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USA: Katholisches Bistum muss nach über 150 Klagen Gläubigerschutz beantragen

Nachdem mehr als 150 Kläger gegen das katholische Bistum in San Diego gerichtlich vorgehen wollen, sieht sich die Diözese nicht mehr in der Lage, die möglichen Kosten in Höhe von 150 Millionen Euro zu begleichen. Deshalb beantragt das Bistum nun Gläubigerschutz.

Verursacht haben diese Niederlage über 150 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenangehörige, die das Eine-Million-Mitglieder-Bistum nun vor Gericht austragen muss.

Dabei muss sich die Gemeinschaft mit Taten beschäftigen, die schon vor 50 Jahren begangen wurden. San Diego ist bereits das fünfte katholische Bistum in den USA, das einen Antrag auf Gläubigerschutz einreicht.


WebReporter: Supi200
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Klage, Gläubiger, Katholisch, Bistum
Quelle: www.tirol.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2007 16:37 Uhr von piton
 
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Gläubigerschutz?! Das ist mal wieder typisch Kirche. Zuerst Kinder sexuell
missbrauchen und dann das Gesetz ausnutzen um die Opfer
davon abzuhalten auch nur einen Dollar Entschädigung zu
bekommen.
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28.02.2007 17:46 Uhr von ottonilli
 
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gilt der Schutz denn auch: wenn die Schulden durch Illegale Aktionen heraufbeschworen wurden? Würde mich doch sehr wundern!
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28.02.2007 18:31 Uhr von piton
 
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Na sicher: Amerika ist immerhin das Land der unbegrenzten
Möglichkeiten...
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01.03.2007 00:54 Uhr von TheRoadrunner
 
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vielleicht sollte man sich erst einmal mit der amerikanischen Rechtslage dazu befassen:

http://de.wikipedia.org/...

Insolvenz anzumelden kann verpflichtend sein.

Und wo bleiben eigentlich die Gegner von den Millionen-Klagen in den USA, vor allem fuer vor Jahrzehnten und vielleicht nicht mal selbst erlittenes Unrecht? Oder ist es okay, wenn es gegen die Kirche geht?
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01.03.2007 18:46 Uhr von FleurMia
 
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wieso muss eigentlich die ganze Diözese vor Gericht? Wieso werden nicht die Einzelpersonen vor Gericht gestellt, die diese abscheulichen Taten auch begangen haben???
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02.03.2007 14:05 Uhr von jsbach
 
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Sollen die Kirchenmitglieder: dieses Bistums in Sippenhaft genommen werden.
Das strenge kanonische Kirchenrecht, sieht zwar auch entsprechende "Strafen" vor. Die weltlichen Gerichte (USA dto. wie D) können doch die Einzeltäter zur Rechenschaft ziehen.
Bei uns in D ist doch jeder kath. Pfarrer,Bischof etc. Beamter des Staates und wird entsprechend
besoldet. A13-16.B1 ....und nach einem Strafverfahren wird der genauso wie ein Beamter
behandelt (Versetzung,Herabstufung etc.). Beim kanon.KirchRecht wird er (wenn`s geht!) abgeschoben und in irgend einem Dörflein "versteckt".
Aber nach 50 Jahren noch ein Urteil zu sprechen-vielleicht in den USA möglich??)- halte ich für ad absurdum.Geldwerten Vorteil ziehen??
Es sei den Mord und der verjährt nie.
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02.03.2007 20:27 Uhr von Katatonia
 
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@jsbach: Mord verjährt nie, aber sexueller Missbrauch schon? Verstehe ich dies richtig?
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06.03.2007 21:30 Uhr von Nessy
 
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tja: die Kirche (oder deren Diener) sollten zu ihren Taten stehen und sich nicht hinter Gesetzen verstecken. Aber das machen sie ja nur zu gern

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