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Studie: Google überrascht mit neuen Erkenntnissen über Festplatten

Eine Studie, die Google mit mehr als 100.000 Festplatten durchgeführt hat, räumt mit dem Mythos vom Überhitzungstod und Tod durch Überbeanspruchung auf. Untersucht wurden neun Modelle verschiedener Hersteller.

Im Gegensatz zur bisherigen Annahme, dass hohe Temperaturen den Festplatten schadeten, zeigte sich eher bei sehr niedrigen Temperaturen eine erhöhte Ausfallrate. Als optimaler Betriebsbereich erwies sich 30 bis 45 Grad Celsius.

Kritisch für eine Festplatte sind wohl die ersten drei Monate. Wenn Fehler auftreten, dann meist in den ersten Monaten. Übersteht eine Platte diese Phase trotz hoher Beanspruchung, wird sie auch länger problemlos arbeiten.


WebReporter: Python44
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Studie, Google, Festplatte, Erkenntnis
Quelle: www.spiegel.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2007 12:01 Uhr von Python44
 
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Ich hab zusätzliche Festplattenlüfter immer schon für überflüssige Lärmquellen gehalten. Solange man nicht 4 Platten dicht an dicht packt, sondern etwas Raum für Luftzirkulation lässt, sollte man im grünen Bereich sein. Mir sind in 11 Jahren nur 2 Platten abgeraucht und eine davon war die berüchtigte IBM DTLA 307045...
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20.02.2007 13:22 Uhr von Whitechariot
 
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Naja ich weiß nicht gerade bei Privatrechnern die irgendwo in einem kleinen Schrankfach etc. mit eher bis total schlechter Belüftung stehen, scheinen Festplatten relativ häufig einzugehen.

Und der genannte problemlose Temperaturbereich von bis zu 45°C ist im Sommer selbst bei einem frei stehenden großen Rechnergehäuse relativ schnell ereicht, zumal es auch Festplatten-Typen gibt, die von sich aus sehr schnell sehr heiß werden. Auch sind mir mehrere Fälle bekannt, in denen Fesplatten ohne Kühlung a) den Geist aufgegeben haben und b) auch aus genau diesem Grund keine Garantie anerkannt wurde.
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20.02.2007 13:24 Uhr von computerdoktor
 
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Naja: die optimale Temperatur von 30 bis 45 Grad Celsius kann man bei schnell drehenden Platten aber eh nur mit zusätzlichen Ventilatoren hinbekommen, Dazu gibt´s aber schön langsam drehende, grosse Ventilatoren, die kaum Lärm machen...
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20.02.2007 13:52 Uhr von Gurke 2000
 
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Platte platt :): Also, meine Festplatten sind definitiv nicht an Unterkühlung gestorben. :)

Nach 2 Jahren Dauerbertrieb haben im letzten Jahr einige Fetzplatten ihr Leben ausgehaucht.
Ob man das als "länger" bezeichnen möchte oder nicht, das mag jeder für sich selber entscheiden.

Wie die Leute dazu kommen, die ersten 3 Monate als kritisch zu bezeichnen, das entzieht sich völlig meinem Verständnis.

Eigentlich sind es eher die letzten 3 Sekunden im Leben einer Platte, die kritisch sind.
Allerdings eher für deren Besitzer als für die Platte selber. ;)
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20.02.2007 14:00 Uhr von zechereisi52
 
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Ich hab 5 Platten übereinander: dicht an dicht, und die funktionieren ohne probleme seit 2 Jahren..
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20.02.2007 14:41 Uhr von Hebalo10
 
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@Gurke 2000, im Gegensatz zu Dir wurden 100.000 Platten getestet und ausgewertet, damit ein wohl repräsentatives Ergebnis erzielt.

Schön für Dich und jeden anderen, die mit ihren Festplatten andere "Erlebnisse" hatten, solche jedoch sind in solch einer Studie mit Sicherheit ebenfalls enthalten.

Übrigens: Ich arbeite mit den "meinigen" bereits seit vier Jahren bei Zimmertemperatur absolut fehlerfrei.
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20.02.2007 14:51 Uhr von LanceLovepump
 
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seit 1994 nur einer: mit wahrscheinlich weit über 50 festplatten, hatte ich bisher nur einen festplattentod verzeichnet und dieser hatte sich mit klackgeräuschen weit voraus angekündigt. durch meine unwissenheit, habe ich dann trotzdem die daten verloren :)

mein tipp also: bei einem verdächtigen geräusch SOFORT die daten sichern.

ansonsten habe ich gar noch 500MB platten im einsatz die jeden tag ohne probleme arbeiten
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20.02.2007 15:04 Uhr von Whitechariot
 
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@ LanceLovepump: Eine alte 500 MB Festplatte wird auch kaum sonderlich heiß werden im Betrieb...
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20.02.2007 15:40 Uhr von JustMe27
 
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Ich habe in 10 Jahren Genau eine Festplatte geliefert, und die auch nur durch Unwissenheit. Wollte eine zweite Platte einbauen, und wusste nicht, das ich dem Controller Bescheid geben muss, das er jetzt 2 anzusteuern hat. Tja, selber schuld, die Daten waren weg...
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20.02.2007 16:03 Uhr von adsci
 
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meine kaputten platten: waren allesamt auch innerhalb der ersten 3 monate abgeraucht. alle anderen funktionieren bis man sie nicht mehr brauchen kann aufgrund zu wenig speicherplatzes :)

ich frag mich grad wie google das gemacht hat mit den 100.000 Platten :) womöglich mit hilfe des google trojaners, den wir alle auf unseren rechnern haben? =D oder google desktop search?
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20.02.2007 16:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Da habe ich etwas merkwürdiges erlebt ich hatte 3 Seagate-Festplatten gleichzeitig gekauft - alle gingen nach drei Jahren innerhalb von nur 14 Tagen kaputt (!!)
Die eine im mobilen Einsatz in ein Keyboard eingebaut (tagelang im winter-kalten Kofferraum).
Die anderen einmal im Server und einmal im Privat-Rechner (ganz anderes Gebäude).
Da muss man doch an ein
"eingebautes Verfallsdatum" glauben.
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20.02.2007 16:16 Uhr von LinksGleichRechts
 
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lol: Sowas sind auch keine hohen Temperaturen. ab 55 Grad geht der Spass los und das zu erreichen ist auch kein Problem wenn man nur 1 Gehäuselüfter hat und 4 Festplatten ohne Abstand übereinandergestapelt hat.

Was ich früher so bei Kunden gesehen habe... schrecklich...
Achja, seit 15 Jahren ist mir nicht eine einzige Festplatte kaputtgegangen.
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20.02.2007 16:41 Uhr von Cyphox
 
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Plattensandwich for teh win!!!
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20.02.2007 17:13 Uhr von bigpapa
 
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ich hab da eine andere Erklärung ;): Es ist wie mit den Fischen ;)
Zuviel überzüchtung schwächen die Systeme.

Ich meine in den letzen 2-3 Jahren haben sie die Kapazitäten fast ver 10 facht. Die Industrie jagt sich selbt mit immer mehr Kap. pro Platte.

Die folge ist das unausgereifte Technik auf den Markt kommt (siehe Software). Nur das man bei einer Festplatte halt kein Update hinterherschieben kann.

Die einzige für eine Privatmann sicher möglichkeit diese Riesigen Kap. zu sichern ist doch die Spiegelplatte ,kontrolliert durch ein GUTEN Controller.

Ich will nicht wissen wieviele wertvolle und unersätzliche Daten schon verloren gegangen sind weil man den Unsinn aus der Werbung glaubt. Wo die ein sagen das diese Billigstware der bester Qualität entspricht.

Was Nostalgie angeht, ich hab noch eine 170 MB ESDI Festplatte (kein Tipfehler) mit ein ca 1 cm dicken Eisenrahmen drumherrum.

Die Platte ist 5 x von der Tischplatte geflogen in ihren sehr langen leben und die rennt immer noch wie die Hölle. Aber dafür ist sie ca. 20 x schwerer als die modern Platten.

Gruß

BIGPAPA
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20.02.2007 17:17 Uhr von machisma
 
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was habt ihr: alle für festplatten??
ich habe eine, die reicht mir. naja, noch. aber da sich bis die voll ist wieder der preis für den doppelten speicherplatz halbiert hat, brauche ich auch immer nur eine - von denen mir noch keine kaputtgegangen ist.

mein pc ist übrigens gerade NUR 21°C KALT!! ohmann, das wird der sichere tod!
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20.02.2007 19:10 Uhr von jsbach
 
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In fast 20 Jahren: ist mir als fast tgl. User, noch nie eine FP abgeraucht/schmiert.
Aber man kann es nicht oft genug betonen: Sichert
euere Daten, wenn nicht tgl. sondern pro Woche mindestens einmal. Je nach Brisanz der Daten, kann eine "Wiederherstellung" teurer sein, wie eine
saftige Autoreparatur.
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20.02.2007 20:41 Uhr von cyrusdavirus
 
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30 bis 45 Grad: Ungekuehlt werden die deutlich heisser....

Lest einfach mal die temperaturen mit speedfan, oder sonstigen smart tools aus...
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20.02.2007 20:57 Uhr von thejack86
 
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kleiner tipp: wenn die temperatur abweicht ... ist er lese arm nicht mehr so lang/kurz wie unter der "normal" temperatur(ausdehnung durch wärme), dadurch kommt es zu den lese fehlern (ist zwar nicht viel aber bei den minimalen spurabständen reicht auch schon wenig aus)

wenn man sich einen festplatten kühlerkauft, der die festplatten extrem kühlt sollte man die platte erst in mal lowformatieren ... das dauert ca 16gb/stunde (!), da wird magnetspur(welche beim schreiben geändertwird) neu geschrieben und somit ist sie dann optimal.

solange kein Kratzer auf einer platte ist, lässt sie sich grundsätzlich durch lowformat wieder brauchbar machen

low-format tools gibts von jedem hersteller extra, andere tools sind nicht empfelenswert ...
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20.02.2007 22:44 Uhr von M0r3g4
 
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hoffentlich überall: würde mal gerne wissen ob das bei der CPU auch so wäre
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20.02.2007 23:07 Uhr von numi
 
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juhuu: meine platte hat ohne lüfter immer so um die 35-45°C :)
hoffen wir, dass google recht hat...
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21.02.2007 02:21 Uhr von jreusch
 
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adsci: google braucht dazu keinen trojaner, die haben selber soviel server ;)
oder was meinst du auf was die ihre daten speichern? luft&liebe? ;)
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21.02.2007 03:22 Uhr von The_free_man
 
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Seagate - keine Experimente, nichts anderes. Ich rate jedem zum Kauf von Seagate Festplatten.
Leise, schnell, zuverlässig.
Die meisten Erfahrenen Computerhändler bauen in ihre Geräte überhaupt nichts anderes ein.
Ausfall und Fehlerquote sehr gering.

Kein Samsung: Hohe Qualitätsschwankungen - scheint von der Erfahrungsberichten ne 50/50 Chance zu sein, da eine funktionierende und kein vibrierendes, lärmendes Ding zu bekommen. (Wie ich - musste umtauschen.)

Aber Google muss ich zustimmen.
Es gibt bei Festplatten anscheinend eine "Einlaufzeit".
Ich habe manchmal schon erlebt, dass Festplatten zunächst nicht rundliefen, dies sich aber nach ein paar Wochen legte.
Kein Western Digital: Sehr oft Probleme mit der Erkennung bei Windows. Kann man nur durch vorformatieren umgehen.
Daher nicht ohne weiteres für Raid geeignet.

Kein Maxtor: Seit dem Kauf durch Seagate nur noch Seagates Billigmarke. Werden laut und heiss.
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21.02.2007 08:28 Uhr von maglion
 
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Kühlung war früher wichtiger da die älteren Platten, die mit 7.200 U/min liefen, wurden wesentlich wärmer, als moderne 10.000 /Ú/min. Festplatten, wie z.B. die WD Raptor Serie.

Das liegt an den optimierten Lagern und der geringeren Produktionstoleranzen. Leise Festplatten ezeugen meistens auch weniger Wärme. Außerdem sind moderne gehäuse viel besser belüftet, als ältere Gehäuse, dazu kommt der Trend bei den CPUs, dass diese selbst immer weniger Wärme erzeugen und so die Temperatur in vielen PC nicht so stark von der CPU aufgeheizt wird, wie noch vor einigen Jahren.

Wer aber in seinem Miditowergehäuse mit Hochleistungsfestplatten und evtl. sogar noch mit Übertakteten Komponenten arbeitet, der sollte für eine sehr gute Belüftung und Luftzirkulation im Gehäuse sorgen, denn unter zu großer Hitze leiden nicht nur Festplatten, sondern auch alle anderen Komponenten.

Außerdem, gilt natürlich, je kleiner das Gehäuse, desto wichtiger ist eine gutes Kühlsystem.

Wer seine Festplatten über Jahre hinweg rund um die Uhr laufen lässt, der sollte sich nicht wundern wenn seine diese nach 2 - 3 Jahren den Geist aufgeben - denn die Festplatten für normale PCs sind nicht für den Dauerbetrieb gedacht, dafür gibt es Hochleistungsfestplatten - nicht um sonst gibt es auf die meisten Hochleistungsfestplatten 5 Jahre und auf die 08/15 Festplatten 12 - 24 Monate Garantie (nicht zu verwechseln mit der gesetzlichen Gewährleistung).

Die Sache mit den ersten 3 Monaten gilt übrigens für jede Art von Elektronik, denn in dieser Zeit machen sich Produktions- , Verarbeitungs- und Materialfehler bemerkbar.

Schon bei einem 24h Burn-In Test, der früher bei vielen PC-Herstellern üblich war und auf den heute, wegen dem Preisdruck oft verzichtet wird, fallen oft einzelne Komonenten aus - bevorzugt jene, die sich relativ stark erwärmen, wobei man sagen muß, dass die aktuellen CPUs sehr robust sind und im Verghleich zu früher kaum noch ausfallen.
Schwachpunkte sind meistens die Mainboards (Chipsätze), RAM-Riegel, Grafikkarten und Netzteile. Auch günstige Heatpipe-Kühler neigen oft dazu, dass sie nicht korrekt arbeiten, was man erst bei einer Dauerbelastung merkt. Man kann auch einen deutlichen Zusammenhang zwischen Kaufpreis und Zuverlässigkeit sehen - zumindest zwischen der untersten und der mittleren Preisklasse - dabei bestätigt natürlich die Ausnahme die Regel.
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21.02.2007 09:06 Uhr von Serinas
 
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@M0r3g4: Ja ne is klar ^^
Versuchs doch mal , nimm unter last einfach mal den kühler von deinem prozessor , habe schon videos gesehen wo einige übertaktete amd´s dabei sprichwörtlich explodiert sind.

Dennoch finde ich es gut das Google auch studien mit der eigenen hardware anfertigt, bzw diese öffentlich macht, weil denke mal es gibt nur sehr wenige unternehmen die derartig viel speicher zur verfügung haben, und somit auch so viele festplatten nutzen.
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21.02.2007 09:47 Uhr von thejack86
 
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@The_free_man: ich hab beim grössten deutschen unternehmen gelernt ... Seagate war da nicht anzutreffen ;) nur maxtor und auch nur kleine (nicht grösser als 80 GB) ... soweit ich mich erinnern kann ^^

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