20.02.07 18:40 Uhr
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Versicherung muss Werkstattkosten auch übernehmen, wenn nichts repariert wird

Laut einem Urteil des Landgerichts Köln muss eine Versicherung die Werkstattkosten auch dann übernehmen, wenn der Geschädigte das Auto nicht reparieren lässt. Dabei darf die Versicherung nicht nur die Kosten für die billigste Werkstatt übernehmen.

Im vorliegenden Fall hatte der Geschädigte einen Kostenvoranschlag einer Markenwerkstatt bei der gegnerischen Versicherung eingereicht. Diese wollte aber nur die Kosten einer Billigwerkstatt übernehmen.

Die Richter beschlossen, dass dem Geschädigten die Wahl der Werkstatt freigestellt ist. Weiterhin wiesen sie darauf hin, dass es dem Unfallopfer freigestellt ist, ob er das Fahrzeug überhaupt in Reparatur gibt.


WebReporter: bro37
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Sicherheit, Versicherung, Werkstatt
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2007 18:30 Uhr von bro37
 
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Dies Urteil ist wiedereinmal im Interesse der Autofahrer. Es ist schon schlimm was so manche Versicherung versucht.
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20.02.2007 18:48 Uhr von jsbach
 
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Die Versicherung schreibt mir n i e mals vor, wo ich mein Auto reparieren soll.
Das stärkt uns als Autofahrer und Verbraucher doch mal wieder den Rücken.
Den Jahresbeitrag, der wird immer pünktlich eingezogen, aber wenns an`s zahlen geht....
Aber die VS-Konzerne haben ja Kohle und werden das LG evtl. beim OLG (wenn überhaupt die Klage zugelassen werden sollte) Revision beantragen.
Und sollten sie tatsächlich einen Teilerfolg verbuchen können, dann gehen halt die Prämien nach oben.
Kopfschüttel :-(
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20.02.2007 19:01 Uhr von intruder1400
 
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solche Urteile: gabs schon vor 10-15 Jahren und sind nichts neues
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20.02.2007 20:23 Uhr von urxl
 
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unlogisch: Wenn nichts repariert wird, gibt es doch gar keine Werkstattkosten oder irre ich mich da? Die Versicherung muss natürlich den Schaden ersetzen. Wenn man also zum Beispiel eine Schönheitsreperatur nicht machen läßt, dann ist der Wagen weniger wert und die Versicherung muss nicht die Werkstatt aber die Wertminderung zahlen - was aufs Gleiche rauskommt . Aber das ist doch nicht neu.
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20.02.2007 22:35 Uhr von ottokar VI
 
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Alter Hut: Aber immerhin hat die Versicherungslobby durchgesetzt, daß seit 3 Jahren die MwSt. bei einer Fiktiven Abrechnung einbehalten werden darf.
Naja, Banken und Versicherungen.....
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21.02.2007 01:57 Uhr von Delios
 
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Tjo Genau dasselbe hab ich auch durch.

Jemand ist mir an der Ampel hinten rein... etc. etc pp.

Auf jeden Fall hat die Frau die Schuld zugegeben und alles war klar.
Bis ich der gegnerischen Versicherung den Kostenvoranschlag meiner Vertragswerkstatt geschickt hatte.
Es kam dann ein Schreiben zurück dass angeblich eine andere Werkstatt in der Nähe von mir (die NICHT in der Nähe von mir war), günstiger wäre.
Und gleich noch ein Kostenvoranschlag von der Versicherung.
Ende vom Lied war, dass ich blos das Geld überwiesen bekommen hab was die "billige" berechnet hatte :-(.
Die gegnerische Versicherung hat sogar behauptet "meine" Werkstatt hätte übertarifliche Lohnkosten (was sogar der TÜV-Mensch für die Region hier bestritten hat und es auch schriftlich bestätigt hätte).
Mittlerweile hab ich eine Verkehrsrechtsschutz... es ist aber ne Schweinerei dass man mittlerweile wegen jeder Kleinigkeit gleich zum Anwalt rennen muss :(
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21.02.2007 09:25 Uhr von marshaus
 
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ist doch: normal das eine versicherung probleme macht...aber das ist ein spiel um einige zu verunsichern....die dann darauf verzichten
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21.02.2007 17:29 Uhr von borgir
 
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never: schreibt mir die versicherung vor wo ich mein auto zu reparieren habe. hat sie auch noch nie getan. vertragswerkstatt und fertig....hatte noch nie probleme.
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21.02.2007 22:41 Uhr von Matt.E.Zin
 
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Gummi Gesetze! Das Ganze verhält sich ja so, das der Geschädigte einen Kostenvoranschlag bei einer Werkstatt einholt und aufgrund diesem die Versicherung bezahlt. Der Geschädigte muss allerdings nicht reparieren lassen, sondern darf das Geld auch so behalten. Das heißt, er kassiert neben dem Wertverlust auch den Lohn des Mechanikers. Ein super Geschäft ! Bekloppt.
IMO sollte man den Geschädigten vor die Wahl stellen, entweder reparieren lassen oder nichts bekommen. Würde auch den Werkstätten zu gute kommen!

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