28.02.07 08:39 Uhr
 882
 

USA: Schaffung eines künstlichen Riffs aus Altreifen im Meer gescheitert

Vor der Küste Floridas ist der Versuch gescheitert, ein künstliches Riff mit Hilfe von Altreifen zu erschaffen. 1972 wurden zu diesem Zweck rund zwei Millionen alte Reifen versenkt. Nun musste man feststellen, dass dieses Vorhaben gescheitert ist.

Viel schlimmer ist die Tatsache, dass die Altreifen sich zu einer massiven Umweltverschmutzung entwickelt haben. Viele Reifen haben sich in den vergangenen Jahren gelöst und bedrohen nun die Tier- und Pflanzenwelt.

Eine Erklärung für das Scheitern haben die Forscher nicht. Nun sollen die Reifen bis 2010 wieder geborgen werden. Medienberichten zufolge kostet die Bergung 40 Millionen Dollar.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Meer, Schaf
Quelle: www.kurier.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: AfD-Wähler sollen besonders anfällig für Fake-News sein
Japan: Forscher können erstmals riesiges Höhlensystem auf dem Mond nachweisen
Neurowissenschaften: Angst vor Spinnen scheint angeboren zu sein

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.02.2007 09:32 Uhr von Sp4wN
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Altreifen? Klar, hätten Sie mal lieber alte Ölfässer genommen, oder Chemiekanister. Das die Amis aber auch gar nicht überlegen...
Kommentar ansehen
28.02.2007 09:54 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
super: >Eine Erklärung für das Scheitern haben die Forscher nicht.<
inrtelligenzbestien
Kommentar ansehen
28.02.2007 09:56 Uhr von DJCray
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso? Ich denke mir einfach, das war kein wissenschaftliches Experiment sondern organisierte Umweltverschmutzung.

Es war nämlich nicht notwendig alle 2 Millionen alte Reifen ins Meer zu schmeißen um die Wirkung zu erforschen. Das wäre auch mit einigen wenigen Reifen sicher auch möglich gewesen.

Es gibt auch Experimente, wo man erfolgreich mit speziellen Stahlgestängen (bzw. seit neuestem alte Autokarosserien) ein neues Korallenriff angesiedelt hat.

Vorteil: Stahl ist schwer und bietet einen guten Halt für Korallen. Und in ca. 30-40 Jahren ist auch Stahl vollkommen korridiert und löst sich im Meer auf.
Kommentar ansehen
28.02.2007 10:01 Uhr von zenon
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Welcome to the US-Version of Schilda Hervorragende Sache und wieder einmal tun die Amis alles zur weltweiten Unterhaltung...
Kommentar ansehen
28.02.2007 10:30 Uhr von pippin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Unglaublich: Solch eklatant umweltschädigendes Verhalten sollte meiner Meinung nach genauso international bestraft werden, wie Kriegsverbrechen.

Den Haag sollte auch für solche Dinge zuständig sein, denn schlussendlich versauen die Amis uns allen die Umwelt mit ihren "wissenschaftlichen" Experimenten.
Kommentar ansehen
28.02.2007 10:51 Uhr von Bjoern68
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Altreifen bergen und vor Weisses Haus bringen: Die Amis könnten doch aus den Altreifen einen Schutzriegel vor dem weissen Hause erbauen...

Dann hätten diese wirklich einen Zweck erfüllt...

Die größten Umweltverpesster sollten endlich mal wesentlich mehr bestraft werden !
Kommentar ansehen
28.02.2007 11:27 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hauptsache das ganze: hat einen "wissenschaftlichen" Hintergrund.
Haben den diese "Forscher" noch nichts von
langsamer Auflösung -bei 35 gr. Salzgehalt je Liter
Meerwasser- gehört.
Oder wollte man mal schnell für 500 Tds. Fahrzeuge seinen Lagerplatz aufräumen??
*Kopfschüttel*
Sollen doch das Zeug schreddern und für Ihre
Highways als Belag hernehmen!!
Kommentar ansehen
28.02.2007 11:28 Uhr von Mr.E Nigma
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@pippin: was soll das bringen ?

Die Amis erkennen "Den Haag" doch sowiso nicht an!
Kommentar ansehen
28.02.2007 12:33 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hofffe mal, dass sie wirklich mal ein paar Langzeitversuche im LAbor gemacht haben, um zu beobachten, wie die Reifen auf Salzwasser reagieren.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das vergessen haben auch wenn es die unschuldigen 70er waren.
Ich mache auch gerade solch einen Versuch, zwar nicht mit Reifen aber mit Gummi. Und da hat sich schon nach zwei Wochen gezeigt, dass irgendwas aus dem Gummi gelöst wird und in die Salzlösung übergeht.
Kommentar ansehen
28.02.2007 12:49 Uhr von realdexter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also mal erlich: wie kann man denn so blöd sein? Mit Altreifen?

DJCray hat Recht das kann nicht ernst gemeint sein die wollten einfach ihre Reifen loswerden. Ich hoffe dass sich da mal was in der Mentalität ändert sonst sehe ich schwarz.
Kommentar ansehen
28.02.2007 13:20 Uhr von Animefreak
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Altreifen ?: Wieso denn bitte Altreifen ?
Hat man dafür nich Maschinen benutzt? Die USA haben doch irgendwo im Pazifik meine ich, alte Panzer im Meer versenkt und dort ist dann ein künstliches Riff entstanden, oder irre ich mich?

Wollten die nur diese Altreifen irgendwie loswerden, mit diesem Grund?
Kommentar ansehen
28.02.2007 15:18 Uhr von bricktop
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Vorredner: Es geht hier weniger darum, dass sich die Reifen AUFgelöst, sondern dass sie sich GElöst haben. Das heißt in diesem Fall: Die Netze und Seile, die verwendet wurden, um die Reifen zu sichern, haben nicht gehalten und die Reifen werden bei Stürmen auf natürliche Riffe getrieben, wo sie dann mechanischen Schaden anrichten. Teilweise werde sie aber auch an Land gespült, wo sie dann eingesammelt werden müssen.
Kommentar ansehen
28.02.2007 16:07 Uhr von jesse_james
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ob Altreifen oder Schiffswracks ganz egal es wird: alles im Meer versenkt so lange die Idee in den USA nicht auf taube Ohren stösst.

Die haben ja vor nicht all zu langer Zeit einen ganzen Flugzeugträger dort im Golf von Mexiko als bei sich natürlichv vor der Küste versenkt.

ALS RIFF ! NA SUPER !
Kommentar ansehen
28.02.2007 16:44 Uhr von Mr.Gato
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Katzenfänger: Mist! Hätte mir im Kopf beeits einen so schönen contra-Ami_Basher-Komment zurechtgelegt, und dann las ich deinen.

Da der Kerninhalt meines Komments sehr ähnlich wäre, würde es nur blöd aussehen^^
Kommentar ansehen
28.02.2007 18:44 Uhr von guaranajones
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
easy easy easy: wie einer vor mir schon sagte, die reifen haben sich losgerissen und nicht aufgelöst.

durch das lose herumschwemmen bedrohen sie natürlichen lebensraum.
hätten se die dinger halt besser befestigt. :D
das ist das einzige was man ihnen vorwerfen kann.

abgesehen davon, dass nichts drauf wächst ausser ein paar grünschwämmen.
Kommentar ansehen
03.03.2007 11:30 Uhr von ophris
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
1972 ist quasi gestern: Es hat sich gezeigt daß alle möglichen Materialien von Meereslebewesen bevölkert werden können. Wichtig hierbei sind aber auch Faktoren wie Meeresströmungen die zu einer Besiedlung und zur Nahrungsversorgung der besiedelnden beitragen. Ein Beispiel hierzu kam mal im Fernsehen. Hier wurden zwei Tankerwracks, eines im Mittelmeer und eines im Nordatlantik, oder Nordpazifik (weiss ich nicht mehr genau) verglichen. Obwohl die Havarien mehr oder weniger zeitgleich waren, fand im Mittelmeer keine Besiedlung statt, während auf dem Nordmeerwrack eine artenreichen Lebensgemeinschaft zu finden ist. Da Autoreifen recht komplex zusammen gesetzt sind, ist es auch möglich daß auwuchsfeindliche Substanzen die Ansiedlung von Lebewesen unterdrücken.

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Donald Trump will Geheimakten zum JFK-Mord veröffentlichen
USA: Rentenkürzung zur Finanzierung der Steuersenkung
Joshua-Tree-Nationalpark: Verirrte Wanderer begingen Selbstmord


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?