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T-Service: Telekom beschließt Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern

Die Spitze des Telekom-Konzerns hat beschlossen, dass zehntausende Mitarbeiter in die neue Sparte T-Service ausgelagert werden sollen.

Dies geht aus einem Bericht der dpa-AFX hervor. Die Entscheidung wurde in einer in Bonn abgehaltenen Sitzung des obersten Telekom-Gremiums getroffen.

Damit werden in T-Service etwa 50.000 Mitarbeiter aus dem Bereich T-Com, der Festnetzsparte der Telekom, ausgelagert. Ver.di drohte unterdessen mit Streiks gegen die Maßnahme der Telekom.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Telekom, Mitarbeiter, Service, Auslagerung
Quelle: www.idowa.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2007 21:02 Uhr von stellung69
 
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Wie soll das denn gehen? Hat die Telekom etwa so viele Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen...?
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28.02.2007 21:17 Uhr von Schafschen
 
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schon länger bekannt "Okay, entweder ihr geht, oder ihr arbeitet für weniger geld bei t-service weiter!"... Langfristig werden sie die leute dann nach und nach entlassen...

Dann geht zwar der aktienkurs hoch, aber die aktionäre müssen sich dann ihren festnetzanschluss selber legen ;D
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28.02.2007 21:24 Uhr von Sipo M
 
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tja, wer es sich so mit seinen kunden verscherzt ...

bei mir um die ecke machen die seit wochen werbung vor einem baumarkt.
als ich da auch mal hergeglaufen bin, hat einer der vertreter
einen passanten der vor mir lief angesprochen mit: Sind sie
denn auch bei der Telekom?
Da hat er nur die Augen aufgerissen, und gesagt:
Um Gotteswillen - ich hatte meinen inneren reichsparteitag xD die rosa .T...ucken können sich sowas von verpissen,
das ich es nicht ausschreiben werde.


Mein allerherzlichstes Beileid an jeden der
genauso verarschten Mitarbeiter!!!!!
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01.03.2007 08:37 Uhr von opppa
 
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So geht das bei der Telekom! Das ist ein reiner Abzock-Laden:

1) die Kunden werden über Jahrzehnte durch überhöhte Preise abgezockt. Als dann die Konkurrenz zu Preissenkungen zwingt, wehrt man sich durch irrsinnige technische Vorgaben.

2) Es werden mit teurer Werbung T-Online-Aktien verkauft, die dann, als der Kurs im Keller war, unter tätiger Beihilfe der Regierung zwangsenteignet werden.

3) Und jetzt sind die Arbeitnehmer dran!

4) Wer danach abgezogen wird, steht noch nicht fest!
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01.03.2007 09:39 Uhr von CarbonBird
 
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Ausgelagert auch ein schönes Wort für den Umgang mit Menschen.

Da gabs doch mal so´n Ding mit der Menschenwürde? Oder isses schon weg? Na egal...........
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01.03.2007 09:59 Uhr von reinhold_berlin
 
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BENQ läßt grüßen!!! Das Wort "Anstand" scheint der Wirtschaft verloren gegangen zu sein.

Als ich vor 35 Jahren angefangen habe zu arbeiten, hat der Chef die Lohnsteuer noch selbst ausgerechnet und wenn ein Arbeiter in eine höhere Steuerklasse kam, weil er 1 Mark mehr verdient hätte, aber 5 Mark mehr Steuern bezahlt hätte, dann wurde das anderweitig geregelt.

Und wenn Firmenchefs damals 1000 Mark Gewinn gemacht haben, flossen davon mindestens 500 wieder ins Unternehmen.

Wenn man das heute den Kindern erzählt, dann klingt das wie "Dornröschen" und die Brüder Grimm!

Zitat Hans-Olaf Henkel (neulich bei Hart aber fair, WDR): "Ich kann keinen Gendefekt bei deutschen Managern erkennen." Woran liegt es dann, Herr Henkel?
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24.03.2007 12:04 Uhr von biffpiff
 
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Service Verbessern ? In dieser Branche ist es üblich ständig von Serviceverbesserung zu sprechen. Doch bei genauerem hinsehen wird genau das Gegenteil gemacht, Personalabbau, Callcenter werden geschlossen oder an Dritte ausgelagert. Da ich selbst in der Branche tätig bin, weis ich wovon ich spreche. Fachwissen wird in großem Maße vernichtet und der Kunde bleibt auf der Strecke. Wer schon einmal Versucht hat Abhilfe bei einer Hotline zu finden ist ein gebranntes Kind. Die meisten Nummern sind unverschämt teuer, und der Nutzen oft Marginal. Bei manchen Unternehmen ist es nicht einmal mehr möglich per Mail Kontakt zum Service aufzunehmen. Um etwa den kostenintensiven Service durch teure Hotlinenummer zu finanzieren? In meinem Unternehmen z.B. werden unter der Überschrift "Service-Offensive" 200 Stellen abgebaut, just im Servicebereich. Gleichzeitig macht man Werbung mit dem Slogan "Service durch eigene Mitarbeiter". Wer glaubt die Menschen zu motivieren indem er sie länger Arbeiten lässt für weniger Geld, der hat jeden Bezug zur Realität verloren. Zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr und massive Kundenverluste in der Festnetzsparte lasen für Herrn Obermann nur den Schluss zu, dass der Service am Kunden zu teuer ist. Das erschreckenste an dieser Entwicklung ist, dass alle Unternehmen in dieser Branche auf die gleiche Weise verfahren. Bis zum Vertragsabschluß ist man geliebt danach nur noch lästig Ein altes Thema muss erneut aufs Tablett: "Servicewüste Deutschland".

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