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Italien: Prodi will Zwölf-Punkte-Regierungsprogramm durchsetzen (Update)

Im Gerangel um den Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi zeichnet sich ab, dass der ehemalige Regierungschef einen zweiten Anlauf unternehmen will, sein Regierungsprogramm doch noch umzusetzen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich alle neun Koalitionsparteien, die bis zum Rücktritt Prodis (SSN berichtete) ein Mitte-Links-Bündnis bildeten, auf ein Zwölf-Punkte-Regierungsprogramm festlegen lassen.

Einige von Prodis Koalitionspartnern bestätigten bereits, das Programm mittragen zu wollen. Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano müsste nun nur noch den ehemaligen Chef der EU-Kommission erneut mit der Regierungsbildung beauftragen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Italien, Regierung, Regie, Punkt
Quelle: www.rp-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2007 12:53 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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So schnell kann es gehen. Wie in dem Artikel angesprochen, scheint der Politiker Prodi alles andere als amtsmüde. Da kann sein Widersacher Berlusconi noch so oft Neuwahlen fordern. Auch in Italien (und gerade hier) sind wechselnde Mehrheiten auch innerhalb einer Legislaturperiode nichts wirklich Neues. Fazit: Der erste Schritt für einen Rücktritt vom Rücktritt ist gemacht.
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23.02.2007 13:55 Uhr von ciaoextra
 
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Berlusconi: gehört ins Gefängnis.
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23.02.2007 14:08 Uhr von eros007
 
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Ein Land, das mehr Regierungen als Jahre alt ist In einem Land, in dem die Republik weniger Jahre alt ist (59), als sie seitdem Regierungen erlebt hat (60), ist das doch nichts Neues.

Interessant nur, was passiert, wenn das Land mal 4 Jahre am Stück regiert wird wie zwischen 2001 und 2005. Man mag Berlusconi mögen oder nicht, er hat die Arbeitslosigkeit in der Zeit von über 11 Prozent auf unter 7 Prozent gesenkt - um über eine Million! Und das ohne Aufschwung (Italien wuchs in der Zeit ja noch schlechter als das lethargische Deutschland) und bei hoher Einwanderung (ca. netto 400.000 pro Jahr).

Da könnten sich viele deutsche Politiker eine Scheibe abschneiden. Entweder von der Person Berlusconi oder von seiner Fähigkeit, die richtigen Leute zu ernennen.

Dass die Person Berlusconi einigen Dreck am Stecken hat, ist etwas anderes. Aber man sollte nicht vergessen, dass die Berlusconi-Regierung auf dem Bereich der Arbeitslosigkeit sehr gut gearbeitet hat.

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