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Familienpolitik: Bischof kritisiert Ideen als DDR-nah und kinderfeindlich

Die derzeitigen Pläne und Ideen des Familienministeriums bezüglich des Ausbaus der Kleinkinderberteuung stoßen beim Bischof von Augsburg, Walter Mixa, auf scharfe Kritik. Mixa bezeichnet die Ideen als DDR-nah und kinderfeindlich.

Mixa kritisiert vor allem, dass Ursula von der Leyen das frühzeitige Arbeiten beider Elternteile zum neuen Idealbild auserkoren habe. Diese Politik, so wird Mixa zitiert, diene lediglich der Industrie zur Arbeitskräftebeschaffung.

Mixa kritisiert auch die Ansicht der Ministerin, dass die elterliche Erziehung schlecht sei. Die beste Erziehung für Kinder sei die der Eltern, allen voran die der Mütter. Mixa fordert, dass der Staat die heimische Erziehung fördern solle.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Familie, DDR, Bischof, Familienpolitik
Quelle: www.focus.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2007 13:28 Uhr von jsbach
 
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Erst vor einiger Zeit: als Spätberufener über Pfarrer, Weihbischof und jetzt Bischof von Würzburg.
Da ist es klar, das er sich als dem Zölibat unterworfener Mensch, auch nicht wie gefordert, durch staatliche Hilfe die Erziehung fördern will.
Bei den Mieten und Lebenshaltungskosten (Nahrung,Bekleidung,Auto etc.) wie soll das ein
durchschnittlicher Angestellter für seine Frau und evtl. 3 Kindern verdienen??
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22.02.2007 13:45 Uhr von sorriso
 
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Problemkinder? Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz.

Einerseits bemänglen wir die zunehmende Respektlosigkeit der Kinder und Jugendlichen und andererseits sollen wir sie mit einem Jahr schon an Wildfremde abgeben?

Die eine Seite schreit nach mehr Familie und die andere nach mehr Arbeit, kommt mir vor wie eine ewiger Kreislauf.

@jsbach

was die Kosten angeht, kann ich dir nur recht geben.
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22.02.2007 13:48 Uhr von carry-
 
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kinderfeindlich: bei einigen eltern ist es vielleicht besser, wenn sie ihre kinder nicht selbst erziehen!
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22.02.2007 13:51 Uhr von alter.mann
 
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woher nimmt dieser "gottbefohlene" sein wissen über die ddr? *frag* ... http://de.wikipedia.org/...


gruß
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22.02.2007 14:23 Uhr von lugfaron
 
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@ sorriso: wieso sollte man seine kinder nicht in die jeweiligen institutionen abgeben? das is doch verdammt nochmal nix schlimmes... meine ellies warn immer arbeiten und meine großeltern leben alle nicht in meiner heimatstadt... bzw sind zu dem zeitpunkt auch noch arbeiten gegangen... und? ich war halt im Kindergarten! so bekommt man von früh en geregelten Tagesablauf (da fällt der spätere Schuleinstieg nich mehr ganz so schwer) und ich hab dort auch schon schulvorbereitendes zeug mitgemacht... z.b. die grundrechenarten von 1 bis 10... oder schwimmunterricht... und die Uhr lesen haben die uns dort auch schon beigebracht! also was solls...

außerdem kommt dazu das von früh an der gepflegte umgang mit sozialen Kontakten beigebracht wird und man dann in der schule ni so ein kleines verzogenes muttersöhnchen is!

und zuletzt: der punkt mit den wildfremden is ja ma schwer überbewertet... wenn ich mein kind irgendwo hinschicke dann stell ich doch vorher fest was dort angeboten wird und unterhalte mich mal mit den erzieher(innen)! ansonsten isses klar das die "wildfremd" sind -.-
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22.02.2007 14:32 Uhr von ccwm
 
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Jawoll, Frauen gehören an den Herd wieder ein Beispiel, wie nahe das Frauenbild der katholischen Kirche dem der Taliban ist...
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22.02.2007 14:32 Uhr von jesse_james
 
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Dafür ist die Kirche FRAUENFEINDLICH, allen voran: dieser Bischof !

"Die beste Erziehung für Kinder sei die der Eltern, allen voran die der Mütter."

Soso der Bischof schlägt also allen Vätern, besonders den Alleinerziehenden, sozusagend mit der offenen Hand ins Gesicht und bezeichnet ihre Erziehungsmethoden als Minderwertig ?


Die Auffassung dieser verbohrten und verblendeten Geistlichen ist es das MÄNNER arbeiten gehen sollen und FRAUEN den Haushalt führen, die Kinder erziehen und für ihren Mann zu Hause schuften müssten !


DAS ist definitiv FRAUENFEINDLICH !
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22.02.2007 14:36 Uhr von FabiM
 
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Was war schlecht an der DDR? Ich bin als Kind in der DDR groß geworden, bin in die Kinderkrippe, Kindergarten und Schule gegangen und kann sagen, es hat mir nicht geschadet. Ganz im Gegenteil! Vielmehr kann ich behaupten, dass aus mir ein Mensch geworden ist, der in seinem Leben schon einiges erreicht hat und auch die sozialen Umgangsnormen zu schätzen weiß. Dieses kann man von den Jugendlichen der heutigen Zeit nur sehr eingeschränkt behaupten. Also sollte man vielleicht mal überlegen, ob man nicht noch mehr Dinge aus dem Bildungs- und Erziehungsbereich der DDR übernehmen sollte. Immerhin haben das einige Länder getan, die heute in der PISA-Rangliste die vorderen Plätze belegen.
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22.02.2007 14:36 Uhr von sorriso
 
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@lugafaron: Ich war auch im Kindergarten und gebe dir, was die sozialen Kontakte usw. angeht auch recht, aber ich spreche von Kindern, die kleiner als 3 Jahre sind. Also Kleinstkinder die eigentlich, zumindest einer Meinung nach, noch dringend die Mutter oder den Vater als Bezugsperson benötigen.

Und vielleicht hätte ich das "Wildfremd" so wie jetzt in "" setzen sollen...
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22.02.2007 14:42 Uhr von jsbach
 
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@lugafaron: Da kann und will ich nicht widersprechen.
Geschadet hat es mir "damals" auch nicht. Man wird früh in die allgemeine Sozialisation eingebunden und kann sie schon auf die Einschulung vorbereiten.
Auf jeden Fall lieber, als die Meldungen, wo Kinder
von den (Assi)Eltern verwahrlost aufgezogen(?) werden.
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22.02.2007 14:43 Uhr von eros007
 
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Die alten Leute haben eben keine Ahnung Ich sag´s ja nicht gern, aber die Leute über 55 haben nur wenig Ahnung davon, wie es bei den jüngeren Leuten zugeht. Sie haben nur wenig Ahnung davon, was diese jungen Leute wünschen und was man dafür machen müsste.

Das gilt für die katholische Kirche genauso wie für manche CSU-Politiker...

Das Komische daran ist, dass man sich andauernd darüber aufregt, dass der Fokus derzeit auf dem Ausbau der Kinderbetreuung liegt. Wenn man 30 Jahre lang geschlafen hat, muss man halt irgendwann umso härter anpacken. Klar, dass es dann so aussieht, als bevorzuge man das neue Familienbild. Dabei geht es derzeit in erster Linie darum, den Leuten erst mal die Wahlfreiheit anzubieten. Nach der derzeitigen Lage ist man doch beinahe gezwungen, entweder auf Kinder zu verzichten oder auf den Beruf, jedenfalls einer der beiden Elternteile (i.d.R. die Frau).


Dass ein Bischof keine Ahnung davon hat, dass man als Eltern auch mehr Freude am Kind haben kann, wenn man es nur 16 Stunden am Tag bei sich hat, und in den restlichen 8 Stunden die finanziellen Mittel dafür schafft... Diese eindimensionalen Menschen... Alter schützt vor Torheit nicht!

Und diese Vergleiche mit der DDR sind absolut fehl am Platze. Erstens sind viele "erfolgreiche" Nachbarländer mit einer solchen Strategie unterwegs, und zweitens ist es schon sehr oberflächlich, dass alles von der DDR schlecht ist und alles von Westdeutschland und den ehrenhaften Konservativen gut. Dabei könnten wir Kinderraten wie die DDR (1,7-1,9 Kinder/Frau) gut gebrauchen... Oder, um die alten Männer in ihrer Illusion nicht allzu sehr zu stören, wir könnten Kinderraten wie die Nachbarländer Frankreich, Benelux oder Skandinativen (1,7-2,1 Kinder/Frau) gut gebrauchen... :-)
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22.02.2007 15:00 Uhr von Kraetze
 
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Die gute Kinderbetreuung in der DDR war das einzig Gute an unserem alten Nachbarn. Flächendeckend und kostenlos, was will man mehr.

Grüße
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22.02.2007 15:11 Uhr von arielmaamo
 
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hat teilweise Recht und kostet zuviel: Zum einen ist der Plan von Fr. v. der Leyen finanziell nicht realisierbar- enorm hohe Kosten .
Und wenn, dann wird woanders gekürzt.
Ausserdem benachteiligt er Familien wo die Frau zu Hause bleibt.
Der von der Leyen Plan ist eine einseitige Bevorzugung von Familien, wo beide Eltern arbeiten. Er fördert Karriefrauen und diskriminiert Hausfrauen.
Bei "schlechten" Eltern wäre es vielleicht auch besser, die Kinder in eine Betreuung abzugeben.
Der Vergleich mit der DDR ist so falsch nicht.
Aber es gibt viele Studien die diese Betreuung als schädlich für die Kinder bezeichnen.
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22.02.2007 15:14 Uhr von BlueFlamer
 
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die DDR war mit viel sozialistischem Quatsch zugeballert und die politische Art und Weise war oft einseitig. Aber eins muss man sagen: um den Nachwuchs wurde sich gekümmert! Meine Mutter hatte Heimarbeit, für einen VEB - ja solche tollen Sachen waren in der DDR normal: Mama hat Geld verdient und ich hatte trotzdem ein warmes Mittag samt Mama am Tisch wenn ich aus der Schule kam. Trotzdem kam ich mit 3 in den Kindergarten, durfte im Gegensatz zu vielen anderen aber mittags nach hause gehen. Geschadet hat mir das bestimmt nicht. In der Grundschule wurde man Jungpionier, später Thälmannpionier und dann kam man in die FDJ, musste nach der Schule mindestens eine Pflicht AG machen (wahlweise sich später für die Partei engagieren), also nähen, schrauben, kochen, fotografieren oder sonstwas tun. Kindergarten/grippe waren staatsfinanziert, Sportvereine für die kleinsten kostenfrei, für größere Kinder immer noch quasi billig. Durch den ganzen Pionier/FDJ Quatsch kamen bei uns die Kids gar nicht auf die Idee, Scheisse zu bauen.
Das soziale Verhalten wurde beizeiten durch Kindergarten, Vereine, Pioniere (Gebote: helfe deinen Brüdern und Schwestern, ehre deinen Vater, liebe deine Mutter, Freundschaft geht über alles, jeden Tag eine gute Tat, sei hilfsbereit usw usf - alles wahrlich keine schlechten Werte) gezielt an die Kids weitergegeben. Ja natürlich, in der DDR war es oft möglich, dass nur ein Elternteil arbeiten ging und das war naturgemäß der Vater, da es für Männer immer mehr Arbeit gab.

Heute zwingt die soziale Lage, ich sehe es bei meinem Bruder, oft beide Eltern arbeiten zu gehen, auch wenn nur ein Kind in der Familie ist. Diesem Kind will man ja was bieten. Mal Urlaub, Spielsachen, ordentliche Kleidung. Mein Neffe ging schon mit 2 in den Kindergarten. Ganz einfach um zu verhindern, dass er ein verzogenes, verwöhntes Einzelkind wird. Geschadet hat es ihm bisher nicht und er ist sehr gern im Kindergarten, hat Freunde, die er zu seinem Geburtstag einladen darf und freut sich mittlerweile sogar auf die Schule, mit der er ab Herbst gequält wird.
Nun ist es des Staates Pflicht, dafür zu sorgen, dass auch die Eltern arbeiten gehen können. Es muss für Kinderbetreuung gesorgt werden.

Und nachdem der "Westen" unseren SERO abgeschafft und mittlerweile neu erfunden hat (weil DDR war erstmal alles schlecht und scheisse, muss alles erstmal weg) - warum nicht auch das Familiensystem nun endlich mal abguggen?
Es war nicht alles schlecht an der DDR, ganz und gar nicht. Aber viele verbohrte Wichtigtuer wollen das nicht wahrhaben. Die BRD hat die DDR erfolgreich geschluckt - nein, wir wurden nur ein Ganzes. Das heisst aber noch lange nicht, dass alles DDR-gemachte grundlegend schlechter war, als es die BRD praktizierte. Nur ein paar Egomanen haben das genau so gesehen und nun haben wir den Salat.
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22.02.2007 15:35 Uhr von sorriso
 
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Kinderfreundlich oder doch einfach nur der Versuch, die Bevölkerung schon ab dem Kleinkindalter zu Beeinflussen?

Das ist die Frage die sich mir stellt, wenn ich genau über die Familienpolitik der DDR nachdenke.

Nicht umsonst sind die Menschen aus diesem von Kontrollzwängen geplagten Land geflohen, oder?
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22.02.2007 15:39 Uhr von lugfaron
 
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@ sorriso: solange die eltern abends da sind (für die kinder mein ich) finde ich des ni schlimm wenn auch die unter 3 jährigen schon in die kindergrippe gehen... es kann sich halt nich jeder leisten 3 jahre lang mit dem kind zu hause zu bleiben

und ich bin nach dem 1. jahr schwangerschaftsurlaub meiner mom auch in die kindergrippe gegangen... und nur weil das damals noch DDR war war das noch lange nich schlimm
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22.02.2007 15:41 Uhr von einz
 
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Naja: Ich finde man kann die Politik der DDR überhaupt nicht mit der heutigen Situation vergleichen.
Dort wurde eine Volkspolitik der gemeinsamen Werte propagiert, wogegen wir hier halt Ellenbogenkapitalisten sind.
Und in diesem Kontext finde ich Leyens Vorschlag alles andere als positiv. Hier gehts nur noch ums Geld, um sich und seinen Kindern Konsum zu leisten und die eigentliche Gemeinsamkeit/Liebe/Halt der Familie wird zerstückelt.
Klar, aus der jetzigen Situation gibts keine richtige Lösung, dazu bedarf eines konsequenten Umdenkens und besinnens auf menschliche Werte/Liebe.
Aber dat wird wohl noch etwas dauern.

Dementsprechend kann ich des Bischofs Meinung sehr wohl nachvollziehen, letztendlich ist die Situation aber weitaus komplexer, als dass man es `einfach` lösen konnte.

Mfg
EinZ
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22.02.2007 15:49 Uhr von eros007
 
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sorriso: Hör doch auf mit solchen Albermärchen von wegen "Kinderbeeinflussung" usw.

Auch wenn das System, das von der Leyen vorschwebt, steht, sind noch 2 von 3 Kleinkindern (also die Mehrzahl) von ihren Eltern/Großeltern zu Hause zu betreuen.

Und das System, das Frau von der Leyen vorschwebt, sieht ja unter anderem Betriebskindergärten neben den öffentlichen vor. Die Eltern sollen eine Wahlfreiheit haben. Entweder in den Betriebskindergarten (kostet ev. etwas mehr) oder in den öffentlichen um die Ecke oder man bleibt beim Kind zu Hause.

Aber solange die Bedingungen, die sich Eltern wünschen, nicht geschaffen sind, muss man viel eher von Zwängen reden.

Lass uns die 500.000 zusätzlichen Plätze schaffen (bringt sogar Arbeitsplätze!), und dann schauen wir mal, ob das Ganze angenommen wird. Wenn ja, dann ist das die freie Entscheidung der Eltern und das hat nichts, aber auch gar nichts mit Beeinflussung der Kinder zu tun. Wenn nein, kann man ja früh genug die Notbremse ziehen beim Ausbau...

Eine Frage sorriso: Bist Du wirklich so dumm oder stellst Du Dich nur so an?

Dass Leute aus der DDR geflohen sind, hat mit anderen Umständen als der Kinderbeeinflussung zu tun (nämlich damit, dass man nicht "frei" war und individuelle Wünsche nicht berücksichtigt wurden - eben so, wie wir individuelle Wünsche nach Kindertagesstätten aktuell nicht berücksichtigen).

Und die Bevölkerungsstruktur in der DDR war allemal gesünder als im Westen. Schau Dir einfach mal eine Bevölkerungspyramide von Sachsen und Baden-Württemberg an (oder beliebigen anderen Ost/West-Paaren). Vernachlässige die Bevölkerung unter 16 (also die Nachwende-Zeit) und urteile, welche bei einer Fortschreibung wohl zukunftsfähiger wäre.
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22.02.2007 15:59 Uhr von sorriso
 
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@ eros007: Hast du auch wirklich gelesen was ich geschrieben habe?
Und kannst du mir auch verraten, warum du mich gleich Beleidigen musst?

Ich habe von den Zuständen in der DDR geschrieben und nicht von denen heute.

Oder willst du mir tatsächlich weiß machen, dass die Regierung der ehemaligen DDR sich Familientechnisch so gekümmert hat, weil ihr daran soviel gelegen hat, oder hat sie es nicht etwa doch getan, um ihre politischen Ziele einfacher erreichen zu können?

Aber das war nun genug off topic.
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22.02.2007 16:12 Uhr von Mi-Ka
 
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Ich wage mal die Behauptung, dass die Situation bei den Problemkindern die ist:

1.) Kindergarten nie von innen gesehen
2.) Mutter arbeitet sicher nicht
3.) Vater vermutlich auch nicht

Das ist doch, wie die Unterschicht aufwächst und um deren Wohlergehen es doch gehen soll, weil deren Erziehung nicht klappt und weil sie die anderen unter anderem bei Pisatest runterziehen.

Da hätten wir den Idealfall, den dieser Bischof will und viele CSU-Politiker
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22.02.2007 16:14 Uhr von Enny
 
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DDR-nah und kinderfeindlich: Wieder so einer der noch niemals den Osten Deutschlands besucht hat und wahrscheinlich auch Bayern niemals verlassen hat.
Wiedermal so einer der keine Ahnung von dem hat was er erzählt.
Arm, ganz arm.
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22.02.2007 17:38 Uhr von eros007
 
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@sorriso: Für die Beleidigung in der Mitte des Kommentars muss ich um Entschuldigung bitten. Ich habe mich etwas ereifert - war nicht persönlich gemeint. Ich rege mich nur auf, wenn bei "das war doch in der DDR gut" gleich der Reflex kommt "muss ja der Überwachung dienlich gewesen sein".

Im übrigen soll die Kinderbetreuung in Skandinavien, insbesondere Schweden, ja dem DDR-Modell nachempfunden sein. Die Kinder dort schneiden besser ab als unsere, das Land gilt als "freier" (was Medien u. dgl. angeht), also ich erkenne nicht, warum das Modell der Kinderbetreuung an sich schlecht sein soll. Dass man gewisse Sachen vermeiden muss, steht für mich außer Frage. Aber da sind wir uns ja einig.
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22.02.2007 17:55 Uhr von Garviel
 
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@eros: Das "soll" kannst du getrost in "ist" umwandeln ;-)

Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Wie einige schon bemerkt haben:
1.) Falls Uschi sich durchsetzt (was noch nicht erwiesen ist), steht´s immer noch 2:1 für die "Daheimbleiber"
2.) Summiert man die Zahl der allein erziehenden Elternteile und die doppelt-arbeiten-müssenden Eltern, so kommt man meiner Schätzung nach auf einen Bedarf von MINDESTENS den Kita-Plätzen, die von der Leyen schaffen möchte.
3.) Nach mehreren Jahrzehnten einseitiger Hausfrauenmodell-Bevorzugung jetzt auch mal was für eine echte Wahlfreiheit zu tun, ist nicht DDR und auch nicht frauenfeindlich, sondern sozial und sinnvoll.
4.) Das Modell ist gar nicht SO teuer. Ich hab was von 3 Milliarden jährlich gelesen - im Vergleich zum Bundeshaushalt sind das vielleicht nicht gerade peanuts, aber es ist stemmbar.
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22.02.2007 18:19 Uhr von fritze bollmann
 
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@jessejames: Der Vorschlag ist nicht nur FRAUENFEINDLICH sondern vor allem MÄNNERFEINDLICH.

Denn so muss der Mann allein zusehen wie er seine Familie finanziell versorgt. Überstunden, Haarausfall und ein früher Tod wegen Überarbeitung sind die Folge. Das ist auch nicht gerade familienfreundlich.
Denn nicht zu vergessen: Die Frau hat ein NULL-Einkommen.
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22.02.2007 19:03 Uhr von maki
 
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Luschtisch :-): "Aber es gibt viele Studien die diese Betreuung als schädlich für die Kinder bezeichnen."

Klar gibts zig solche Studien - weil der erwiesermassen bessere Weg den Wixan zu teuer ist...

Und wenn ich das hier schon lese: "Zudem ist er der deutsche katholische Militärbischof" *lol*, Kugeln segnen, aber was von Kindererziehnung verstehen wolln. Sowas gehört vor die selbstgesegnete Kanone gebunden...

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