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EU-Mitgliedstaaten wollen CO2-Emissionen um 20 Prozent bis 2020 senken

Am Dienstag haben sich die 27 Umweltminister der Europäischen Union grundsätzlich auf eine Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid um 20 Prozent bis 2020 geeinigt. Dies soll nun beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs beschlossen werden.

Die Festlegung dieses Ziels geht über den im Kyoto-Protokoll festgelegten Zeitrahmen von 2012 hinaus. Sollten noch andere Industriestaaten mitmachen, könne man das Einsparziel sogar auf 30 Prozent erhöhen.

Bis zuletzt sprachen sich die EU-Mitglieder Finnland, Ungarn und Polen gegen eine solche Regelung aus. Allerdings räumte die EU auch ein, vor allem ärmere Staaten innerhalb der Europäischen Union nicht übermäßig belasten zu wollen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Prozent, Mitglied, CO2, Emission
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2007 16:31 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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So schön das auf dem Papier auch klingt, so sehr darf bezweifelt werden, dass diese Ziele tatsächlich realistisch erscheinen. Jeder, der mehr Umweltschutz fordert, sollte wissen, dass er das Erreichen dieser Ziele vor allem am eigenen Portemonnaie zu spüren bekommt. Und da – an der Schwelle zur eigenen Geldbörse – hört die Bereitschaft Gutes für die Umwet zu tun schlagartig auf. Wir stehen erst am Beginn einer spannenden und sicher konfliktreichen Debatte. Ich bin gespannt.
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22.02.2007 06:57 Uhr von thejack86
 
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solange usa und china gar nix machen vernichtet sowas nur arbeitsplätze
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22.02.2007 12:23 Uhr von eros007
 
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thejack86: Da neuerdings viele Unternehmen in den USA aber sehr wohl in Richtung Umweltschutz schwenken, sollte man das nicht als Ausrede sehen. Aber wir können ja gerne den Umweltschutz zurückfahren. Dann haben insbesondere wir Deutschen mal wieder viel Grundlagenarbeit geleistet, und das Geld verdienen die anderen. Das wäre wohl sehr sinnvoll, meinst Du nicht?

Für viele Unternehmen wird es sich auszahlen, wenn sie langfristig denken und sparsame Geräte entwickeln. Siehe den Erfolg der japanischen Autobauer. Nur schafft man das eben nicht in ein paar Jahren, sodass das Management alleine nicht drauf kommt. Da muss man die Zügel gespannt halten, sonst laufen die ins Verderben...

Und nicht zuletzt müssten die Verbraucher die größten Einsparleistungen erbringen. Also ihre Häuser weniger stark beheizen, besser dämmen, Elektroenergie einsparen und die Mobilität sowie gewisses Konsumverhalten überdenken. Natürlich muss auch in der Industrie was passieren, aber dort darf man, wie Du richtig andeutest, den Bogen nicht überspannen. Sonst sind die Unternehmen weg und blasen woanders mehr Dreck in die Luft. Wir verlören also nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch für die Umwelt wäre es schlecht...

Aber ansonsten ist Umweltschutz derzeit wohl nicht nur wegen der überlasteten Erde geboten, sondern auch, weil wir damit sehr viel Geld verdienen könnten. Aber das muss man dann auch wollen und nicht so wie Du kaputtreden.

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