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Pädophilie: Berliner Charité-Projekt holt mögliche Täter aus der Isolation

Pädophilie gilt bei Sexualwissenschaftlern als nicht heilbar und es ist auch nicht möglich, ein einheitliches Täterprofil zu erstellen. Die Berliner Charité geht seit 1 ½ Jahren neue Wege und bietet möglichen Tätern professionelle Hilfe an.

Mit dem Plakat "Lieben Sie Kinder mehr als ihnen lieb ist" weist die Institution auf ihr Präventionsangebot hin. Das Hilfsangebot ist anonym und richtet sich an bisher straffreie Personen über 18 Jahre.

Über 100 Männer werden derzeit anonym therapiert, 500 männliche und zwei weibliche Personen haben sich bisher an das Projekt gewendet. Auf der Seite kein-taeter-werden.de wird das Projekt ausführlich erläutert.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Berlin, Täter, Projekt, Pädophil, Pädophilie, Charité, Isolation
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2007 08:29 Uhr von ticarcillin
 
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Grundsätzlich: eine gute Sache.
Ob es hilft, bleibt abzuwarten.
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28.02.2007 09:16 Uhr von sluebbers
 
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jepp sehr gut: von dem projekt habe ich letztens schon einen bericht gelesen. dort kam auch ein patient zu wort. die bringt schon was. aufgrund der entwicklung der pädophilie mit der zeit könnte ich mir schon vorstellen dass dadurch einige verbrechen verhindert werden.

die zugehörige seite müsste eigentlich zwangslink in einigen foren werden. habe schon häufiger hier gelesen dass es z.b. bei knuddels.de (was ist das? kein bock das anzusurfen) einiges dubioses abläuft.
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28.02.2007 09:20 Uhr von fanatiker
 
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Find ich auch gut: Denke mal das viele sich gerne theraphieren lassen würden, wenn sie wüssten wo es eine Anlaufstelle gibt, BEVOR sie strafbaren Handlungen nachgehen.
Die Ächtung der Gesellschaft dieser sexuellen Neigung ist so gross, dass die meisten wahrscheinlich einfach (zu Recht) eine Heidenangst haben sich vor irgendjemanden (selbst vor Ärzten) zu outen.
Denn getan werden muss etwas und nur durch Androhung drakonischer Hängt-ihn-höher-Strafen hat sich kaum jemand über kurz oder lang von solchen Dingen abhalten lassen. Dafür ist der Trieb beim Menschen einfach zu ausgeprägt.
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28.02.2007 11:08 Uhr von SaSaLe
 
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Pädophilie ist immernoch keine Krankheit sondern eine sexuelle orietierung, und somit auch nicht heilbar, dass die Fatzken von Wissenschaftler dass net einsehn wolen, nene.

Aber ich ind das Projekt gut. Wie würden sich wohl heteros fühlen wenn Sex mit dem anderen Geschlecht verboten und verachtet wäre ?
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28.02.2007 12:54 Uhr von Rikk
 
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@SaSaLe: es gibt aber sexuelle Orientierungen, die gesellschaftlich weder erwünscht noch hinnehmbar sind. Ob man da was "heilen" kann ist eine andere Geschichte. Der Vergleich zwischen Heterosexualität und Pädophilie ist ziemlich übel.. generell bringt zwar auch die Heterosexualität sicher
den Menschen nicht nur Glücksgefühle, aber da sind Menschen dran beteiligt die wissen sollten worum es geht.
Bei Sex mit kleinen Kindern, findet nur ein Missbrauch statt, oder willst du das anzweifeln ??
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28.02.2007 13:13 Uhr von Alfadhir
 
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wenn dardurch wirklich starftaten: verhindert werden können ist es gut . aber leider weiß man das immer erst hinterher.
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28.02.2007 13:18 Uhr von takka
 
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Quelle lesen: dann wird nämlich auch klar, daß es nicht um die Therapie der Pädophilie geht, sondern um eine psychotherapeutische Hilfestellung für die Betroffenen, die ihnen ein Leben ohne eventuellen Kindesmißbrauch ermöglichen soll. Sie lernen dort wahrscheinlich verschiedene Selbstkontrolltechniken, wie sie auch auf anderen Gebieten der Psychotherapie angewendet werden, und sie lernen die Sicht ihrer potentiellen Opfer kennen, so versucht man wahrscheinlich ihre Hemmschwelle zu erhöhen.

Hoffentlich bringt dieses Projekt nachweislich auf Dauer gute Ergebnisse.

Tom
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28.02.2007 18:25 Uhr von Mondelfe
 
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Gab es nicht vor ein paar Monaten auch einen "Werbespot" für diese Internetseite???

Ich meine, mich vage daran erinnern zu können... ich glaube u.a. mit einem Mann in einem Bus und dann die oben beschriebene Frage "Lieben Sie Kinder mehr als ihnen lieb ist?"

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