansätze geben.
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02.03.2007 12:07 Uhr von muli11111
 
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sehr clever. die tatsache an sich ist schon schön. verhandlungen sind immer gut.

die wahl des verhandlungsortes halte ich für einen sicherheitstechnischen alptraum. da wäre ein unbeteiligtes, neutrales land wie die schweiz oder von mir aus liechtenstein die bessere und vor allem sicherere wahl gewesen.

oder?
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02.03.2007 12:59 Uhr von opppa
 
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Laugh out loud! Da trifft sich die Koalition der "Willigen", also alle, die sich dem Diktat von George W. Bush beugen!

Wahrscheinlich sind dann auch schon für alle, die das, was Georgieboy vorschreibt, ablehnen, feste Plätze in Guantanamo gebucht!
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02.03.2007 13:27 Uhr von jesse_james
 
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@muli und alle anderen: Wenn der Iran und/oder Syrien wirklich dafür verantwortlich sein sollten das der Terror nicht endet, dann müsste doch bei deren Teilnahme am Gipfel nichts passieren !

Warum sollte der Ort dann also unsicher sein ? Oder lügen die Amis ?!?!?
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02.03.2007 13:43 Uhr von opppa
 
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jesse_james: Ich könnte mir beim besten willen nicht vorstellen, daß die Amis lügen; bei der gesamten Bush-Administration bin ich aber vom Gegenteil überzeugt!
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02.03.2007 20:52 Uhr von christi244
 
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Sieht fast so aus als habe sich Al-Maliki nun letztlich doch durchgesetzt mit seiner Idee eines Treffens. Denn dieses Treffen sollte ja bereits im Februar stattgefunden haben.

Für mich heißt dies, dass George W. zuhause zurückgepfiffen wurde.

@Oppa
Nein, da treffen sich durchaus nicht die "Willigen". Denn Al-Maliki kam mit dieser Idee bereits im letzten Jahr oder war es schon Januar? Er gab dies in einem Atemzug bekannt mit seinem Verbot, Iran von irakischen Boden aus anzugreifen und seiner Reise nac Syrien. Es waren seine Alleingänge, die der Bush-Admin. so gar nicht schmeckten. Kurz darauf wurde er zurückgepfiffen und verdammte Iran und Syrien als "Friedensfeinde" ... wohl um gut Wetter zu machen.

Und was "Gespräche" mit dem Iran angeht, so bin ich auch davon überzeugt, dass diese auf neutralem Boden (Schweiz oder so) längst stattfinden mittels Unterhändlern.

Wenn also dieses Treffen tatsächlich stattfindet im Irak, so glaube ich, dass wenn dort Gespräche stattfinden, sicherlich per Telefonkonferenz und botschaftsintern.

Schon vergessen, dass sich in den USA selber die Kriegsmüdigkeit eher verschärft, als dass sie nachliesse?

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