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USA: Rattenskandal im New Yorker Kentucky Fried Chicken

Die Hygiene-Verstöße in einer Filiale von Kentucky Fried Chicken/Taco Bell häufen sich. Laut einem TV-Beitrag eines US-Fernsehsenders wurden mindestens zwölf Ratten im Schnellrestaurant gesichtet.

Bereits vier Mal in den letzten drei Jahren hat das Gesundheitsamt Ratten und Mäuse in diesem Schnellrestaurant bemängelt. 14 Hygiene-Beschwerden gingen allein innerhalb eines Monats ein, unter anderem wegen lebender Kakerlaken im Essen.

Der Aktienwert der Muttergesellschaft Yum Brands verlor heute mehr als 1,3 Prozent.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, New York, Ratte
Quelle: www.n-tv.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2007 19:21 Uhr von Streetlegend
 
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Das ist ja widerlich. Man stelle sich vor, man genießt seine Chicken Mc Nuggets und dann kommen die Ratten. *ekelhaft*
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23.02.2007 20:13 Uhr von Jorka
 
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Kentucky Fried Rat hmm vielleicht eine neue Geschäftsidee für außergewöhnliche Speisen?

Naja in meiner Gegend gibt es weit und breit kein KFC...
:-\
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23.02.2007 21:21 Uhr von buzzbomb
 
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Mitarbeiter besser bezahlen: Ich kenne zwar den Lohn der Angestellten nicht, aber ich sage mal wer seine Mitarbeiter ordentlich bezahlt, hat Mitarbeiter denen der Laden nicht völlig sch%6/ ist und sich darum kümmern das alles läuft.
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23.02.2007 21:22 Uhr von grandmasterchef
 
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Mcnuggets=mcd: bitte nicht immer gegen mcd-produkte bashen ;)
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23.02.2007 21:45 Uhr von Hellrunner
 
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bemängelt >Ratten und Mäuse in diesem Schnellrestaurant bemängelt<

Was haben die den Bemängelt? Waren die Mäuse kaputt oder nicht optisch.... kein USB ? ....
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23.02.2007 22:05 Uhr von kimj
 
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Na dann Mahlzeit =P
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24.02.2007 00:01 Uhr von Thomas Baierle
 
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@buzzbomb: Laut meines Wissens gibt es keine Studien, welche den Zusammengang zwischen guter Arbeit und guten Lohn bestätigen.

Im Gegenteil, es gibt Studien, welche besagen, dass das Lohnniveau nichts mit dem Arbeitsniveau zu tun hat.

Meines Erachtens braucht sich niemand aufzuregen, wenn er wenig verdient. Er hat es sich selber ausgesucht und selber die Entscheidung getroffen.
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24.02.2007 00:17 Uhr von Schwertträger
 
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@Thomas Baierle: Das ist ja mal ein arroganter Standpunkt.
Die allermeisten Leute haben bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes keine allzu grosse Bandbreite zur Verfügung und nehmen alles, um ihre Familie irgendwie durchzubringen.

Sei froh, wenn´s Dir da besser geht, aber halt Dich zurück mit grossspurigen Kommentaren. Das wäre nett. :-)
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24.02.2007 00:48 Uhr von Thomas Baierle
 
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@Schwertträger: Ich verstehe vollkommen, dass dieser Standpunkt provokativ wirkt. War auch so beabsichtigt.

Trotzdem entspricht er der Wahrheit. Wenn Du einmal darüber nachdenkst, wirst Du vielleicht auch den Sinn dahinter verstehen. Wie kommt es denn, dass es auch Personen mit Familien gibt, welche unter den übelsten Umständen trotzdem ein Leben im Wohlstand führen und andere, welche sogar erheblich bessere Voraussetzungen haben, eben nicht?

Ich habe in meinem Leben oftmals Jobs gehabt, welche wirklich knochenhart und sehr schlecht bezahlt waren (teilweise leide ich heute körperlich noch darunter, obwohl es Jahre her ist). Hier gibt es aber 2 Möglichkeiten:

1. Ich rege mich darüber auf, schimpfe auf den Chef und die miese Bezahlung.

2. Ich überlege, WIE ich mich aus dieser Situation befreien und ein besseres Leben führen kann.

Mir persönlich ist Weg 2 lieber und ich habe diesen gewählt, denn eines war mir immer klar: Ich kann niemals andere Personen (bspw. Chefs) ändern, ich kann aber sehr wohl meine Einstellung und meine Denkweise ändern.

Und zum Kommentar von bussbomb: Es ist nun einmal eine Tatsache, dass eine gute Arbeitsleistung nichts mit einem guten Lohn zu tun hat. In diesem Fall müsste ich als Unternehmer meine Leute ja nur viel besser bezahlen und würde dafür Spitzenarbeit erhalten. Leider ist es nicht so einfach, es ist erheblich komplexer und schwieriger. Jeder, der einmal Personalverantwortung gehabt hat, wird mir hier sicherlich zustimmen können.
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24.02.2007 02:15 Uhr von Schwertträger
 
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@Thomas: Die Voraussetzungen sind unterschiedlich: Thomas, Du bist immer noch arrogant. Du übersiehst, dass die Voraussetzunge nicht gleich sind.
Du schliesst von Dir, der Du wahrscheinlich ein Kämpfer- und Überlebenstyp bist, darauf, dass alle Menschen so sind.

Es gibt aber auch Menschen, die ihren jetzigen Job nicht lieben, aber so verängstigt sind, nie wieder einen Job zu finden (oder ihren jetzigen verlieren, wenn sie nur nach einem anderen suchen, oder den neuen verlieren, nachdem sie den jtzigen geschmissen haben), dass sie dort verahrren, wo sie jetzt sind.

Prinzipiell hast Du recht, aber eben nur prinzipiell. Tatsächlich funktioniert das nicht.

Führt man Deinen Gedanken fort, warum ein paar Menschen auch unter übelsten Umständen komfortabel leben, hiesse das ja, dass theoretisch alle Menschen in dieser Umgebung die gleiche Chance hätten.
Warum aber herrschen dort dann so üble Umstände? Denn wenn sich alle bemühen würden und damit Erfolg hätten, würde ja niemand mehr in den üblen Umständen arbeiten.
Die Antwort liegt darin, dass jemand sich Mühe gibt, die üblen Umstände zu erhalten und dass diejenigen, die sich daruas frei kämpfen, das in letzter Konsequenz auf dem Rücken der anderen tun. (Soll keine Verurteilung sein). Es ist ein Kampf und nur die besten kommen aus den üblen Umständen raus. Siegen können aber nur wenige. Es können nicht alle Sieger sein, das funktioniert nun mal nicht.


Das gute Arbeitsleistung nicht viel mit gutem Lohn zu tun hat, stimmt schon, wohl aber hat schlechte Arbeit viel mit schlechtem Lohn zu tun!

Es gibt für alles eine Schwelle. Unterschreitet man die, leistet der Angestellte/arbeiter nicht mehr viel, einfach, weil er es nicht einsieht, für so wenig geld so viel zu geben. Mit anderen Worten, er fühlt sich betrogen. Will man nicht mehr zahlen, hilft dann nur noch Druck (sprich: Gewalt in irgendeiner Form).

Also sichert man sich mit einem Mindestlohn die 100%-Chance auf schlechte Arbeit und muss sich fortan nurn och mit Leuten herumschlagen, die auch für gutes Geld nur schlechte oder mässige Arbeit leisten.

Denjenigen, die für gutes Geld gute Arbeit leisten, muss ich aber auch sehr gutes Geld zahlen, sonst folgen sie Deinem Grundsatz Nr. 2 und gehen weg.

Wo Du Recht hast, ist der Punkt, dass ich den Verweigerern und Mittelmässigen noch so viel Lohn zahlen kann und trotzdem keine Spitzenleistungen bekommen werde.
Aus den Mittelmässigen kann ich aber (bis zu eier gewissen Grenze) aber mit geeigneter Bezahlung oberes Mittelmass abtrotzen.

Tja, und richtig gute Leistung bekomme ich, wennich als Chef begeistere, und die Leute für mich persönlich anstatt für die Firma arbeiten. Dann brummt der Laden und jede Ratte wird einzeln verfolgt und gejagt.

Das schaffen (routierende) Filialleiter einer Kette aber nur selten und auch die geschäftsform einer Kette selber ist wenig dafür geeignet, solche Phänomene hervorzurufen.

War ich jetzt ausführlich genug, Deine einfach gehaltene These zu widerlegen? :-)
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24.02.2007 03:43 Uhr von aschaja
 
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ich mag das essen da eh nit :): siehe topic :D
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24.02.2007 07:57 Uhr von Jan57
 
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Guten Appettit: Gut , dass ich stehe nicht, auf´s Fast Food !!
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24.02.2007 09:17 Uhr von Drunky
 
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KFC ist das beste FastFood Restaurant was es hier gibt.
20min fahrt für geniales Essen, freundliche, deutsch sprechende Bedienung (was bei McDoof ja nicht umbedingt der Fall ist), saubere Porzelanteller, Salat zum Essen, all you can drink in fast jeder Filiale, gute Preise und das beste - man wird satt! Schade das sie das Rattenproblem nicht ausreichend angehen, macht ja keine gute Werbung...
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24.02.2007 09:22 Uhr von liselchen
 
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Brr: Also, da würde mir eher vor den Knasthaus-Chicken ekeln die ich mir in den Mund stopfe, als von Ratten die mir um die Füsse tanzen
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24.02.2007 10:16 Uhr von Spaßbürger
 
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Da gehört der Betreiber in den Knast! Und der Führung von KFC eine aufs Maul.

Die sollen gefälligst ihr Filialen besser überwachen!

Wenn ich schon höre "Die Hygiene-Verstöße in einer Filiale von Kentucky Fried Chicken/Taco Bell häufen sich" da könnt ich kotzen!
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24.02.2007 10:29 Uhr von sekaria
 
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Jetzt muss nur noch die Polizei in dem Restaurant mit einer ganzen Hundertschaft nach den Ratten suchen und dann haben wir eine

RATTZIA.

Aber mal Spass beiseite, die Ratten sind Kulturfolger, und wenn so ein Restaurant aus Kostzengründen die Abflussrohre nicht reinigt und absperrt, dann kommt es zu solchen Ekligkeiten. Lebende Kakerlaken im Essen sind allerdings ein Hinweis auf offene Lagerung derselben. Brrr! Wo ist das Restaurant? Ich geh woanders essen.
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24.02.2007 10:55 Uhr von xelsor
 
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Fried Chicken? http://web.ukonline.co.uk/...

Sowas gibts da bestimmt auch bald nur mit Ratten unter dem Teigmantel ^^
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24.02.2007 11:07 Uhr von buzzbomb
 
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@Thomas Baierle: Hi,
ich habe mich da wohl etwas zu knapp ausgedrückt.
Die Angestelten werden auch bei miesen Lohn wohl passable Arbeit leisten, wahrscheinlich sogar sehr gute Arbeit, den sonst steht man schnell auf der Straße.
Was ich aber meine ist das sie halt nur diese Arbeit verichten die Ihnen zugewiesen wird und fertig, der Rest des Unternehmens geht ihnen am Allerwertesten vorbei, es ist ihne einfach egal was da sonst noch abgeht, mit einem vernüftigen Lohn werden sich die Angestellt auch eher um die anderen Belange kümmern, z.B. sich um das Rattenproblem kümmern obwohl sie damit nichts am Hut haben.
Wer sich mit seinem Unternehmen identifiziert ist zu mehr bereit, den das was dort passiert geht ihn persönlich an und das schaffst du nicht mit Unterbezahlung und Drohungen.

Es gibt ja schon viele Unternehmen die ins Ausland abgewandert sind und wieder zurückgekommen sind, glaubst du wirklich das liegt nur daran das die Leute dort schlecht ausgebildet sind oder daran das die Leute sich dort ausgebeutet fühlen?
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24.02.2007 11:31 Uhr von Thomas Baierle
 
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@Schwertträger: Vielen Dank für Deine Antwort, Du hast ein paar sehr interessante Aspekte dargelegt.

Ich stimme Dir vollkommen zu, dass viele Menschen aus Angst verharren und sich nicht mehr weiter trauen. Wenn es einmal soweit gekommen ist, ist es in der Tat schwierig, etwas zu ändern. Ich denke aber, dass zumindest hier in D schon sehr gute Voraussetzungen gegeben sind. Aber ich gebe Dir Recht: Jeder Mensch ist anders und psychisch oftmals nicht in der Lage, zu handeln. Ich hätte meinen Standpunkt besser auf diejenigen reduzueren sollen, welche als Männer auf die Umstände schimpfen und gar nicht versuchen, bei sich selber etwas zu ändern.

> Das gute Arbeitsleistung nicht viel mit gutem Lohn
> zu tun hat, stimmt schon, wohl aber hat schlechte
> Arbeit viel mit schlechtem Lohn zu tun!
> Es gibt für alles eine Schwelle.

Da stimme ich Dir zu 100% zu. Wenn eine gewisse Schwelle unterschritten ist, dann ist es so. Aber nur dann !!!!


> Unterschreitet man die, leistet der
> Angestellte/arbeiter nicht mehr viel, einfach, weil er
> es nicht einsieht, für so wenig geld so viel zu geben.
> Mit anderen Worten, er fühlt sich betrogen. Will man
> nicht mehr zahlen, hilft dann nur noch Druck (sprich:
> Gewalt in irgendeiner Form).

Das sehe ich anders, denn ob der Angestellte zuviel oder zuwenig verdient, liegt immer im Auge des Betrachters (des Angestellten). Den viele sind der Meinung, dass Sie zuwenig verdienen würden, können aber nicht einmal detailliert darlegen, warum.

Man kann auch einem Angestellten wirklich viel Geld bezahlen und er ist immer noch der Meinung, unterbezahlt zu sein.

Gewalt ist schon mal gar keine Lösung, jeder Chef, der solche Mittel anwendet, hat in meinen Augen gründlich versagt.

> Aus den Mittelmässigen kann ich aber (bis zu eier
> gewissen Grenze) aber mit geeigneter Bezahlung
> oberes Mittelmass abtrotzen.

Aber warum soll das so sein? An Bezahlung, egal in welche Höhe, gewöhnt sich der Sachbearbeiter. Das ist keine "Motivation" (ich hasse dieses Wort). Viel wichtiger ist es doch, die Voraussetzungen zu schaffen, dass der Mitarbeiter eine gute Arbeitsleistung erbringen kann. Dazu gehören Instrumente wie Controlling und einer vernünftigen Unternehmensstrategie.


> Tja, und richtig gute Leistung bekomme ich, wennich > als Chef begeistere, und die Leute für mich
> persönlich anstatt für die Firma arbeiten. Dann
> brummt der Laden und jede Ratte wird einzeln
> verfolgt und gejagt.

Kann funktionieren, das sind aber zuviele unsichere Faktoren. Daher in meinen Augen nicht praktikabel.
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24.02.2007 11:44 Uhr von vst
 
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demolitian man: rattenburger

mmmhhh
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24.02.2007 13:00 Uhr von Schwertträger
 
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@Thomas: Teilweise missverstanden: In puncto Gewalt hast Du mich teilweise missverstanden.
Es gibt viele Formen von Gewalt. Controlling, also Kontrolle ist z.B. eine, wenn auch eine sanfte im Vergleich zu dem, was Dir vorschwebte.

Das zweite ist Deine Annahme, dass ich mich nur auf Gehälter stütze, um gute Leistung zu bekommen. Das stimmt natürlich nicht, denn die anderen von Dir angesprochenen Faktoren, insbesondere das geeignete Umfeld, in dem der Arbeitnehmer seine Arbeit gut erledigen kann, sind genauso wichtig.
Unsere Diskussion drehte sich nur bisher hauptsächlich um geld, deswegen habe ich den Aspekt im Fokus behalten. :-)


Aber zurück zur Diskussion.
Klar gewöhnt sich der Mitarbeiter an eine Bezahlung. Deswegen erhalten ja auch die Leute ihr Leben lang in Abständen Lohnerhöhungen. Das dient längst nicht nur dem Ausgleich des Geldverlustes.
Wenn ein Mitarbeiter das irgendwann nicht mehr wert ist, geht er oder wird entlassen.

Bei der Unternehmensstrategie bist Du näher an dem, was ich mene, als Du vermutlich denkst. Denn wenn Du eine vernünftige Strategie hast, die Du Geldgebern oder Kunden vermitteln kannst, dann kannst Du sie für gewöhnlich auch den Mitarbeitern vermitteln, schaffst also ein vernünftiges klima und bist ein guter Chef. Das hängt ziemlich zusammen.

Ich habe jedenfalls wenig Leute erlebt, die von einer Sache überzeugt waren, die auch für Aussenstehende Hand und Fuss hatte, und die nicht auch ihre Mitarbeiter auf die Idee einschwören konnten. In Folge bildeten diese Leute in den meisten Fällen ein gutes Team mit guter Leistung.

Die Faktoren, die Du zu unsicher nennst, sind aber elementarer, nicht auszublendender Faktor, denn auch Du als Chef bist letztlich nur eine Art Arbeitnehmer, und wie Du schon richtig sagtest: wenn die Bedingungen nicht stimmen, gehen alle Deine Arbeiter woanders hin (zumindest die, die den Mut dazu haben. Die restlichen werden schlecht arbeiten).

Ein Chef muss immer versuchen, ein guter Chef zu sein, oder er wird nie die Leistung bekommen, die (nicht nur theoretisch, sondern praktisch) möglich wäre. Dabei muss er nicht mal super sein, gut und sichtbar sehr bemüht mit durchschnittlichem Erfolg genügt meist auch schon, gem. meiner Erfahrung.
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24.02.2007 13:22 Uhr von Thomas Baierle
 
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@Schwertträger: Bevor ich auf das Posting eingehe: Erst einmal Danke für Deine Postings beim Thema:
"Berlin: Gewalttätige Jugendliche - über 80 Prozent sind nichtdeutscher Herkunft"

Sehr gute Meinung und sehr gut beschrieben /genauso andere wie bspw. Ralph_Kruppa). Das aber nur am Rande.

---------------------

> In puncto Gewalt hast Du mich teilweise
> missverstanden.
> Es gibt viele Formen von Gewalt. Controlling, also
> Kontrolle ist z.B. eine, wenn auch eine sanfte im
> Vergleich zu dem, was Dir vorschwebte.

Richtig. Für mich ist Gewalt auch der falsche Tonfall gegenüber dem Team. Allerdings muss ich beim Controlling widersprechen: Controlling bedeutet Steuern, und mit einem guten Controlling schaffe ich ein Klima, bei diesem sich die Mitarbeiter sehr wohl fühlen. Ein gutes Controlling stellt zudem immer aktulle Unternehmenszahlen bereit, und zwar bis zur Mitarbeiterebene. Dadurch erhält der Mitarbeiter immer ein optimales Feedback seiner Tätigkeit, dennviele Probleme entstehen auch dadurch, dass der MItarbeiter denkt, dass seine Leistung gut ist und der Chef anderer Meinung ist. Und dann knallt es irgendwann, aber richtig.
Durch Controlling wird ernöglicht, die Qualität der Arbeit zu bestimmen und ein Feedback zu geben. Dadurch hat der Angestellte einen Leitfaden und die Chance, eine gute Arbeit zu liefern. Vor allem der klare Leitfaden ist wichtig, denn dadurch ist sichergestellt, dass die Arbeit auch ordnungsgemäß erledigt wird.
Als Chef ist es so, dass ich persönlich die Verantwortung dafür habe, dass die Mitarbeiter eine gute Arbeit liefern. Wenn der Chef versagt, versagen auch die Mitarbeiter (nur dass der Chef tobt und das einen höheren Stellenwert für die betroffenen hat).

> Bei der Unternehmensstrategie bist Du näher an
> dem, was ich mene, als Du vermutlich denkst. Denn > wenn Du eine vernünftige Strategie hast, die Du
> Geldgebern oder Kunden vermitteln kannst, dann
> kannst Du sie für gewöhnlich auch den Mitarbeitern
> vermitteln, schaffst also ein vernünftiges klima und
> bist ein guter Chef. Das hängt ziemlich zusammen.

Das hängt sogar noch viel mehr zusammen, als Dir vermutlich bewusst ist. Es gibt eine sehr interessante Studio, die ermittelt, warum Mitarbeiter nicht tun, was sie tun sollen. Einer der Hauptgründe ist der, dass die Strategie klar und transparend dargelegt werden muss. Der Mitarbeiter muss wissen, warum er etwas tut, nur so erhalte ich eine gute Arbeitsleistung.

Es gibt ja sogar heute noch Chefs, die den MItarbeitern sagen: "Frag nicht, Du musst es tun, weil Du dafür bezahlt wirst !!!". Dieser Chef hat versagt, komplett. Wenn dem Mitarbeiter bewusst ist, was und warum er etwas tun muss, kann er erst den gesamten Zusammenhang erkennen und entsprechend agieren.
Gerade in der Praxis gibt es erheblichen Ärger genau wegen diesem Fall.

Ich bin seit über 10 Jahren Unternehmer, und in diesen 10 Jahren habe ich exakt 1x einen Mitarbeiter angeschrien (glücklicherweise habe ich mein Gehirn eingeschalten und das unter 4 Augen gemacht). Anschließend war es mir peinlich und ich habe mich für meinen Tonfall beim Mitarbeiter entschuldigt. Oft aber erlebe ich bei Kollegen, wie sie über die Mitarbeiter schimpfen und sich aufregen. Ich rege mich nicht auf, denn bei mir funktioniert es. Die Mitarbeiter sind zufrieden, ich bin zufrieden und wir haben ein optimales Verhältnis. Dadurch wird es auch ermöglicht, dass einmal unpopuläre Entscheidungen akzeptiert werden.

Das alles funktioniert aber nur deswegen, weil die Kommunikationswege vollkommen transparent sind und die Mitarbeiter wissen, warum und weshalb.

Dadurch wird zusätzlich erreicht, dass meine Anwesenheit überhaupt nicht notwendig ist. Ich komme vielleicht 2x in der Woche für ein paar Stunden in der Firma und weiß, dass alles in meinem Sinne funktioniert. War ein hartes Stück Arbeit, klappt aber gut.

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