20.02.07 20:54 Uhr
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Wissenschaftler auf der Suche nach dem Selbstmord-Gen

Gibt es so etwas wie ein Selbstmord-Gen? Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass der Hang zum Selbstmord, genau wie andere psychische Erkrankungen auch, seine Ursachen in den Lebensumständen des Betroffenen hat, aber auch genetische Wurzeln hat.

Mehrere Untersuchungen verschiedener Universitäten in den USA haben ergeben, dass ein bestimmter DNS-Bereich auf dem Chromosom 2 bei allen suizidgefährdeten Probanden auffällig war.

Es wurde zwar noch kein genaues Selbstmord-Gen gefunden, doch die Wissenschaftler glauben jetzt zu wissen, wo es höchstwahrscheinlich sitzt. Es wird gehofft, dass ein Auffinden des Gens dabei helfen könnte, Medikamente für Gefährdete zu entwickeln.


WebReporter: teledealer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Selbstmord, Wissen, Suche, Gen
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2007 21:05 Uhr von CarbonBird
 
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Medikamente für Gefährdete zu entwickeln. Oder endlich zu lernen, wie man das "nutzbringend" in Personen zu aktivieren ^^
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20.02.2007 21:21 Uhr von The_free_man
 
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Es gibt kein Selbstmordgen. .

Das ist so extrem viel zu simpel ausgedrückt, dass es schon wieder falsch ist.

Es kann lediglich die Neigung zur Schizophrenie, oder Depressionen vererbt werden.
Die müssen je nach sozialer und finanzieller Situation auch nicht ausbrechen.

Und hier gibt es schon eine ganze Weile Medikamente.
Dass Weiterentwicklung dringend nötig ist, steht ausser Frage.
Da sind wir noch auf dem Level der Steinzeit.
Gibt zwar Medikamente die gut wirken, die haben aber auch fast immer eklige Nebenwirkungen.
Impotenz ist bei SSRIs häufig, Gewichtszunahme bei trizyklischen Anti-Depressiva.
Um nur zwei zu nennen.
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20.02.2007 21:50 Uhr von seehoppel
 
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warum stirbt das selbstmordgen dann nicht aus?
Oder begehen die alle erst Suizid nachdem sie Kinder in die Welt gesetzt haben? *g*
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20.02.2007 23:05 Uhr von Mond-13
 
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Es ist zwar wichtig, das Menschen mit Selbstmordneigung so gut wie möglich geholfen wird, wie es nur eben geht. Aber wenn ein Mensch wirklich nicht mehr weiterleben will, (z.B. bei unheilbaren Krankheiten o.ä.,) dann soll die Gesellschaft toleranter werden, und dem Menschen die Endscheidungsfreiheit zum Weiterleben oder Sterben lassen. Also den Freitod sollte man nicht unbedingt verteufeln.
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21.02.2007 17:36 Uhr von Sipo M
 
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Ich kenn es schon: Kapitalismus bzw. Wirtschaft heißt es!
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21.02.2007 17:58 Uhr von CarbonBird
 
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Es muß auch ein Zeit-Gen geben. Und nun fürchte ich , daß mal mein Montagmorgen-Gen mit dem Selbstmord-Gen irgendwie also da können die Wissenschaftler dann gern meinen Körper weil auf der Wolke brauch ich ihn ja nicht mehr.
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22.02.2007 06:11 Uhr von $firlefanz$
 
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Bildungs-Gen: wie seit längerem bekannt wurde auch schon ein Gen das die Bildung steigert gefunden: Das IndieSchule-Ge(h)n ^^
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22.02.2007 15:14 Uhr von marshaus
 
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und: wieder werden sie ein medikament entwickeln...und hoffe das es keine nebenwirkungen .....
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28.02.2007 12:50 Uhr von jsbach
 
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Wer es ernsthaft vorhat, Suizid zu begehen, der macht dies auch.
In einer Umfrage meine ich gelesen zu haben (Quelle leider nicht mehr in Erinnerung) das ~ 70%
der Deutschen schon mal an Selbsttötung gedacht zu haben.
Da sollen die jetzt wohl schon prophylaktisch mit
der Einnahme der noch zu entwickelnten Pillchen
anfangen???

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