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UNICEF: Lage der Roma in Europa weiterhin verbesserungsfähig

Einem unveröffentlichten Bericht der UN-Menschenrechtsorganisation UNICEF zufolge hat sich die Situation der Roma auch mehr als 60 Jahre nach Kriegsende nicht wesentlich verbessert.

Wie die "Frankfurter Rundschau" am heutigen Dienstag berichtete, ist besonders der Nachwuchs betroffen. Die meisten der rund zwei Millionen Roma-Kinder in Osteuropa erhalten keine Möglichkeiten auf Bildung, ausreichenden Wohnraum oder Gesundheitsvorsorge.

Besonders in den neuen EU-Mitgliedsstaaten ist die Lage kritisch. So müssen mehr als zwei Drittel aller in Rumänien lebenden Roma unter dem offiziellen Existenzminimum leben. Sie sind meist in Ghettos ohne fließendes Wasser untergebracht.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Roma
Quelle: news.orf.at

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27.02.2007 10:28 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Bevor wir jetzt allzu viel Mitleid haben. Viele der dort existierenden Probleme haben eine weitere Nuance. Roma, im Volksmund auch bekannt als „Zigeuner“ oder „gypsies“ sind nun mal ein fahrendes Volk, sogar nach eigener Einschätzung. Da die vielerorts vorherrschenden sozialen Strukturen von den Roma nicht angenommen werden, bleiben sie fremd. Aber die größte Armut – und die ist in Rumänien in der Tat bitter – sollte jedoch bekämpft werden, zur Not mit EU-Geldern.
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27.02.2007 11:21 Uhr von TSchul
 
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Roma: Roma sind im Volksmund auch als "Zigeuner" oder "Gypsies" bekannt, dass ist richtig. Aber eben nur im Volksmund. Soweit ich dass weiß, bezeichnen sie sich slber keinesfalls als fahrendes Volk, sondern eher z.B. die Sinthi. Von denen und auch vom Begriff distanzieren sich die meisten Roma, auch der Verband der Roma in Deutschland.
Ansonsten stimmt deine Darstellung soweit überein, ist halt ein Volk "ohne Land" und wird natürlich nirgendwo sonderlich bevorzugt....
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27.02.2007 11:34 Uhr von Last-Prophet
 
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erinnert mich irgendwie an: die Sparkasse Werbung.
"Papa, wenn ich erwachsen bin, möchte ich auch Spießer werden"...
Sorry, aber wer sich nicht anpassen kann/will, dem kann man auch nur schwer helfen. Dafür dann EU Gelder locker zu machen empfinde ich nicht als den richtigen weg (das Wort Verschwendung spare ich mir mal)...
Es ist doch so ähnlich wie mit den Obdachlosen, die im Winter erfrieren. Es gibt genug stellen, wo diese Leute unterkommen können, aber sie wollen es nicht.
Sie wählen ihr Schicksal selbst und dann müssen sie auch damit leben. Für viele wahrscheinlich eine zu harte Ansicht, die ich hier vertrete, aber man kann es mit dem sozialen Engagement auch übertreiben. Gibt genug leute die sich helfen lassen wollen...
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27.02.2007 12:23 Uhr von Flutschfinger
 
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wer zigeuner erlebt hat weiss warum: möchte meine politisch inkorrekte meinung dazu abgeben:

egal wo ich zigeuner erlebt habe, ob hier in deutschland, in italien, spanien oder sonstwo....immer dasselbe bild.unverschämtes benehmen, verwahrloste behausungen, kinder die zu dieben erzogen werden.immer und immer wieder die gleichen verhaltensformen.
hier in deutschland gibt es die schulpflicht.die eltern können ihre kinder verdammtnochmal zur schule schicken, ihnen eintrichtern das sie sich zu bilden haben, ihnen manieren beibringen.....und die "diskriminierung" hätte ein rasches ende.....aber so ?
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27.02.2007 12:32 Uhr von TSchul
 
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@Flutschfinger: es geht in dem Artikel nochmals nur um Roma und nicht explizit um Zigeuner!!!! Du bist ja auch Deutscher und kein Engländer oder? Kenne einige Roma (meine Frau ist selber eine) und hab von solchen Sachen nichts mitbekommen! Außerdem mögen die roma (die die ich kenne zumindest) die "Zigeuner" überhaupt nicht.
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27.02.2007 14:55 Uhr von maki
 
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Warum bekommen diese Menschen: eigentlich nicht auch einen hübschen eigenen Staat wie Israel?
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27.02.2007 15:44 Uhr von TSchul
 
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Staat: gute Idee... bloß wo? Aber da immer mehr Menschen bei uns aus dem Osten abziehen ist dort doch dann genug Platz oder......
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27.02.2007 15:54 Uhr von maki
 
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Neee, Osten gehört den Sorben.
Bayern wird "israelisch".

Ich kenn mich mit der Historie nicht aus, aber wie wäre es mit Ägypten?

:-)

"Herr Ober, ein Zigeunerschitzel bitte!
In Ordnung, Sinti oder Roma?"
*g*
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27.02.2007 16:47 Uhr von Schramml
 
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Unicef: Lage von
- Armen
- Behinderten
- Kranken
- Kindern
- Familien
- usw.
- usw
in Europa verbesserungsfähig.
Von der Welt mal ganz zu schweigen.
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27.02.2007 22:00 Uhr von ciaoextra
 
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@Flutschfinger: Von zu vielen Vorurteilen kann man Magengeschwüre und eine schwarze Galle bekommen.
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28.02.2007 08:59 Uhr von TSchul
 
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@sunshine35: hast natürlich Recht, gibt in Deutschland, im Gegensatz zu fast allen anderen mitteleuropäischen Ländern, wo die Roma leben keinen eigenständigen offiziellen Verband. Hab auch leider nicht mehr den Link wo das mit dem Verband der Roma zu lesen war... Davon mal abgesehen sind diese beide Gruppen einfach unterschiedlich, haben natürlich ähnliche Wurzeln. Andere Sprache (zum Teil aber ähnelnd), andere Kultur, andere Religion etc.
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28.02.2007 14:38 Uhr von CroNeo
 
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Ich kenne keinen Sinti oder Roma der sich selbst so bezeichnet. Alle die ich kenne (so wenige sind das gar nicht) bezeichnen sich selbst als "Zigeuner".

Und die vielen Vorurteile, sind leider keine Vorurteile.
Dennoch muss man sagen, das viele Zigeuner hier in Deutschland (genaugenommen die "Sinti", wenn wir schon differenzieren wollen ;) ) gut integriert sind und gar nicht den gängigen Klischees entsprechen.

Bei den "Roma" sieht es nach meinen Erfahrungen aber anders aus... leider. Von anderen Ländern, ganz zu schweigen...
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28.02.2007 14:47 Uhr von opppa
 
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Das wusste ich noch nicht! Gibt es jetzt auch einen Zentralrat der Roma und Sinti?

Übrigens: Meine Lage ist auch verbesserungsfähig!
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28.02.2007 18:52 Uhr von christi244
 
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EU und Sinti und Roma: "Wie die "Frankfurter Rundschau" am heutigen Dienstag berichtete, ist besonders der Nachwuchs betroffen. Die meisten der rund zwei Millionen Roma-Kinder in Osteuropa erhalten keine Möglichkeiten auf Bildung, ausreichenden Wohnraum oder Gesundheitsvorsorge.
Besonders in den neuen EU-Mitgliedsstaaten ist die Lage kritisch. So müssen mehr als zwei Drittel aller in Rumänien lebenden Roma unter dem offiziellen Existenzminimum leben. Sie sind meist in Ghettos ohne fließendes Wasser untergebracht."

Eigenartigerweise interessieren hier die Menschenrechte überhaupt nicht, wenn es um den Beitritt in die EU geht.

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