19.02.07 13:20 Uhr
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Karneval 2007 in Köln und Leverkusen: Seit Sonntag 778 Einsätze der Polizei

Insgesamt 100 Einsätze mehr als noch vor einem Jahr, verzeichnet die Polizei bei dem diesjährigen Gewaltvorkommnissen des Karnevals in Köln und Leverkusen (ssn berichtete).

Im Moment soll es in den beiden Städten insgesamt 778 Einsätze der Beamten gegeben haben.

Die brutalen Gewaltanwendungen lassen ebenfalls in der Art und Weise, wie sie ausgeführt wurden, eine erschreckende Form erkennen. Die Polizei berichtet, dass neuerdings mit unterschiedlichen Waffen, wie zum Beispiel mit Messern, randaliert wird.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Köln, Einsatz, Leverkusen, Sonntag, Karneval
Quelle: www.wdr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2007 13:39 Uhr von Blackman1986
 
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@ Autor: Das ist mal das dümmste Kommentar was ich seit langem gelesen habe...
Wenn diese Idioten mit ihrer Lage oder der Lage der Wirtschaft unzufrieden sind ist das noch lange keine Rechtfertigung jemanden zusammen zu schlagen, zu randalieren,...
Für solche Leute sollte es wieder Arbeitslager geben, da können sie Ihr ganzes Potential auslassen.
Des Weiteren werden die Täter auch keine ende 20-jährigen sein sondern irgendwelche 15 oder 16-jährigen die nichts anderes vor haben als Stress zu machen. Die machen sich über die Wirtschaft, etc. keine Gedanken. Höchstens wo sie die nächste Flasche Bier herbekommen. Ist genauso wie beim Fußball. Die Hooligans haben auch keine politischen oder andere Absichten, sie machen es aus reiner Doofheit.
Es gibt keine Entschuldigung für so was.
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19.02.2007 14:03 Uhr von Blackman1986
 
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@ Aguirre, Zorn Gottes: Ich sage auch nicht es sind alle so. Aber es wird ständig in den Nachrichten berichtet. Und ich glaube nicht das solche Kinder jemanden zusammenschlagen weil die ein Problem mit der Merkel,... haben. Dein Kommentar nimmt in meinen Augen die Schläger in Schutz. Deinen Worten kann man entnehmen: Sie haben ja einen Grund sich zu schlagen, die Politik. Dann wünsche ich dein Sohn wird nie ein Problem mit der Wirtschaftlichen Lage haben.
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19.02.2007 15:27 Uhr von viperun
 
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@Author, @Blackman: Hi ihr zwei
@Blackman:
"
Das ist mal das dümmste Kommentar was ich seit langem gelesen habe...
Wenn diese Idioten mit ihrer Lage oder der Lage der Wirtschaft unzufrieden sind ist das noch lange keine Rechtfertigung jemanden zusammen zu schlagen, zu randalieren,..."

So dumm ist der Kommentar von ihm nicht, wenn du das vielleicht von einem anderen Blickpunkt betrachtest.
Ich glaube nicht, dass der Author das Verhalten zu entschuldigen versuchte, eher einen Zusammenhang aufzuzeigen, warum die Leute das tun.

Eine wirtschaftliche Lage kann sehr wohl zu ansteigenden Gewalttaten führen.
Nicht, weil die Leute sich sagen: "Hey, das herrschende Wirtschaftssystem versklavt uns indirekt über Zinsen bzw. Geld, also lasst uns paar Menschen verprügeln", sondern einfach weil sie in einem Land aufwachsen,
wo Gewalt im Fernsehen legitimiert dargestellt wird (ist doch normal und sogar Action!) und von oben kein ernsthaftes Interesse kommt, den Nachwuchs menschlicher im Umgang zu erziehen.
Nichtzuletzt sollte die Erziehung die Aufgabe der Eltern sein, das ist klar.
Aber genau hier wirkt wieder die wirtschaftliche Lage.
Wenn ich das genauer ausführen soll, dann frag einfach.
Möchte eigentlich den Teufelskreis darstellen, der eine anständige Erziehung erschwert bzw. benachteiligt.
Kinder werden als Konsumenten behandelt, die natürlich auf Action stehen und Medien liefern das entsprechend.
Ein nicht so gutes Bildungssystem begünstigt Tendenzen, alternativ Energien abzubauen - und das sichtlich auf niedrigem Niveau.
Alkohol bekommt man an jeder Ecke und in Partys auf der Kinoleinwand ist das unabdingbar, eine Party ohne Alkohol zu schmeißen. Je mehr Suff, desto besser.
Dass Alkohol in Massen richtig schön dumm macht, kann ich nichtzuletzt anhand alter Schulkameraden festmachen, die jedes Wochenende ins "Blaue" flüchten.

Ein Arbeitslager als Lösung zu präsentieren, halte ich für unangebracht. Selbst wenn man mal auf den Punkt Arbeitslager eingeht, das kann evtl. unter Umständen die Symptomatik verdecken, löst aber die Ursache genauso wenig. Und Kinder bzw. Jugendliche mit Arbeitslagern erziehen zu wollen, ist nicht nur feige, sondern wie ich finde ein Verbrechen.

Ich denke, du bist aber genauso enttäuscht von der Lage, dass Jugendliche ihre Energie im Suff und in Gewalt verballern.
Ich möchte das genauso wenig entschuldigen, nur nochmal drauf hinweisen auf die Ursachen.
Wenn wir Ursachen finden, dann bedeutet das ja nicht, dass wir dann die Tat, die daraus folgert, entschuldigen.

Und so habe ich den Kommentar vom Author aufgefasst.
lg
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19.02.2007 15:40 Uhr von Blackman1986
 
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@ viperun: Ich habe oft genug selber gesehen wie idiotische Gewalt aussehen kann. Ich wohne im Osten Sachsens, natürlich ist hier die wirtschaftliche Lage nicht so berauschend. Nur wenn ich sehe wie sich schon 14 oder 15-jährige bis auf das letzte betrinken dann verstehe ich es nicht. Es heißt immer keine Perspektive für Jugendliche... Fragt mal Unternehmer die Auszubildende/Mitarbeiter suchen. Aber sie suchen nun mal nicht jeden X´ten sondern jemanden mit Verantwortungsbewusstsein, Ehrgeiz,... Es gibt viele freie und gute Arbeitsstellen ( spreche aus Erfahrung), nur von 10 Jugendlichen sind - wenn überhaupt - 3 oder 4 für eine Ausbildung geeignet. Ich bin auch erst 20, nur mir wäre es nie in den Sinn gekommen jemanden zu verletzen, zu randalieren,... nur weil ich unzufrieden bin. Man sollte bei solchen Sachen erstmal bei sich anfangen zu suchen. Was kann ich machen damit ich Arbeit bekomme,...
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19.02.2007 16:12 Uhr von viperun
 
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@Blackman: Du magst mit deiner Forderung Recht haben, dass Jugendliche sich einen Kopf über ihr Verhalten machen sollen.
Ich möchte auch nicht falsch verstanden werden, ich versuche die Problematik zu abstrahieren und darauf zurückzuführen, woher der Verlust des selbstständigen Nachdenkens und der Verlust des gegenseitigen Respekts kommt.

"Ich bin auch erst 20, nur mir wäre es nie in den Sinn gekommen jemanden zu verletzen, zu randalieren,... nur weil ich unzufrieden bin"
Diese Intelligenz fehlt scheinbar solchen Leuten.
Ich gehe auch soweit zu sagen, dass einige von ihnen gar nicht wissen, dass sie unzufrieden sind, bzw. für die ist es einfach actionreiche Freizeit.
Und diese Leute kommen gewiss nicht mit so einer Einstellung auf die Welt.
Es sind aber nicht nur die Jugendlichen.

Wenn du aus Ostsachsen kommst, ist dir vielleicht das jährliche Elbtreffen zum Männertag ein Begriff, vielleicht weißt du auch mehr darüber zu erzählen als ich.
Ich habe mir berichten lassen, dass sogar Ärzte die auch rechte Szene als Ventil benutzen, sich mal richtig gehen zu lassen.

Das ist nicht nur ein Problem bei den Jugendlichen, sondern es zieht sich durch die Gesellschaft und eine Schuld tragen nicht nur diese Menschen selber.
Sie müssen zumindest erkennen, dass das derzeitige Wirtschaftssystem Menschen unmenschlich macht.

Es ist ein Bild, was auch in den Medien ständig präsentiert wird und mir kommt manchmal der Gedanke, dass ausgedrückt werden soll: "Hey, ihr habt eh keine Chance, wenn ihr kein Abi besitzt"
Und wer anfangs in der Schule ständig zu merken bekommt, dass er hinten ansteht, der springt dann auch eher im gewissen Milieu auf den anderen Zug auf.

Möchte aber nochmals klarstellen, ich versuche nicht, das Verhalten zu entschuldigen, man erwartet eine gewisse Grundintelligenz von Menschen im Umgang miteinander. Warum diese fehlt, möcht ich ergründen.
Es hat meines Erachtens viel mit Erziehung und Umfeld zu tun.
lg

PS: im ersten Beitrag von mir bitte Author durch Autor ersetzen ;)

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