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Rhede: Mann tötete Frau und Kind aus Angst vor Arbeitsplatz-Verlust

In Rhede hatte ein Familienvater (44) seine 43 Jahre alte Frau und seinen elf Jahre alten Sohn getötet (ssn berichtete).

Der inzwischen inhaftierte Doppelmörder legte nun vor dem Oberstaatsanwalt sein erstes Geständnis ab. Danach soll eine Streitigkeit mit seinem Chef und die daraus resultierende Angst, den Job zu verlieren, die Ursache der Tat gewesen sein.

"Mit solch einer Schmach hätte er weder leben können, noch diese seiner Familie zumuten wollen", sagte der Münsteraner Oberstaatsanwalt in einem Interview. Nach der Tat hatte der Mörder die Absicht sich umzubringen, dieser Versuch scheiterte jedoch.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Frau, Kind, Arbeit, Angst, Verlust, Arbeitsplatz
Quelle: www.wdr.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2007 14:51 Uhr von wixbubi
 
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stimmt nicht: Der hat brutale Spiele gespielt
:p


Naja, auch ein Weg es seiner Familie nicht mitteilen zu müssen, frag mich nur warum es bei ihm selber nicht geklappt hat... hat dann wphl gemerkt, das Sterben doch recht blöd ist..
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24.02.2007 15:01 Uhr von h-star
 
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jetzt hat er den job doch auch verloren?
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24.02.2007 15:11 Uhr von MartinCock
 
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@ h-star: Tolle Frage.......aber du hast schon beim Thema Effenberg so einen qualitativ hochwertigen Kommentar abgeliefert, daß man ja nichts anderes erwarten konnte.

Nein, natürlich hat er den Job nicht verloren.....er arbeitet einfach vom Knast/von der Psychiatrie aus weiter. Daß er beim Versuch sich selbst zu töten kläglich gescheitert ist, scheint dir entgangen zu sein.
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24.02.2007 16:48 Uhr von xbarisx
 
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wieso: hat man bei seiner absicht sich zu töten nicht nachgeholfen ich versteh es immer noch nicht, man wenn du angst hast schiess dir ne kugel in den kopf und über lass es doch deiner frau und deinem sohn ob sie es dir gleich tun wollen.
mieses a loch!
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24.02.2007 16:59 Uhr von Da Remix-World
 
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@baris: Leider sind eben die meisten Menschen keine Mutwillige gehörsame PKK Terroristen die das auf kommando machen können
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24.02.2007 17:01 Uhr von evilboy
 
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Japaner? Vielleicht war der Mann ja ein Japaner. Da ist während der Wirtschaftskrise fast alles möglich gewesen.
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24.02.2007 17:16 Uhr von SeeYa1987
 
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Hmm Ich würde gerne verstehen was in solchen Menschen vorgeht. Was für einen Grund sie haben so etwas zu tun. Es ist grausam zu sehen wie manche aus Verzweiflung Dinge vollbringen die selbst mir zu wider sind..
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24.02.2007 17:25 Uhr von xbarisx
 
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Da Remix-World: ?? was hat das eine mit dem anderen zu tun hast wohl dein hirn geremixt was. kommt aber bei deinen bei deiner sorte oft vor.
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24.02.2007 17:48 Uhr von Ferkel2k
 
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wenn er sich: auch noch erledigt hätte wär es legitim gewesen!
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25.02.2007 07:46 Uhr von shadow#
 
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@Ferkel2k: was wäre legitim gewesen? der doppelmord?
du spinnst ja!
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25.02.2007 08:21 Uhr von jesse_james
 
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Das Problem ist das keiner die Schuld sieht sprich wer der Schuldige im Endeffekt ist.

Zwangsläufig ist dieser Mann nun verantwortlich für den Tod seiner Familie und wird entsprechend bestraft (zumindest sollte das geschehen).

Aber das es immer mehr Menschen werden die aufgrund der Arbeitsmarktlage und der gesellschaftspolitischen Ansicht über Arbeitslose und die Arbeit allgemein in solche Situationen getrieben werden, das will man vielerorts einfach nicht wahrhaben.

Da heißt es dann der war psychisch labil oder geisteskrank oder gott weiß was ...

Aber dass das Problem ganz woanders lag das wird man auch beim nächsten Amoklauf nicht begriffen haben.
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25.02.2007 10:00 Uhr von Serinas
 
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So ein arogantes Arschloch: Sieht seine Familie als Statusonbjekt und entscheidet über ihr leben, sowas nenne ich einfach nur geisteskrank und dämlich, dieser Typ gehört in den Knast und dannach Lebenslang in die Psychatrie , hat er seine Familie gefragt ob sie damit klarkommen würden ? Haben sie ihn etwa gebeten sie zu töten huh ? So ein abartiges stück scheisse , mal abgesehen davon das es keinen vernünftigen grund gibt einen mord zu begehen ist dieser grund ja wohl nen schlechter witz ..
Dummerweise mussten 2 Leute diesen Witz mit dem leben bezahlen , und dann ist das Arschloch noch nicht mal fähig konsequent zu sein und seiner armseeligen existenz ebenfalls ein ende zu setzen. Was für eine abartige vorstellung zu sterben nur weil so ein labiles stück mist denkt das er in meinem interesse handeln würde.
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25.02.2007 12:31 Uhr von shadow#
 
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@jesse_james: ja natürlich war er psychisch labil, geisteskrank, schwer depressiv, wie auch immer du es nennen willst!
andernfalls bringe ich meine familie nicht um. egal ob der hund überfahren wird, das haus abbrennt, der job weg ist oder das geld. keine noch so große notlage ist dafür verantwortlich und niemand wird zu irgendwas "getrieben".
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25.02.2007 13:02 Uhr von jesse_james
 
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@shadow#: Deine Aussage zeigt deutlich das du nicht mal im Ansatz bereit bist zu erkennen, das hier nichts und niemand mehr von ganz allein denken und handeln kann.

Möglich das du in der Lage bis, wie ein paar andere auch, über das von der Gesellschaft indoktriniert Verhalten hinweg steigen zu können.

Aber unsere Gesellschaft gibt vor, das nur derjenige der Arbeit hat und Geld verdient, Steuern zahlt, damit ein AKTIVES Mitglied der Gesellschaft ist und wer nicht arbeitet zur untersten Unterschicht gehört, ein nichts ist, nichts wert ist, ein Schmarotzer ist, ein unwilliges Individuum..... wie es schon zu oft, Politiker und andere Menschen geäußert haben.

Und die Mehrheit in diesem Volk übernimmt diese Parolen und tritt sie breit in der Öffentlichkeit.


Das natürlich auch ein arbeitsloser Mensch nicht weniger wert ist als ein arbeitender Mensch ist klar.

Aber du brauchst dir auch nur hier im SSN-Forum so manche Aussage zu "Arbeitslosen" durchlesen und wirst sehr schnell sehen, das man diese Menschen mehr oder weniger zum gesellschaftlichen Abschaum zählt !


Und solch eine von der Gesellschaft vorgegebene Meinung, die in die Köpfe vieler getrieben wird, hat nun einmal zur Folge, wenn dieser Wahn vom perfekten Menschen nicht irgendwann einmal endet zur Folge das es immer wieder solche Fälle geben wird.


Und auch wenn jeder Mensch einen verschieden hohen Überwindungspunkt hat wo er entsprechend durchknallt, ist das noch lange nicht die Erklärung für diese Taten.
Und die Wahrheit zu ignorieren, wird es nicht besser machen, sondern nur noch mehr unterstützen.
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25.02.2007 13:24 Uhr von shadow#
 
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@jesse_james: natürlich hast du mit deinem ansatz vom konsumorientierten trugbild des besserverdienenden märchenprinzen mit sportwagen recht, auch damit dass viele das soziale schichtendenken allein deswegen unterstützen weil sie um es klipp und klar auszudrücken gehirnamputierte arschlöcher sind (von denen nicht wenige hier posten). bei einem gebe ich dir allerdings nach wie vor nicht recht: das alles ist nicht ursache bzw. auslöser für eine solche tat.
das sind immernoch die guten alten depressionen, eine krankheit die in deutschland nach wie vor ignoriert, fehldiagnostiziert und totgeschwiegen wird. schließlich gehe ich nicht von heute auf morgen hin und denke mir "so, job weg, sozialversager - ab nach hause, familie umbringen", sowas entwickelt sich über eine lange zeit.
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25.02.2007 17:13 Uhr von LadyWanda
 
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Effizientes Denken in äußerster Konsequenz und wahrscheinlich die Folge einer jahrelang genossenen Gehirnwäsche der regierungshörigen Medien von Blöd-Zeitung bis hin zu Christiansen und Co. Mit der "Faulenzer-Debatte" von Ex-Kanzler Schröder hat´s angefangen - damals wurde die Akzeptanz für die gesellschaftliche Diskriminierung von Erwerbslosen geschaffen. Folge: kein Mensch regt sich heute mehr darüber auf, dass mit dem Verlust des Arbeitsplatzes auch gleich die Bürgerrechte mit den Bach runtergehen. Die Betreffenden haben es ja nicht besser verdient....
Im 19.Jahrhundert erwartete die bürgerliche Gesellschaft von einem Bankrotteur, dass er sich erschießt. Heute wird vom Erwerbslosen zwar noch nicht der vorbeugende Suizid erwartet, aber er soll sich nach Möglichkeit unsichtbar machen. Wen wunderts, wenn ein vielleicht schon vorher in seinem Selbstbewusstsein angeknackster Mensch in einer solchen Situation eine Verzweiflungstat begeht?
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25.02.2007 17:34 Uhr von EddyBlitz
 
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Damit: ist der Anfang getan, ein Mann der aus Anst vor Jobverlust tötet, ist bestimmt der Anfang einer Serie.
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25.02.2007 19:16 Uhr von Mariquita
 
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Ich denke auch, das es keinen Grund geben kann der es legitimiert einen anderen Menschen zu töten.
Okay, er hatte Angst. Angst, wie seine Familie darauf reagiert das er wieder arbeitslos ist? Womöglich keinen neuen Job findet? Dass er, der so große Pläne hatte seinen Nachbarn erzählen muss, dass er vom Staat lebt?
Soweit ich weiß hat er schon einen sozialen Abstieg mitgemacht... vom Anzugträger zum Fahrer... das hat dann wohl eine größere Wunde hinterlassen als es den Anschein hatte. Noch eine "Stufe runter" war dann wohl nicht mehr erträglich für ihn...
Da sind ihm dann wohl die Sicherungen durchgebrannt würde ich vermuten. Letztes Wochenende war auch noch Karneval, das kann einem in so einer Situation auch noch den Rest geben. Aber eiskalt ist es trotzdem, wenn ich als Vater meine Familie umbringe und dann auch noch inner Schule anrufe und sage der Sohnemann kommt heute nicht.
Letztendlich ist ihm ja wohl doch noch bewusst geworden, was er eigentlich gemacht hat und er war zu feige, die Konsequenzen zu tragen.
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26.02.2007 13:16 Uhr von snow_wolf
 
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...nur Panik...? Es ist einfach nur grausam was der Familienvater da angestellt hat aus einer Angst heraus,was eintreten könnte.
Klarer Fall die Morde müssen bestraft werden,keine Frage. Aber hätte er sich nicht besser bei seinem Chef entschuldigen sollten unter dem Bewustsein,daß man ab einem bestimmten Alter es sehr schwer hat im Arbeitsleben/Markt....? Es wird doch meist nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird und auch Chef´s sind auch nur Menschen. Ich denke das wenn Emotionen hoch schwappen passieren Dinge die einem im Nachhinein einfach nur leid tun,aber ein rechtes Wort zur richtigen Zeit können auch einen Streit aus der Welt schaffen,auch wenn es beim Chef ist.
Und selbst wenn sein Chef ihn trotz alledem gefeuert hätte, er und seine Familie wären doch trotz alledem abgesichert gewesen.Es rechtfertigt in keinem Fall einen Doppelmord!
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26.02.2007 13:52 Uhr von Vogelblume
 
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darf nicht sein: Ich begreife das alles hier nicht mehr in unseren land ,enn ich mich um bringen will dann mache ich es und nehme nicht unschuldige mit in den Tod , dann noch meine eigenen Kinder.Um gottes willen was geht in diese menschen vor,ich habe meinen Arbeitsplatzauch verloren ,aberwas solls es geht vielen so wenn das jeder machen würde damit muß man eben leben das es nur noch wenige vergönnt ist zu arbeiten,darum bringe ich doch keine um
LG Vogelblume

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