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Tokio: japanischer Spionagesatellit späht in jeden Winkel der Welt

Die japanische Weltraumaktivität hat sich seit Samstagmorgen in einem weiteren Spionagesatellit manifestiert. Er ist die Nummer vier einer Satellitenserie seit 2003. Er wurde von der japanischen Präfektur in Kagishima gestartet.

Japan kann nun jeden Punkt der Erde überwachen, teilte die japanische Weltraumbehörde Jaxa mit.

Seit 1998 eine nordkoreanische Rakete Japan überraschend überflog, läuft das Satellitenprogramm. So will sich Japan für den Fall einer militärischen Auseinandersetzung mit Nordkorea schützen.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Tokio, Spionage, Spion
Quelle: www.st.gallen.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2007 16:56 Uhr von Bleifuss88
 
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Das wird: den Datenschützern aber gar nicht gefallen. Als Reaktion auf den völlig irren Raketentest damals kann ich durchaus nachvollziehen, dass man Sorgen hat wegen Nordkorea. Aber es ist ja Entspannung in Sicht.
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24.02.2007 17:20 Uhr von Peter_Pils
 
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Irgendwie seltsam "So will sich Japan für den Fall einer militärischen Auseinandersetzung mit Nordkorea schützen."

und

"Japan kann nun jeden Punkt der Erde überwachen"
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24.02.2007 17:28 Uhr von CarbonBird
 
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Das nenne ich: konsequent.
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24.02.2007 19:24 Uhr von Spaßbürger
 
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Ich finde das völlig korrekt! Japan hat nicht die möglichkeit sich als Weltpolizei aufzuspielen, also können sich die Hosenscheisser mal wieder abregen.

Von meinen Japanischen Arbeitskollegen weis ich das man Nordkorea mit der Millitärischen Bedrohung sher ernst nimmt.

Mit diesem Satelliten können sie zwar jeden Winkel der Welt überwachen, aber das Hauptziel ist Nordkorea.

Komisch das so viele Leute Staaten wie Nordkorea und dem Iran Atomwaffen zugestehen und wenn ein Staat wie Japan einen Satelliten ins All schiesst dann wird rumgemault...
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24.02.2007 19:43 Uhr von Bill Morisson
 
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lol, ja und? Die USA und Russland haben solche Systeme schon seit 30 Jahren und wen kratzt es?

Als Staat dem schon zwei Städte durch Atombomben zerstört wurden hätte ich so ein System schon lange installiert, eben wenn man von einem wahnsinnigen Diktator wie Kim Jong Il bedroht wird.
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25.02.2007 13:53 Uhr von horror2
 
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@Spaßbürger: also nordkorea mir iran zu vergleichen ist echt naiv.
nordkorea ist ein totalitärer staat und iran ist eine demokratie mit einem demokratisch gewählten staatsoberhaupt.
die wahlen fanden unter internationaler beobachtung vor ort statt und sind transparenter abgelaufen als die us wahlen .

keiner gesteht diesen staaten irgendwelche atom waffen zu , aber korea hat atomwaffen und iran will keine atomwaffen.
das recht des irans der friedlichen nutzung und der anspruch an den westen den iran zu unterstützen bei der friedlichen nutzung der atomkraft, ist mit dem atomwaffensperrvertrag festgeschrieben.
das bedeutet das wir gegen den atomwaffensperrvertrag verstossen indem wir den iran NICHT unterstützen bei der friedlichen nutzung der atomkraft.
also bitte keine unsinnigen mutmassungen nur weil es momentan ein interesse gibt in den iran einzufallen und uns natürlich monströse dinge zugetragen werden.
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26.02.2007 10:12 Uhr von Insaneety
 
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Überwachung ja, aber Schutz vor Raketenangriff? Ok, Überwachung von anders gesinnten Nachbarländern ist ja zu verstehen, aber was hilft so ein Spionagesatellit gegen das Abfeuern von vielleicht demnächst Nuklear bestückten Raketen. Darüber würde ich mir mehr Sorgen machen.
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26.02.2007 18:47 Uhr von marshaus
 
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die: beobachten uns vielleicht schon mehr als wir wissen....allein die amerikaner sind in europa so dick drin uns zu ueberwachen....das wir nicht mal einen........machen ohne das die es wissen
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28.02.2007 13:26 Uhr von jsbach
 
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Die Raketen-Besitzer-Staaten: können doch heute schon sehen, was bei mir auf dem Grillrost liegt.
Ob ich ein neues Auto/neues Nummernschild habe,
die Satelitten können doch das problemlos sehen.
Big Brother.....
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28.02.2007 13:39 Uhr von PruegelJoschka
 
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Ohne die Spionagesateliten gäbe es vielleicht keine Menschen mehr. Denn im Kalten Krieg dachten die Russen, die Amis wären die Helden und hätten extrem tolle Waffen. Wie der Zufall so will, dachten die Amis das gleiche von den Russen. Und da die Angst höhere prioritäöt hat als rationales Denken, war es klar, daß irgend ein Trottel aus Angst vor dem Erstangriff selber den Erstschlag ausführt.

Diese Paranoia wurde duch die Spionagesatelliten beendet. nun konnte jeder fröhlich dem anderen in "jeden dunklen Winkel" gucken und sehen, daß die andere seite genaus scheiße war wie man selbst. Und alle waren beruhigt. Der nächste Schritt war die Abrüstung, die mithilfe der Spionagesatelliten kontrolliert werden konnte.

Man kann fast sagen, der Spionagesatellit ist der PeaceKeeper schlechthin.

Naja, mögen die Japaner nun gut Schlafen, nachdem sie meinen dunklen Winkel gesehen haben. Was mich angeht, wäre mir ein schöner Tourenwagen mit einem Graugussblock und Turbolader lieber als so eine dumme Blechdose im Weltraum ... aber mich hat man bei der Entscheidung irgendwie überrgangen. *tststss*
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28.02.2007 13:44 Uhr von jesse_james
 
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@Joschka: "Der nächste Schritt war die Abrüstung"

Das glaubst du doch selbst nicht ?!

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