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Sachsen-Anhalt: Leben auf dem Antennenmast aus Protest gegen Haft

Aus Protest gegen eine gegen ihn verhängte Freiheitsstrafe wegen Internetbetruges hat es sich ein Mann aus Zörbig (Sachsen-Anhalt) auf einem Antennenmasten "gemütlich" gemacht.

Der Vater von fünf Kindern errichtete auf dem auf seinem Grundstück befindlichen Antennenmasten in 22 Meter Höhe einen Bretterverschlag und zog sich mit Dosennahrung, Handy und Decken dorthin zurück.

Da die anzutretende Freiheitsstrafe erst am 1. März beginnt, sieht die Polizei sich derzeit nicht genötigt, den Mann dort herunter zu holen. "Wenn er auf dem Mast wohnen will, kann er dort wohnen", sagte Polizeisprecher Ralf Moritz.


WebReporter: Reporta
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Leben, Haft, Protest, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Antenne
Quelle: www.handelsblatt.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2007 18:18 Uhr von Reporta
 
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Verrückte Leute gibt es offensichtlich überall... Und meinetwegen soll er dort oben seine Strafe absitzen, dann kostet er das Land wenigstens kein Geld!
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19.02.2007 19:32 Uhr von carry-
 
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hmm: ich rate dem typen, da vor dem 1. märz runterzukommen. denn wenn die polizei ihn holen muss, wird es bestimmt nicht lustig.
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19.02.2007 20:32 Uhr von pint
 
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was denkt er sich dabei? "ich setz mich mal auf nen mast und werde dann nicht bestraft. haha, bin ich klug."

wenn er wirklich klug wäre, würde er noch 2 wochen mit seiner familie verbringen, bevor in den bau geht. idiot.
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19.02.2007 20:47 Uhr von Mr.Gato
 
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Was für Betrügereien der wohl gemacht hat, damit er sogar in nen Knast kommt?

Sowas kann ich irgendwie net ab. Bei Finanzverbrechen sollte es keine Haftstrafen geben.

Solche Verbrecher sollten bloss alles zurückzahlen + etwa das doppelte des ergaunerten Geldes als Entschädigung zahlen.
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19.02.2007 21:23 Uhr von kxell2001
 
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@Mr.Gato: Internetbetrug. Ich denke das reicht aus und ist absolut berechtigt. Betrüger und vor allem Internetbetrüger die Unschuldigen das Geld aus der Tasche ziehen sollen gefälligst Ihre Strafe absitzen. Solche Schmarotzer versuchen doch jede Gesetzeslücke auszunutzen um Andere zu betrügen.
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19.02.2007 21:32 Uhr von TheRoadrunner
 
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"unter anderem wegen" daraus schliesse ich, dass er nicht NUR wegen Internetbetrugs in den Knast muss.
Und es ist zwar fuer die Kinder bedauerlich, wenn ihr Vater in den Knast muss. Das darf aber nicht zum Freibrief fuer Kleinkriminelle werden.
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20.02.2007 08:47 Uhr von Bjoern68
 
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Er heisst nun mal nicht Ackermann ! Tja, das ist das leid des kleinen Mannes. Für Internetbetrug kommt man ins Gefängnis. Für Firmenbetrug kann man sich frei kaufen !

Allerdings finde ich seine Aktion lächerlich. Er macht sich und vor allem für seine Kinder nur noch alles schlimmer. Jetzt redet das ganze Dorf über ihn und die Kinder müssen drunter leiden.
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20.02.2007 08:56 Uhr von cash-gate
 
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Mit Bild [Link editiert, hesekiel25]
"Er wolle nicht springen, sondern auf seine Lage aufmerksam machen, sagte ein Polizeisprecher. "

Naja, soll er ruhig da oben campieren.
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20.02.2007 11:16 Uhr von jesse_james
 
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@kxell2001: "Solche Schmarotzer versuchen doch jede Gesetzeslücke auszunutzen um Andere zu betrügen."

Soso und du bist also die Rechtschaffenheit in Person ?!
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20.02.2007 11:49 Uhr von KonstruktiveKritik
 
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@ jesse_james: Sorry, aber saublöder Kommentar. Hat er nie behauptet.
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20.02.2007 12:05 Uhr von ari99
 
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Gröhl
glaubt Ihr wirklich das Stasi - Richter Recht sprechen ?

Wen dem Richter die Art nicht gepasst hat wird er bereits deswegen verurteilt !

Sollen Sie den Fall mal vor einem ECHTEN Gericht verhandeln - anschließend müßen die dann vorraussichtlich die Richter einsperren !!!

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20.02.2007 14:41 Uhr von ichwarsnicht
 
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@Bjoern68:

68 ist dein Geburtsjahr? .. [gehts noch?] Auch für Prominente gelten die gleichen Regeln. Wenn Hans-Wurst drei Groschen unterschlägt wird er auch nicht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Insofern sollte man die Urteile doch immer recht neutral betrachten.

[Nicht persönlich werden, hesekiel25]
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20.02.2007 17:43 Uhr von totermusiker
 
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Antennenmast besser als Gefängnis??? Mr.Gato>>Sowas kann ich irgendwie net ab. Bei Finanzverbrechen sollte es keine Haftstrafen geben.

Solche Verbrecher sollten bloss alles zurückzahlen + etwa das doppelte des ergaunerten Geldes als Entschädigung zahlen.<<

Schon mal was von der BAWAG Affäre gehört??
Da haben die Typen vom Aufsichtsrat die BAWAG PSK >Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG<
Die Gewerkschaftsbank mit Spekulationen und Korruption an den Rand des Ruins getrieben. Das konnen die gar nich mehr zurückzahlen!
Freiheitstrafe Pfändung und Berufsverbot!!!!

http://www.welt.de/...
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20.02.2007 17:57 Uhr von jsbach
 
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Wir leben in einem Rechtsstaat: und da soll er bis 1.3.07 das ruhig machen und sich anschließend in das "bequeme " Cafe Viereck
oder für die Fehlersucher Cafe Rechteck begeben.
Was werden den für Kapitalverbrechen für Strafen verhängt: siehe Schneider und Consorten. Sie verhalten sich angepasst und schwupp sind sie nach der Häfte oder 2/3 der Zeit wieder draussen.
Wie sollen sie den die Millionen -wir wollen ja gnädig die Milliarden gar nicht anführen - jemals wieder zurückzahlen? Privatinsolvenz anmelden und nach 6-7 Jahren schuldenfrei da stehen??
Also für 3 Mios geh ich auch schon mal 3 Jahre in den Bau; vorher natürlich in CH oder in der Karibik
die Kohle verstecken! :-))
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20.02.2007 19:34 Uhr von jesse_james
 
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@konstruktivekritik: "@ jesse_james
Sorry, aber saublöder Kommentar. Hat er nie behauptet."

"@kxell2001
"Solche Schmarotzer versuchen doch jede Gesetzeslücke auszunutzen um Andere zu betrügen."

Soso und du bist also die Rechtschaffenheit in Person ?!!"


Wenn er das nicht behauptet hat, dann sollte er besser den Mund halten.
Denn auf andere mit dem Finger zeigen die den Staat oder andere bescheißen und es dann selbst macht, selbst wenn es nur in einem begrenzten Rahmen ist, dann ist das nichts anderes als ebenfalls eine Gesetzteswidrigkeit bzw. die klare Aussage das er genau solch ein Schmarotzer ist.


Außerdem woher willst du wissen das er das nicht gesagt hat was ich ihn fragte ob er das sei ? Bist du er und hast hier 2 Accounts das du das mit 100%iger Sicherheit behaupten kannst ?!
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20.02.2007 19:56 Uhr von radiojohn
 
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Ja was nun? Sitzt er nun auf einem oder mehreren Antennenmasten?
*...auf einem Antennenmasten...*
*...auf dem auf seinem Grundstück befindlichen Antennenmasten...*

Warum kommt sowas durch den check?

r.j.
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20.02.2007 21:34 Uhr von T¡ppfehler
 
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Ist der Protest begründet? Was soll er getan haben? Gab es Beweise, oder nur Indizien?
Internetbetrug kann vieles bedeuten. Da reicht es vielleicht schon, wenn er einen Rechtschreibfehler in einer Internetversteigerung hatte.
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20.02.2007 22:05 Uhr von neo2002
 
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Nicht ungefährlich, evtl. Wenn es sich um einen Handymast handelt, sollte er wohl klüger sein und da wieder runterkommen.

Denn in dem Fall (wenn er im direkten Bereich der Sendezellen ist), dann ist das wirklich gefährlich - das geben dann sogar die Mobilfunkbetreiber offen zu (Stichwort: Grenzwerte und Mindestabstand zu Mobilfunkbasisplattformen)
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21.02.2007 01:50 Uhr von Smeagel
 
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Hmmmm: Zu einer anderen Nachricht las ich gerade mehrfach die Meinung "Wer auf sowas reinfällt, der ist selbst dran schuld". Ich hab nun keine Ahnung womit/wie dieser Mensch das Internet betrogen hat (oder hat er garnicht Internetbetrug begannen sondern "bloß" Internetbenutzer betrogen?), aber wenn die ja alle "selber schuld" sind, hat er ja eigentlich keine Strafe verdient....!?!
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21.02.2007 09:38 Uhr von Airstream
 
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Laut RTL: Jaaa Tagesgespräch gestern bei diversen Nachrichtensendungen...

Laut RTL hat er bei Ebay zwei Artikel versteigert, das Geld bekommen und angeblich kamen die Artikel nie beim Höchstbietenden an. Notebook und noch so etwas, schätze so 1000€. Deswegen anderthalb Jahre innen Bau? oO

Seine Aktion wird ihm jedenfalls nichts bringen, nur mehr Ärger...
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21.02.2007 17:29 Uhr von Schwertträger
 
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@Mr. Gato: Wieso kannst Du das nicht ab? Warum soll es keine Haftstrafen für Finanzbetrüger geben?
Hast Du da einen guten Grund für?
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22.02.2007 08:26 Uhr von Mr.Gato
 
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@Schwert: Weil sowas kein körperliches Verbrechen war. Körperverletzung und sowas sind wirklich schlimmer Verbrechen.

Nun, gut. Jedenfalls bis zu einem bestimmten Grat sollte es keine Haftstrafen geben. Bei Milionenbetügereien ist ne Haftstrafe wirklich nagebracht.

Das doppelte an dem ergaunertem Geld an das Opfer zu bezahlen halt ich für Strafe genug.
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22.02.2007 08:34 Uhr von cash-gate
 
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Hier äußert sich die Ehefrau: "Mit dem Gesetz ist Fred Gregor in den vergangenen Jahren wieder in Konfl ikt gekommen. Schwarzarbeit, Verbreitung pornografischer Schriften, Betrug. ...Ja, ihr Mann hatte schwarz gearbeitet, aber nur, um Geld für die Familie zu verdienen. Ja, sie hat im Internet gestrippt. Aber das war keine Pornografi e. Auch der Betrug war keiner. Ja, sie hatten einen Laptop über Ebay versteigert. Dass angeblich nur Sand in dem Paket gewesen sein soll, können sich die beiden nicht erklären."
http://www.volksstimme.de/...

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