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Speichersdorf/Bayern: Mieter verwandeln Wohnung in Mülldeponie - hoher Schaden

So genannte Mietnomaden haben die Wohnung des Vermieters Hans P. in der bayerischen Gemeinde Speichersdorf als Mülldeponie hinterlassen. Auf 80.000 Euro beläuft sich nach Angaben des Vermieters der finanzielle Schaden.

Mieter waren ein Ehepaar sowie fünf Kinder und einige Haustiere. Das Haus stinkt nun nach Kot, Schimmel, leere Tierfutterdosen, Zigarettenkippen und verdorbenem Essen. Selbst Urin wurde im Schlafzimmer aufgefunden.

Das vor sechs Jahren renovierte Haus ist nun unbewohnbar. Fußboden und Dachverkleidungen sind ruiniert. Die bereits derart auffällig gewordenen Mieter hatten 20.000 Euro Stromkosten nicht beglichen. Nach Abschalten des Stroms sind sie ausgezogen.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, Bayer, Schaden, Wohnung, Speicher, Miete, Mieter
Quelle: www.pnp.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2007 17:16 Uhr von no_trespassing
 
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In der Quelle steht, daß sich der Vermieter nun vor Gericht mit ihnen streitet. Ich würde mir gegen solche Leute einen Titel auf 30 Jahre holen.

Es müßte endlich so etwas wie eine zentrale Schufa für Vermieter geben, in denen solche Fälle anhand der Personalausweisnummer eingetragen werden. Damit ließe sich von vornherein viel Schaden vermeiden.
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17.02.2007 18:33 Uhr von Alagos
 
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Datenschutz: Die Frage ist aber, wie sowas mit dem Datenschutz zu vereinbaren ist, obwohl du natürlich grundsätzlich recht hast. Dass solche Menschen noch Tier halten dürfen und ihnen die Kinder nicht entzogen werden kann ich echt nicht nachvollziehen.
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17.02.2007 18:54 Uhr von no_trespassing
 
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@Alagos: >>Die Frage ist aber, wie sowas mit dem Datenschutz zu vereinbaren ist>>

Naja, Schufa ist ja auch bisher geduldet bzw. datenschutzrechtlich nicht grundsätzlich zu beanstanden.

Der Datenschutz muß in gewissen Dingen Grenzen finden.
Wenn Mieter sich vorsätzliche Sachbeschädiger einfangen oder die Berliner U-Bahn Graffitisprüher nicht fangen kann, weil die Videokamera-Bänder nur 24 Stunden aus datenschutzrechtlichen Gründen abspeichern dürfen, dann läuft da irgendwie etwas falsch.

Man darf natürlich nicht in Extreme verfallen, und alles an Daten unbegrenzte Zeit lang abspeichern. Aber es muß trotzdem eine Lösung gefunden werden.
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17.02.2007 18:57 Uhr von Neuer
 
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Da versagt unsere Rechtssprechung: Das ist einfach nicht hinnehmbar. Da gehört ein Gesetz her, das diese Leute eben mal für ein paar Jahre in den Knast schickt. Es kann doch nicht sein, dass solche Leute einen ruinieren können, ohne dass derjenige sich wehren kann. Was nützt dir denn ein Titel auf 30 Jahre, wenn die nie was haben? Ich würde mir wünschen, dass einer unserer Politiker in so eine Lage kommt, dann passiert was.
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17.02.2007 19:05 Uhr von evilboy
 
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Miettourismus: Es ist nicht immer so einfach, festzustellen, wer so ein Miettourist ist...
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17.02.2007 19:07 Uhr von Alagos
 
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@Neuer: Die Frage ist, ob das vorsätzliche oder fahrlässige Sachbeschädigung ist. Wenn die Leute zum Beispiel eine psychische Störung haben KANN man sie deshalb garnicht verurteilen, weil sie Schuldunfähig sind(sogenannte müllis). Fahrlässige Sachbeschädigung ist nie strafbar. Was durchaus auch sinn macht, oder willst du eventuell im Knast landen, weil du beim Einparken ein Auto beschädigst?
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17.02.2007 19:26 Uhr von confusing
 
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zentrale mieterdatenbank: so etwas müsste mal her, dass ein mieter sich _freiwillig_ von seinen ehem. vermietern beurteilen lässt, nach ordnung, pünktlicher miete, lärm etc pp. und der neue vermieter daraus ablesen kann mit wem ers zu tun hat
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17.02.2007 19:36 Uhr von Neuer
 
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Ja klar: Mir als Vermieter ist es scheissegal, ob derjenige krank ist oder nicht. Ruiniert ist ruiniert. Dann eben nicht in den Knast, sondern in die geschlossene Anstalt.
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17.02.2007 20:05 Uhr von liselchen
 
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Die haben diplomatische Immunität: In Deutschland kann man es sich gutgehen lassen, wenn man entweder sehr viel Geld hat, oder GAR NICHTS.
Wegen der 20.000 Euro Schulden beim Stromversorger, das juckt keinen.
Einem Nackten kann man nichts nehmen.
Die können das ganze Haus ruinieren, die Wohnung vollscheissen, und müssen keinen Cent Strafe zahlen...
Leben ja in D, und da wird jeder belohnt der nichts arbeitet und nichts spart.
Der Rest muss blechen
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17.02.2007 20:09 Uhr von ticarcillin
 
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@Alagos: Lies mal die Quelle. Das waren keine "Messies", sondern regelrechte Mietnomaden, die schon vorher ihr Unwesen in anderen Orten getrieben und andere Vermieter geschädigt haben. Tiere haben sie auch völlig verwahrlost zurückgelassen... Feine "Gesellschaft".....

Wen wundert es da, daß Privatleute, die es sich leisten können, nicht vermieten.... : Sie bleiben auf dem angerichteten Schaden nämlich sitzen.

Und was nutzt ein "Titel", wenn kein Geld beim Verursacher zu holen ist.... Den kann man sich dann einrahmen und an die Wand hängen.
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17.02.2007 20:20 Uhr von Akti64
 
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Kinder ? Die Kinder müssten sofort vom Jugendamt von diesen Eltern ferngehalten werden. Wer schon in jungen Jahren lernt, dass es in Ordnung ist fremdes Eigentum zu zerstören, Rechnungen nicht zu zahlen und im Müll zu leben, der wird als Erwachsener auch nicht anders handeln.
Ausserdem glaube ich kaum, dass diese Kinder eine gute Kindheit haben. Schule??
Wie gesagt kann ich nicht verstehen, dass die Kinder noch bei ihren ( solchen ) Eltern sind. Für mich ist dies Kindesmißhandlung.
Akti
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17.02.2007 20:40 Uhr von Bibip
 
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Die Idee eines freiwiligen Mieterregisters ist eigentlich optimal. Denn hier greift nicht der Datenschutz. Freiwillig heißt schließlich, dass der Mieter hier ohne Zwang seine Daten abgibt.
Ergebnis: jeder, der dort eingetragen ist bekommt ohne Probleme sofort eine Wohnung. Denn eintragen lässt sich natürlich nur derjenige, der ein sauberer Mieter ist.
Mietnomaden und ähnliche Assis werden damit nicht einverstanden sein. also bekommen sie auch keine Wohnung. Wenn ich Vermieter wäre , ich würde gerne sagen wir mal 50 Euro pro Auskunft bezahlen... oder 50 Euro Jahresvertrag.
Einsicht muss natürlich von beiden Seiten möglich sein.
Warum ist der Mieter- und Vermieterverband da noch nicht darauf gekommen?
Ist ja zum Vorteil von beiden Seiten.
Grüße
Bibip
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17.02.2007 21:02 Uhr von stellung69
 
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Zur Meinung des Autors Richtig! Es wird Zeit, daß Vermieter ähnlich geschützt werden wie Mieter.
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17.02.2007 21:20 Uhr von JustMe27
 
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Eine eigene Wohnung hat meine Freundin auch, als Erbteil bekommen. Sie wird als Mieter nur einen Lehrer oder einen Angestellten des Flugahfens oder des Fliegerhorstes akzeptieren. Ob das genug Schutz ist, wird sich zeigen... Mietnomaden sind die Pest! Übrigens, @Alagos: es heisst nicht Mülli sondern Messie...
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17.02.2007 22:18 Uhr von no_trespassing
 
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@bibip: >>Die Idee eines freiwiligen Mieterregisters ist eigentlich optimal. Denn hier greift nicht der Datenschutz. Freiwillig heißt schließlich, dass der Mieter hier ohne Zwang seine Daten abgibt.>>

Ja, aber Mietnomaden wird das zu Tricks greifen lassen. Bei eBay holen sich Betrüger ja auch erst mal 100 positive Bewertungen von anderen Betrügern, um dann irgendwelche unbeteiligte Ahnungslose übers Ohr zu hauen.

>>Denn eintragen lässt sich natürlich nur derjenige, der ein sauberer Mieter ist.>>

Oder der vortäuschen will, ein sauberer Mieter zu sein.
Es wäre z.B. leicht, einen Schwippschwager als Vermieter hinzustellen, der für eine positive Bewertung sorgt. Der nächste Vermieter schluckt den Köder und schon ist´s wieder Essig.

Bei einem solchen System müßte man zuverlässig "Fakes" heraushalten, um Schaden wirklich zu vermeiden, sonst geht das ganze nach hinten los.

Das geht meiner Meinung nach nur, wenn in den Mietvertrag und in in Register die Personalausweisnummer des Mieters geschrieben wird und ein Negativfall komplett mit entstandenen Schäden dokumentiert ist.
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17.02.2007 22:52 Uhr von Beta-Tester
 
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Todesstrafe: Wer so viel Schaden anrichtet, hat seine Chance verspielt. Vielleicht sinkt die Zahl der Fälle von Miettourismus, wenn die Täter gerecht bestraft werden (Abschreckung). Hab echt Mitleid mit dem Vermieter.
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18.02.2007 07:18 Uhr von Mr.Gato
 
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Würde ja echt ma gerne so "versteckte Kamera-like" sehen, wie die das anstellen, wie die leben, ob die sich tatsächlich so wohlfühlen, usw,.... .
Oder ma mit so einem reden. Nur so aus Neugier.

Denn versteh so ne Lebensart einfach net.
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18.02.2007 08:04 Uhr von Neuer
 
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Ist doch relativ einfach: Ich hatte in Deutschland auch mal so einen ähnlichen Fall. Mieter zahlte keine Miete und erklärte mir, ich solle ihn doch herausklagen. Machte ich aber nicht, da ich alle Kosten erstmal selbst zu tragen hätte. Also, der Ausweg, Russeninkasso (http://www.russen-inkasso.com/)beauftragt. Nach 2 Monaten und einem kurzen Krankenhausaufenthalt meines Mieters wegen eines gebrochenen Armes, bekam ich meine Miete in Raten bezahlt.
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18.02.2007 08:16 Uhr von ticarcillin
 
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@ Neuer: is ja alles gut und schön, aber wo nichts ist, kannste nichts kassieren....

und DAS wissen diese "feinen Leute" GANZ genau.
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18.02.2007 08:38 Uhr von Neuer
 
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@ticarcillin: Oh glaube mir, ein bisschen ist immer zu holen und wenn es nur € 50 im Monat ist.
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18.02.2007 11:15 Uhr von Kingbee
 
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@ Neuer: Wie lange hast du für die Anstiftung zur Körperverletzung, Erpressung etc. bekommen.
Und, hast du alles verbüßt oder wurde dir Bewährung gegeben?

Und in welcher JVA (jutsizvollzugsanstalt für die Unklugen) sitzen deine Freunde derzeit ein?

Nee, nee.... Lass das mal schön die Justiz machen. Man darf halt nicht zu lange warten!!
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18.02.2007 13:27 Uhr von opppa
 
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Kingbee: Wenn Du Dich auf unsere Justiz verlässt, dann bist Du verlassen!

Ich verlange i m m e r vor Abschluß eines Mietvertrages die Anschrift des Vorvermieters, der mir dann über seinen früheren Mieter gerne Auskunft gibt.

Da fragt kein Mensch nach Datenschutz oder Justiz!
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18.02.2007 13:37 Uhr von Neuer
 
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@KingBee: Ich wurde nicht mal angezeigt. Habe doch nur einen zugelassenen Inkasso Unternehmen einen Auftrag erteilt. Für das was die dann machen, kann mich keiner zur Rechenschaft ziehen.

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