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In Brandenburg soll unterirdische Lagerstätte für Kohlendioxid entstehen

Im Rahmen eines europäischen Pilotprojekts wollen Wissenschaftler im brandenburgischen Ketzin das Treibhausgas Kohlendioxid unterirdisch lagern. In bis zu 800 Metern Tiefe soll das Gas in einer porösen Sandschicht abgelagert werden.

Die Methode sieht anschließend die Abdichtung mit einer wasserundurchlässigen Tonschicht vor. Bis 2009 sollen so rund 60.000 Tonnen CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre entfernt werden. Am Dienstag fand die erste (symbolische) Probebohrung statt.

Leider sei den Wissenschaftlern bislang nichts Besseres eingefallen, ließ Rolf Emmermann, Chef des Geoforschungszentrums GFZ in Potsdam wissen. Das Pilotprojekt wird mit 35 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Brand, Brandenburg, Lager, Kohle, Kohlendioxid
Quelle: www.netzeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2007 17:18 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Klingt irgendwie einfach und ist doch hochkompliziert. Auch die anderen vorgeschlagenen Maßnahmen, die sich Originalartikel finden, klingen nicht verkehrt. Bevor wir das jetzt alles kleinreden wollen, nur noch folgender Hinweis: Wir werden ohnehin keine „große Lösung“ der Umweltfrage sehen, eher die Kombination vieler kleiner aber tragfähiger Maßnahmen. Das Pilotprojekt könnte eine solche „kleine Lösung“ sein. Innovative Einspartechniken versprechen m.E. jedoch mehr Erfolg.
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28.02.2007 18:29 Uhr von Hüttenprediger
 
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Meine liiieeeben Freunde des Co2´s: Hab ich was verpasst oder wurden ähnliche Versuche nicht schon mit Atommüll durchgeführt...
Jetzt wird anstelle des strahlenden Mülls lieber Tonnenweise CO2 in die Stollen oder wo auch immer hingepumpt...
Also wie wir es auch immer machen, wir machen es eh verkehrt!!!
Und ob das die Lösung ist, bezweifle ich mal stark!!!

In diesem Sinne
Seid nett auf einander
Euer Hüttenprediger
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28.02.2007 18:39 Uhr von balee
 
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wieviel: wieviel co2 wird denn bei der aktion frei?

sry aber ich halts für schwachsinn...60000tonnen ist kaum was im gegensatz dazu was die industrie und so in den himmel pusten

man sollte sihc vlt überlegen mal generell weniger von dem zeug hoch zu pusten...vonwegen atomkraftausstieg...kohlekraftwertke sind nix besser finde ich...aber das schweift wohl schon wieder zu sehr ab
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28.02.2007 18:41 Uhr von Zenon v.E.
 
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abdichtung durch Tonschicht - bitte korrigieren: Das Vorhandensein der Tonschicht ist die Vorraussetzung, damit die Lagerstätte überhaupt genutzt werden kann. Daher ist diese selbstverständlich schon vorhanden und wird nicht nachher aufgebracht.

In der Quelle ist dies richtig dargestellt.
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28.02.2007 19:05 Uhr von CarbonBird
 
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Wenn es denn klappen würde dann würde das Gleiche passieren wie bei Autos mit "erhöhter Sicherheit, Fußgängerschutz etc".

Nämlich: Na, dann können wir ja jetzt....holladihopp.....
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28.02.2007 21:40 Uhr von gnom69
 
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Ich finde: das man das in Kraftwerken entstehende Kohlendioxid
wie die Pflanzen der Sauerstoff durch eine künstliche Photosynthese gefiltert werden sollte und dann könnte man die Kohle sogar nochmal verbrennen, und selbst wenn man 5 t kohle verbrennen muss um 4t zurückzugewinnen wäre das schon ein Fortschritt.
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28.02.2007 21:44 Uhr von Kampfpudel
 
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Na ja, bei 32 Mrd. Tonnen Kohlendioxid, die jährlich vom Menschen verursacht ausgestoßen werden, muß ich über 60.000 t doch etwas schmunzeln.
Die Folgen dürfen dann unsere Nachkommen ausbaden, uns ist eben nichts Besseres eingefallen! ;-)
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01.03.2007 23:38 Uhr von Leeson
 
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Leute!!! Die 60.000Tonnen sollen doch sicher erstmal nur n Test sein.
Warum wird immer gleich erwarten das großes passiert.
Oder warum wird es gleich schlecht gemacht.
Irgendwo muss man anfangen Möglichkeiten zu finden.
Nur sollte man dann sich darauf nicht ausruhen und noch mehr CO2 produzieren.

Kann man CO2 nicht aufspalten in Kohlenstoff und Sauerstoff?
Aus andern Elementen besteht es ja nicht.
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02.03.2007 00:35 Uhr von stephan.k
 
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doppelt! anschließend Abdichtung? C02 aufspalten: So, mal der Reihe nach:

Doppelt! : Brandenburg: Baubeginn für eine unterirdische CO2-Lagerstätte
http://www.shortnews.de/...

anschließend Abdichtung?
Dies hat wohl der Autor falsch interpretiert, die Tonschicht ist natürlcih da, daß sie wasserdicht ist, ist zwar nett, aber steht auch nicht in der Quelle und für diesen Anwendungsfall ist auch eher interessant, daß sie das CO2 nicht rauslässt.

CO2 wieder in C und 02 aufspalten?
Geht leider nicht.
Gehen tut es natürlich schon, ist aber Energieaufwändig und diese Energie hat man ja vorher bei der Verbrennung gewonnen und diese Energie will man ja Nutzen. Unter idealen Betriebsbedingungen (Wirkungsgrad 100%, keine Wärmeverluste o.ä.) käme man bestenfalls wieder in den Ausgangszustand zurück.
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02.03.2007 00:46 Uhr von stephan.k
 
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Doppelt: Sperrgrund bereits überprüft ;-): Muahahaha die Newschecker sind ja wirklich ihr Geld wert.

Da hab ich wohl gestern schon mal auf den "Doppelt" Knopf gedrückt, naja, ist ja auch nicht so ganz offensichtlich:
-identische Quelle
-fast gleicher Titel
-fast gleiche Rubriken
-fast gleicher Inhalt

Naja, wenigstens wird mittlerweile der Stern nicht mehr mit in den Dreck gezogen.

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