18.02.07 16:21 Uhr
 252
 

Studie: Fettleibigkeit durch Umwelteinflüsse vor der Geburt bedingt?

Auf dem AAAS-Wissenschaftskongress in San Francisco hat ein Team um den Biologen Frederick vom Saal von der Universität Missouri die Theorie vorgelegt, dass Fettleibigkeit häufig durch den Kontakt mit bestimmten Chemikalien bedingt sein kann.

Vor allem so genannte "Umwelt-Östrogene", wie das dem Östrogen ähnliche Bisphenol A, das oft in Plastikbechern u.ä. zur Verwendung kommt, könnten die Gene von Föten im Mutterleib so "umprogrammieren", dass später ein Hang zur Fettleibigkeit besteht.

Dies wurde durch umfangreiche Tierversuche erforscht. Ratten, die mit relativ geringen Mengen dieses Stoffes in Kontakt gekommen waren, zeigten später einen deutlich stärkeren Gewichtszuwachs als eine Kontrollgruppe.


WebReporter: Mattes_Kupsch
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Geburt, Umwelt, Fettleibigkeit
Quelle: de.news.yahoo.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: Ratten waren nicht Hauptursache der Pest
Studie: Geistige Leistung lässt bei Schwangeren nach
Cookinseln/Südpazifik: Buckelwal schützt Taucherin vor Hai

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.02.2007 16:34 Uhr von lord_prentice
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Oh man wers glaubt...

Biologen sind ja eh ne eher faule Spezies und wollen das wohl jetzt rechtfertigen oder???

ich konnte die letzten 2 Jahre kein Sport machen. Nun darf ich wieder laufen und hab in 3 Monaten 20 Kilo verloren und bin wieder Athletisch.
Wo ein Wille ist...
Kommentar ansehen
19.02.2007 20:48 Uhr von Blue_Crystal
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@lord_prentice: es geht hier um einen genetisch bedingten Hang zur Fettliebigkeit - nicht um den psychisch bedingten Hang zum größeren inneren Schweinehund!
Das Problem mit hormonähnlich wirksamen Stoffen wie Bisphenol A, das leider sogar in Babyflaschen vorkommen kann, nimm bitte NICHT auf die leichte Schulter!

Ein anderes von vielen Beispielen wäre Tributylzinn (TBT), früher in Schiffsnastrichen vorhanden. Sollte dafür sorgen, dass die Schiffe muschelfrei bleiben - hat dazu geführt, dass einige weibliche Tiere plötzlich männliche Merkmale zeigten und sich nicht mehr fortpflanzen konnten. TBT kann übrigens auch in Kunstoffen vorkommen. Viel Spaß..!

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Militäreinsatz an Grenze: Syrien droht Türkei mit Abschuss von Jets
Fußball/Borussia Dortmund: BVB ohne Aubameyang nach Berlin
Ludwigshafen: Polizei schießt auf Messer-Mann


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?