22.02.07 16:21 Uhr
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Umfrage: Viele deutsche Manager nicht zufrieden mit Bildungssystem

Das "manager magazin" hatte die Personalberatung Egon Zehnder damit beauftragt, Top-Manager in Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien zu den Leistungen des Bildungssystems zu befragen.

Bei der Untersuchung kam heraus, dass lediglich 17 Prozent der deutschen Top-Manager das Bildungssystem für zufriedenstellend halten. In Frankreich sind hingegen 77 Prozent mit dem Bildungssystem zufrieden.

In den USA liegt die Zufriedenheit bei 40 Prozent und in Großbritannien bei 25 Prozent.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Umfrage, Manager, Bildung
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2007 19:30 Uhr von Sipo M
 
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na endkich wird was gemacht: oder lieg ich falsch in der annahme, das "die manager"
die einzigen sind, auf die heute noch gehört wird? ^^
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23.02.2007 09:21 Uhr von luthienne
 
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Eher als auf die Eltern Die meckern nämlich schon seit Jahren.
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23.02.2007 13:41 Uhr von scheune
 
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Wie erfreulich, das sich unsere am meisten geliebten.. äh korrupten Landeskinder so negativ über unser Bildungsystem äußern. Bin gespannt wann das als Entschuldigung für ihre Vergehen auftaucht und ein Strafmilderungsgrund wird.

Überlegt mal: Nicht schuldfähig, weil in Deutschland zur Schule gegangen
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23.02.2007 14:11 Uhr von eros007
 
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Die Manager könnten ja was bewegen Wenn die Manager schon so unzufrieden sind, könnten sie doch etwas von dem immensen Geld, das sie verdienen, in die Verbesserung eben dieser Bildung stecken. Oder halt Stiftungen gründen, in die man dann einzahlt, damit was geschieht.

Außerdem klagen die Unternehmen nur allzu oft, dass es bei uns zu wenig qualifiziertes Personal gibt. Dann sollen sie mal mit gutem Beispiel vorangehen und in die Kleinkindbetreuung bis zu den Unis investieren. Geld haben sie ja genug.

_Das_ wäre dann mal eine wahrlich patriotische Einstellung. Nicht, ob man jetzt Arbeitsplätze ins Ausland verlagert oder nicht...
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23.02.2007 14:49 Uhr von delauer
 
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@eros007: Also das Unternehmen, das deinen Vorschlag praktizieren würde, müsste entweder a) zu viel Geld haben und nicht wissen wohin damit und b) ziemlich bescheuert sein.
Warum zahlst du nicht 20% mehr Steuern, die in die Bildung fließen?
Könnte sich für dich ja auch genauso lohnen, wie für die Unternehmen!
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23.02.2007 15:28 Uhr von eros007
 
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delauer: Über Steuern nützt es nicht so viel. Da macht es am Ende ja der Staat, und der verwendet solche Gelder bekanntlich nur in seltenen Fällen zur richtigen Sache (Ökosteuer -> Rente usw.).

Wenn man das Geld aber zielgerichtet in die Ausbildung steckt und selbst das Sagen behält, kann man eben mehr erreichen. Wenn beispielsweise ein Unternehmen eine Kinderkrippe führt, kann es selbst auf die Qualität achten. Wenn es nur Steuern zahlt, kann es gar nichts machen.

Im Übrigen wäre ein solches Handeln auch für die Unternehmen lohnend, da man durch gute Kleinkindbetreuung motiviertere Mitarbeiter anwerben kann... Das gehört in anderen Ländern schon dazu, und ich glaube, es wird auch bei uns kommen.

Dass sich ein Engagement der Unternehmen in der Schule bzw. Uni lohnen kann, ist auch leicht einzusehen. Wenn Lehrer überlastet sind oder die Dozenten an der Uni, dann könnten die Unternehmen ja mit ihren Leuten einspringen. Ich habe das an der Uni selbst erlebt und finde es eine super Sache. Für das Unternehmen von Vorteil, weil es die Studenten auf interessante Tätigkeit aufmerksam macht, für die Uni, weil mehr Vorlesungen angeboten werden können. Heute ist es oft so, dass es die Leute von Unternehmen noch freiwillig machen (also kein Geld vom Unternehmen sehen), aber das könnte sich ändern.

Dass es mittlerweile auch Akademien großer Unternehmen gibt, wo man schon im Schüleralter seinen Nachwuchs rekrutiert, wollte ich nur so nebenbei erwähnen (z.B. Siemens macht so was).

Alles in allem ist das in meinen Augen keineswegs so abwegig. Es gibt ja schon erste Ansätze. Und ich würde gern mehr davon sehen.

Und viele Unternehmen schreiben einen Rekordgewinn nach dem anderen. Warum sollten die sich nicht in so was engagieren? Allein das Prestige müsste schon wertvoll sein.


Und zu mir selbst: Wer sagt Dir, dass ich nicht 20% an irgendeine Stiftung (nicht Steuern) abgebe? Auch hier gilt, dass ich bei einer Stiftung das Geld zielgerichtet eingesetzt weiß. Bei Steuern nicht. Ergo werde ich mich hüten, allzu viele Steuern zu zahlen. So weit geht mein Patriotismus dann auch wieder nicht.
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23.02.2007 15:56 Uhr von opppa
 
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Ich weiß, früher war alles anders! Aber als wir die Schule verließen, hatten wir keine Schwierigkeiten mehr mit der Rechtschreibung.

Davon kann man heute nicht mal bei Abiturienten ausgehen!
Aber der Notendurchschnitt ist wichtig! (Da kommt es auf Rechtschreibung nun mal nicht an!)
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23.02.2007 16:39 Uhr von eros007
 
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opppa: Wenn es nur auf die Rechtschreibung ankäme, könnte man ja einfach was dagegen unternehmen. Ein einziges Problem lässt sich leicht bekämpfen - da muss man eben da mehr machen. Aber wenn es vorne und hinten nicht stimmt, was dann?

Dass früher alles besser war, mag man bezweifeln. Bei der Bildung (v.a. im Verhältnis zu anderen Ländern) stimmt es aber in der Tat. ;-)


Und opppa, dass im Internet so viele Rechtschreibfehler rumgeistern, hat wohl auch damit zu tun, dass es der Computer bequem macht und man den geschriebenen Text nachher nicht noch mal durchliest. Und wenn man ehrlich ist: Ohne aufmerksames Durchlesen hinterher waren die Texte früher ebenso fehlergefährdet wie heute...

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