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Gruppenvergewaltigung: Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung

Im Mai vergangenen Jahres wurde eine 20-jährige Frau auf einem Grillfest in Bonn von mehreren Männern sieben Stunden lang vergewaltigt und gequält. Ende Januar wurden bereits fünf Täter zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt (ssn berichtete).

Nun wurden drei weitere Männer verurteilt. Ein 22 Jahre alter Mann wurde zu zwölf Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, weil das Landgericht Bonn nach seiner Freilassung weitere schwere Gewalttaten befürchtet.

Der zweite Mann (23 Jahre) wurde wegen Beihilfe zu sechs Jahren Haft verurteilt. Er filmte die Tat teilweise mit seinem Handy. Den dritten Mann (28 Jahre) verurteilte das Gericht wegen unterlassener Hilfeleistung zu einem Jahr auf Bewährung.


WebReporter: Korbin
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gruppe, Haftstrafe, Sicherungsverwahrung
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2007 17:28 Uhr von bombel
 
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viel zu wenig: Auch wenns schon keiner mehr hören kann: Wirtschaftsganoven sitzen oft länger, und das kann ich nicht nachvollziehen (aber bitte versucht es mir nicht, zu erklären - ich kenne die Argumente zu genüge).
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17.02.2007 17:32 Uhr von El Monk
 
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@ bombel: Echt dafür gibts Argumente? Hab ich noch nie gehört....
Kannst mal n paar nennen?
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17.02.2007 17:47 Uhr von Michelangelo45
 
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ach, bombe gibt die quelle wirklich die feststellung: viel zu wenig her?
ich meine, nein. da steht nichts über die einzelnen tatbeiträge drin. dass die sehr unterschiedlich gewesen sein müssen, zeigen doch die urteile gegen 5 täter und jetzt gegen die restlichen 3.
12jahre mit anschliessender sicherungsverwahrung für den haupttäter, als lasch kann man dasnun wirklich nicht bezeichnen.
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17.02.2007 18:36 Uhr von Alagos
 
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... sitzen Wirtschaftsstraftäter denn länger? Klar klingt die strafe viel zu gering um das Leiden des Opfers aufzunehmen, aber wir sind nun mal KEINE Rachjustiz sondern eine Justiz, die die Gesellschaft schützen soll und da sind 12 Jahre mit Sicherungsverwahrung durchaus viel. Derjenige wird mindestens 14 Jahre im Gefängniss bleiben. Vielleicht auch sein Leben lang.
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17.02.2007 19:14 Uhr von styxxx
 
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Fragen: Hat sie die Täter denn gekannt? Und war das ein Grillfest mit nut drei Personen? Und wie haben sie sie überhaupt sieben Stunden dabehalten? Irgendiwe ziemlich krank das alles.

Ein Jahr Bewährung ist aber extrem milde dafür, dass er es mitbekommen, aber nichts gemacht hat. Wenn er da befreundet war fand er es wahrscheinlich auch toll, oder wie?
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17.02.2007 19:28 Uhr von Janina 2000
 
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bestimmt sind in der Strafe von 12 Jahren: wieder andere vorige Strafen mit einbezogen.
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17.02.2007 19:49 Uhr von LynxLynx
 
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Alle 8: in eine Zelle und den Schlüssel entsorgen.
Gibt ´nen flotten 8er.Über Jahre.
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17.02.2007 21:50 Uhr von ChristianWagner
 
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@bombel: Flowtex Skandal sagt Dir natürlich eh nix: wiki:

Schaden 4,9 Mrd DM.

Im Jahre 2000 wurde dem Geschäftsführer Manfred Schmider und weiteren Mitarbeitern dieser Betrug nachgewiesen, der einen Schaden von rund 2,9 Milliarden Mark angerichtet hatte; die Verantwortlichen wurden 2002 zu sechs bis zwölf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Obwohl der Hauptangeklagte Manfred Schmider erst knapp die Hälfte seiner Strafe abgesessen hat, erhält er seit Juli 2006 den Status eines Freigängers und voraussichtlich ab Dezember 2006 Freilassung auf Bewährung. Außerdem
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18.02.2007 11:33 Uhr von borgir
 
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die hätten: alle auf lebenszeit weggesperrt werden müssen...da kommen einige nach relativ kurzer zeit wieder raus und machen das gleiche nochmal..und dann heißt es wieder "wie konnte das nur passieren". das rechtssystem ist einfach nicht lernfähig.
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21.02.2007 10:34 Uhr von Michelangelo45
 
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@borgir: wer hier nicht lernfähig ist, liegt doch wohl auf der hand.
täter mit sehr unterschiedlicher tatbeteiligung gleich zu bestrafen, spricht jeder rechtsstaatlichkeit hohn.

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