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Mann zieht während einer Fortbildung eine Handgranate aus dem Rucksack

Letzten Mittwoch zog ein 38 Jahre alter Mann während des Unterrichts um cirka 10:00 Uhr in einem Klassenzimmer der DEKRA-Akademie plötzlich eine Handgranate aus seinem Rucksack.

Grund dafür war, dass es zwischen dem DEKRA-Schüler und der Dozentin einige Streitigkeiten gab. Außerdem klagte er über zermürbende Probleme aus seinem Privatleben. Der Dozentin gelang es während der Pausenzeit unbemerkt die Polizei zu verständigen.

Der Mann ließ sich nach Eintreffen der Polizei freiwillig von den Beamten festnehmen. Die Leiterin der Akademie, Anja Quatuor, sagte in einem Interview mit der Westfälischen Rundschau: "Man weiß ja nie, welches Gefahrenpotenzial dahinter steckt".


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Handgranate, Rucksack
Quelle: www.westfaelische-rundschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2007 12:23 Uhr von vorgebrauchschütteln
 
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Eigenartige Menschen: Hier gefällt mir so einiges nicht was die Quelle hergibt. Seis die Dozentin, der eigenartige Mann oder auch die Polizei und das geldverschlingende Einsatzkommando.

Wenn der Mann niemanden bedroht hat und nur offensichtlich einen seltsamen Humor besitzt und eine ungewöhnliche Art hat auf sich aufmerksam zu machen, hätte man das ganze nicht etwas anders regeln können?
Klar, Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste oder wie man so sagt, aber da sind wohl wieder einige übergereizt gewesen.

Naja, aber was weiss ich.
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23.02.2007 13:02 Uhr von h3adsh0t
 
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@ vorgebrauchschütteln ich weiß ja nicht, wie deine reaktion wäre, wenn die polizei vor deiner tür stünde, um dir zu sage das dein sohn/vater/onkel..wer auch immer leider an den wänden seines fortbildungsraums klebt, weil jemand nicht "überzogen" reagieren wollte...
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23.02.2007 14:08 Uhr von KillA SharK
 
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die grante war nicht echt: also hätte keinesfalls jemand an irgendeiner Wand enden können.

Aber sltsam ist es schon, dass jemand so eine Show abzieht, weil er "mit seinem Leben unzufrieden ist"!?!
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23.02.2007 14:21 Uhr von cartman007
 
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Vor Gebrauch wegwerfen: Unsere Deeskalationspazifisten machen mal wieder hinterm Monitor einen auf "dicke Hose".
Besser wäre es, solches Gesindel mit Taser + Elefantenbetäubungsgewehr kaltzustellen und im Heimaltland, wo immer das diesmal sein mag, ein paar Jahre zwangsarbeiten zu lassen.
Wer solche Waffen mit sich rumschleppt, beabsichtigt den Tod von Menschen. Auch ein präventiver finaler Rettungsschuß wäre zu erwägen. Wieso ergiessen sich immer eimerweise Verständnis über potentielle Mörder?

Ach ja, es war vermutlich keine "braune Glatze". Sonst würde die rot-grüne BRD wieder im Quarree springen vor Betroffenheit.
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23.02.2007 14:26 Uhr von Jorka
 
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@cartman007: Wo willst du diese Leute denn hinschicken wenn sie urdeutsch sind?
Außerdem die Chance das die Granate echt war, lag doch wohlhöchstens bei 0.01%....
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23.02.2007 14:52 Uhr von plnet
 
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@Jorka wie kommst du auf diesen Schwachsinn, die Chance liege bei 0,01%?

Und Falls es dir entgangen ist, in Deutschland gibt es auch Gefängnisse! Zwar meist überbelegt, sollte man aber cartmann007s Vorschlag annehmen, so würden Deutsche in Deutschen Gefängnissen ihre Strafe absitzen...
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23.02.2007 15:05 Uhr von Garviel
 
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@cartman007: Ich glaube kaum, dass jemand, der eine Handgranatenattrappe mit sich trägt, den Tod anderer Menschen bezweckt...

Und von wegen präventiver finaler Rettungsschuss: Ich möchte niemandem sagen, dass sein Sohn/Bruder, whatever an der Wand klebt, weil ein SEK-Beamter zu spät geschossen hat. Ich möchte aber ebensowenig dem Sohn/Bruder whatever eines etwas instabilen und psychisch angegriffenen Menschen sagen, dass dieser von SEK-Beamten niedergeschossen wurde, weil man die Lage falsch eingeschätzt hat.

Ach ja. Und der SEK-Beamte möchte ich auch in keinem der beiden Fälle sein.
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23.02.2007 15:06 Uhr von Garviel
 
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@cartman - vergessen: Erinnere dich nur mal an den Fall des unschuldigen Brasilianers, der in London von Sicherheitskräften getötet wurde, weil die ihn fälschlicherweise für einen potenziellen Terroristen hielten.
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23.02.2007 15:41 Uhr von Schwertträger
 
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@h3adsh0t: Das möchtest Du wissen? Du möchtest wissen, was ich sagen würde, wenn wenn die Polizei vor meiner Tür stünde, um mir zu sage das mein Sohn/Vter/Onkel..wer auch immer leider an den Wänden seines Fortbildungsraums klebt, weil jemand nicht "überzogen" reagieren wollte?

Erstmal gar nichts. Ich wäre vermutlich ziemlich geschockt. Und ich bräuchte mehr Infos.

Und wenn ich die hätte, würde ich mich fragen, was ich wohl an Stelle dessen getan hätte, der da nicht überreagieren wollte.
DAS ist die wichtige Frage.

Und auf der Basis würde ich dann für mich persönlich(!) ein Urteil fällen.
Dieses Urteil hätte aber für die Allgemeinheit keinerlei Bedeutung, weil es von einem Betroffenen(!) käme, der aus Prinzip keine gute Basis für eine beratende Funktion darstellt.


Im vorliegenden Fall hat die Dozentin mit Sicherheit nicht falsch gehandelt, aber ich hätte auch Verständnis und Respekt für die Entscheidung gehabt, das sie im Vertrauen auf eine Attrappe oder ihre psychische Einschätzung den Mann selber zu entschärfen versucht.
Und das auch, wenn´s schief gegangen wäre!

Ich halte generell nicht viel davon, immer und um jeden Preis irgendeinen Schuldigen finden zu müssen!!
Manche Dinge passieren einfach.
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23.02.2007 17:03 Uhr von Enny
 
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richtig: Die Dozentin hat absolut richtig gehandelt.
Wenn jemand eine granate zieht dann ist das ein Akt der Provokation.
Zum Glück wurde niemand verletzt.
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23.02.2007 22:00 Uhr von vorgebrauchschütteln
 
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Kampfhundvorfall: Mir geht einfach nur das Bild des Polizisten mit gezogener Waffe auf einen Pudel ziehelnd nicht aus dem Kopf.

Versteht ihr was ich meine?

Schüler werden wegen Todeslisten verhaftet. Lehrer machen auf heuchlerische Art und Weise sich plötzlich Sorgen um ihre Stillen Schüler. Und die Polizei rückt bei jeder Drohung mit einem Einsatzkommando an, als ob Krieg wäre.
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24.02.2007 01:58 Uhr von Schwertträger
 
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@vorgebrauchschütteln: Das ist der Sicherheits- gedanke, der heute vorherrscht, und das Schuldigen-Virus.

Es wird so viel TamTam gemacht, damit hinterher niemandem die Schuld in die Schuhe geschoben werden kann, wenn es schief gegangen ist.

Ein Psychologe hätte hier wahrscheinlich gereicht, denn wenn der Mann sich wirklich hätte töten und dabei jemanden mitnehmen wollen, hätte er das tun können, auch wenn tausend Einsatzkräfte des SEK vor Ort waren.

Aber wenn der Mann sich wirklich hochgejagt hätte, hätte ja jemand die Schuld dafür tragen müssen (so unsinnig das auch ist), weil irgendwelche Angehörigen gerne klagen möchten, anstatt still den Verlust ihres Gatten/Vaters, oder sonst wem zu beklagen, der bei einem bedauerlichen Unfall umgekommen ist.

So ein Selbstmord IST ja schliesslich ein Unfall, für den erstmal niemand etwas kann, ausser dem Selbstmordenden (und vielleicht denjenigen, die ihn so weit getrieben haben, aber die werden seltsamerweise nie angeklagt).

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