26.02.07 15:11 Uhr
 141
 

Berlin: Sozialdemokraten machen Finanzierungsvorschlag für Kinderkrippen

Bis 2010 sollen nach dem Willen der SPD insgesamt vier Milliarden Euro in den Ausbau von Kinderkrippen investiert werden. SPD-Chef Kurt Beck will die Finanzierung durch Umschichtungen im Bundeshaushalt sicherstellen.

Beck nutzte den Vorschlag seiner Partei zu einer kritischen Spitze in Richtung Familienministerin. Er warf Ministerin Ursula von der Leyen vor, "schöne Wünsche aneinanderzureihen, die keine Finanzierungsgrundlage haben".

Insgesamt sollen bis 2010 im Bundeshaushalt 4,7 Milliarden Euro umgeschichtet werden. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) kritisierte in einer ersten Stellungnahme die SPD-Vorschläge als "Zwangsbeglückung".


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Kind, Finanz, Finanzierung, Sozialdemokrat
Quelle: de.today.reuters.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Todesstoß": Jusos strikt gegen eine Große Koalition
SPD will Basis über mögliche Regierungsbeteiligung abstimmen lassen
AfD und FDP drängen auf Begrenzung von Familiennachzug

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.02.2007 15:03 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da kann Herr Koch noch so laut rummäkeln. Die SPD und Herr Beck zeigen taktisches Geschick und gutes Timing. Nachdem Frau von der Leyen ihre eigenen Vorschläge – allerdings ohne in Sachen Finanzierung konkret zu werden – in die Diskussion einbrachte, setzte die SPD nun eins oben drauf. Was das Kindergeld angeht, finde ich seine Vorschläge sogar vernünftig. Mal schauen, wie sich die Diskussion entwickeln wird.
Kommentar ansehen
26.02.2007 15:24 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
bin ich schief gewickelt? oder der herr beck und seine spd?

kindergärten, krippen und schulen sind ländersache.

da kann die gute uschi und der kleine dicke kurt noch so oft labern und vorschläge machen.

sie haben da nichts zu melden
Kommentar ansehen
26.02.2007 15:29 Uhr von Garviel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde eine Kürzung des Kindergelds: absolut NICHT richtig. Es geht nämlich nicht nur darum, es während der Kita-Zeit zu kürzen, sondern natürlich generell. D.h., die 70%, die dann immer noch ihr Kind daheim erziehen, werden für die gesamte Bezugsdauer des Kindergelds abgezockt, und die anderen 30% bekommen zwar einen Kita-Platz, nur wird der wohl kaum unentgeltlich sein, und vom Alter von 3-18 Jahren weden sie ebenfalls nur abgezockt.
Nein, liebe SPD, damit kriegt ihr erst recht nicht mehr Kinder als bisher.
Kommentar ansehen
26.02.2007 15:37 Uhr von scheune
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein Anfang: die Schaffung neuer und unendgeltlichr Krippen und Kitaplätze ist eine gute Sache, doch momentan ist das recht schwierig, weil es Ländersache ist. Doch dann sollte der nächste Schritt klar sein. Abschaffung der Kultushoheit der Länder, das würde vieles vereinfachen und ganz wichtig, den Anerkennungsstreit beenden und die 16 unterschiedlichen Lehrpläne.
Kommentar ansehen
26.02.2007 15:50 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
scheune: das wurde erst letztens festgeschrieben :-)

du glaubst doch nicht, dass das in den nächsten 20 jahren geändert wird
Kommentar ansehen
26.02.2007 16:09 Uhr von scheune
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@vst: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Außerdem muss man sie formulieren und ihnen Ausdruck verleihen, damit vielleicht mal jmd laut darüber nachdenkt
Kommentar ansehen
26.02.2007 19:08 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@vst: immerhin hat sich endlich mal jemand gedanken darüber gemacht wie man den ganzen spaß finanzieren könnte. dass es die union mit den finanziellen dingen nicht so hat dürften ja mittlerweile alle bemerkt haben :-)
Kommentar ansehen
27.02.2007 09:10 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
shadow#: >immerhin hat sich endlich mal jemand gedanken darüber gemacht wie man den ganzen spaß finanzieren könnte. dass es die union mit den finanziellen dingen nicht so hat dürften ja mittlerweile alle bemerkt haben :-) <
auch jetzt werde ich wahrscheinlich wieder von einigen blöd angemacht mit meiner meinung.

die einrichtung dieser kinderbetreuungsplätzen ist nichts anderes als die zerstörung der familie.

warum?
immer wieder heißt es, frauen müssten wählen können zwischen mutter und karriere.
deshalb müssen diese plätze gebaut werden.

aber es zeichnet sich immer mehr ab, dass mit dem bau und der finanzierung dieser plätze die mütter immer weniger die wahl haben.

die finanzierungsvorschläge dieses sozial (hahaha) demokraten beck zielen in dieselbe richtung wie die der lieben uschi.

was nämlich in dieser news nicht steht, der dicke beck will die plätze so finanzieren:
ehegattensplitting runterfahren, kindergeld kürzen, bzw. nicht erhöhen, mehr abgaben etc.

frauen müssen dann ihre kinder weggeben und arbeiten, weil sie es sich nicht mehr erlauben können daheim zu bleiben.

frauen werden gezwungen in der wirtschaft einen schlecht bezahlten 3-euro-job in einer gebäudereinigungsfirma anzunehmen, weil sie es sich finanziell nicht erlauben können daheim zu bleiben.

darauf läuft es raus.
frauen werden als billige arbeitskräften missbraucht.

das ist der wille der politiker und der wirtschaft.
und das schöne ist, die frauen schreien auch noch hurra.
wie dämlich kann die menschheit eigentlich sein?

die bürger werden von politik und wirtschaft immer mehr ausgebeutet, gegängelt, jeder schritt wird ihnen vorgeschrieben.

und allen gefällt das.

es ist schon schlimm genug, dass die bürger ihrer rechte beraubt werden, aber viel schlimmer ist es, dass sie dazu auch noch beifall klatschen.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?