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VW plant den Golf mit Hybridtechnik

Fahrzeuge mit weniger Spritverbrauch stehen bei Volkswagen nun besonders im Fokus. In Planung ist ein VW Golf mit Hybridtechnik. VW will damit einen Beitrag zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen leisten und in Zukunftssicherung investieren.

Schließlich "ist und bleibt" der mit 25 Mio. Stück verkaufte Golf "das Herzstück von Volkswagen", gab Vorstandschef Martin Winterkorn zu bedenken. Noch vor wenigen Wochen räumte man einem Hybrideinsatz in der Golfklasse kaum Chancen ein.

Auch für die größeren Modelle Touareg und Audi Q7 sei Hybridantriebstechnik vorgesehen. VW will so der ehrgeizigen Zielsetzung der EU von maximal 130 Gramm Kohledioxid-Ausstoß pro Kilometer bis zum Jahr 2012 entsprechen.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Auto
Schlagworte: VW, Golf, Hybrid
Quelle: auto.t-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2007 09:19 Uhr von ottokar VI
 
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Hat jemand mal ausgerechnet wieviel Mehrabfall und -energie nötig ist, um ein Hybridauto herzustellen? Wieviele 100.000 km muß so ein Fahrzeug fahren, um ein konventionell hergestelltes Auto in diesen Punkten zu überflügeln?
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16.02.2007 09:52 Uhr von toddie1965
 
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Spät, aber hoffentlich: nicht zu spät. Toyota ist da seit Jahren am forschen und mittlerweile auch Marktführer. Da haben die deutschen Autohersteller wirklich gepennt. Das wird Arbeitsplätze kosten !!!
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16.02.2007 10:21 Uhr von Grevioux
 
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jetzt: ist es e zuspät für Deutsche Hersteller

Unsere Politiker haben schlislich gesagt wir sollen Ausländische Autos kaufen. Und unser Politiker haben immer recht ;)
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16.02.2007 12:50 Uhr von Delios
 
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Das: Problem ist, dass alle Welt von VW als Globalplayer erwartet dass sie bei dieser Technologie mitmachen.

Aber VW forscht anderweitig soweit ich erfahren hab. Nur sind diese Dinge noch nicht spruchreif.

Ehrlichgesagt bin ich sowieso nicht davon überzeugt in Benzinbetriebene Antriebsmöglichkeiten zu investieren.. das Öl wird früher oder später zur Neige gehen und dann müssen Alternativen dasein.
Wie ein Ökoprof mal sagte: "Wir befinden uns genau auf der Spitze momentan an der der Gewinn bei der Ölförderung noch die Kosten übersteigt. Aber ab jetzt wird sich das ändern."
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16.02.2007 17:25 Uhr von Sipo M
 
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Nix halbes nix ganzes: Hybrid is Dreck!
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16.02.2007 18:09 Uhr von Malik2000
 
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5 Jahre zu spät und wohl 7500€ zu teuer: 5 Jahre zu spät kommt VW damit. Toyota hat das bereits. Ebenso haben deutsche Autobauer den Benzin-Direkteinspritzer verpennt.

Wenn der Golf nun einen Hybrid-Motor spendiert kriegt, wird der eh unbezahlbar gewordene "Volks" wagen dann erst recht unerschwinglich. Und dann hört man seitens VW wieder "da sehen sie, die Kunden wollen es nicht".
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16.02.2007 18:56 Uhr von Whitechariot
 
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Nicht nur in der Golf-Klasse. Vor kurzem konnte man doch noch lesen, dass der Einsatz eines Hybridantriebes (klar, der muß ja auch erstmal irgendwo herkommen) bei VW in nächster Zeit nicht denkbar wäre, man aber beim Touareg daran arbeite.

Denn spätestens mit dem Lexus 400h wurde gezeigt, dass ein Hybridantrieb nichts für Ökos in Birkenstocksandalen ist, sondern eine intelligente Zukunftstechnologie, die nicht nur relativ sparsam sondern auch Drehmoment- und PS-stark sein kann. Der Verbrauch kann zwar ungefähr auch durch einen Diesel erreicht werden, aber von den Kohlendioxid-Emissionen her, Kohlenmonoxidausstoß, Rußpartikeln etc. ist ein Diesel eine Dreckschleuder verglichen mit einem Hybriden. Abgesehen davon, dass das stufenlose und sofortige Anfahren eines Hybridantriebes auch einen Komfortvorteil darstellt.

Hatte VW nicht vor einiger Zeit auch zu den Hybrid-Kritikern gehört? Aber das kennt man inzwischen in Deutschland bereits von den Benzindirekteinspritzern und Rußpartikelfiltern. Erst versuchen, die (weiter entwickelte) Konkurrenz schlecht zureden und dann möglichst eilig hinterherzuentwickeln.
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16.02.2007 19:17 Uhr von ottokar VI
 
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@ Malik2000: Den Benzindirekteinspritzer haben die Deutschen schon 1954 gebaut
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16.02.2007 19:28 Uhr von Whitechariot
 
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@ ottokar VI: Der wäre heute so auch sicherlich sehr konkurrenzfähig.

Es stimmt schon, bei den heutigen modernen Benzindirekteinspritzern sind Toyota und Mitsubishi die Vorreiter gewesen - eine vergleichbare Technik gab es Anfangs bei keinem anderen Hersteller.
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17.02.2007 01:58 Uhr von borgir
 
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schön: sowas zu lesen. obs bezahlbar ist wird man noch sehen müssen...
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17.02.2007 11:38 Uhr von ferry73
 
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japaner rulez: zu spät, mein nächster wird ein hybrid und zwar ein japaner.
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17.02.2007 17:28 Uhr von ottokar VI
 
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@ferry73: Schön, daß Du Dir einen Hybrid kaufst. Hoffentlich nicht aus fehlgeleiteter Umweltfreundlichkeit. Denn sinnigerweise wird die Umweltbilanz des Hybridakkumulators in der Karre nicht bedacht. Alleine dessen Herstellung und spätere Entsorgung macht ein paar Gramm CO2 mehr oder weniger bei den Verbrennungsabgasen zur reinen Makulatur.
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17.02.2007 18:03 Uhr von tommy-25
 
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ich sehe für mich kein Vorteil in der hybrid Technik. Kofferraum ist voll von Batterien, verbrauch auf der Autobahn oder Landstrasse genauso hoch wie bei allen anderen Fahrzeugen. wenn ich sparen will dann lass ich lieber mein Fahrzeug auf gas umbauen.

Audi baute bereits 1997 serienmäßig hybrid http://www.hybrid-autos.info/... nur in D zeigte damals kaum jemand Interesse und in Zukunft wird das nicht anders sein. Diese autos sind nur für Stop-and-go-Verkehr geignet dafür aber viel zu teuer.
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18.02.2007 12:07 Uhr von terrordave
 
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schleimer: jetzt hat die renate also mal die sau rausgelassen, und nun kommen schon die ersten, die ganz brav hybrid bauen? die grünen kann man also doch noch zu was gebrauchen - wär schön, wenn jetzt die anderen hersteller nachziehen.

aber wirklich geforscht und so weiter wird sicher erst, wenn alternativen sich dadurch aufdrängen, dass es mit den konventionellen techniken knapp wird.
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18.02.2007 15:20 Uhr von Whitechariot
 
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@ tommy-25: "Kofferraum ist voll von Batterien"

Unsinn. Zum einen ist der Batterieblock heute relativ klein und beim Lexus RX400h unter der Rücksitzbank, so dass der Kofferraum in keinster Weise beeinträchtigt wird. Beim Toyota Prius ist die Batterie flach unter dem Kofferraum, ungefähr auf Höhe des Reserverades.
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18.02.2007 23:48 Uhr von Extr3m3r
 
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Hybridtechnik kommt aus Deutschland: Bereits Ferdinand Porsche meldete 1896 ein Patent für elektrische Radnabenmotoren an und baute 1902 mit dem Wiener Fahrzeugbauer Jacob Lohner den "Mixte"-Hybridantrieb, einen benzinmotorangetriebenen Dynamo, welcher Strom für die Batterie liefert, die Radnabenmotoren ersparen Getriebe und Kraftübertragung.
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19.02.2007 11:43 Uhr von Zuckerfrei
 
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Hilfe da kommt was Neues: da muss man gleich erst mal gegen wettern. Muss irgendwie ein Reflex in diesem Land sein X-(

Hat mal jemand Fakten zum Thema Umweltbilanz wenn das hier schon das Totschlagargument gegen Hybrid sein soll?

BTW: Klar - die Alternative sollte mal Brennstoffzelle heissen aber das war mal wieder so ein Hype dem jetzt scheinbar Ernüchterung und Totschweigen folgen. Oder gibt´s da schon was Neues, von dem ich trotz Spektrum lesen noch nichts weiss?
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19.02.2007 12:39 Uhr von opppa
 
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Zuckerfrei: Das Totschlagargument kommt aber von einer anderen Seite!

Die Bundesregierung zockt die Arbeitnehmer so weit ab, daß von denen kaum noch einer in der Lage sein wird, die zusätzlichen Kosten zu bezahlen!
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19.02.2007 13:00 Uhr von Whitechariot
 
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@ Extr3m3r: Der Wankelmotor (eine geniale Erfindung) kommt ursprünglich auch aus Deutschland - aber der einzige Automobilhersteller der die Technik weiterentwickelt und modernisiert hat, ist Mazda.

Es hilft nicht nur, irgendwann schon einmal eine gute Idee gehabt zu haben... sie muß auch markttauglich umgesetzt werden.
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19.02.2007 18:06 Uhr von eros007
 
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@Whitechariot: So ist es, und Deutschland ist sehr schlecht darin! Wir könnten wohl einige hunderttausend Arbeitsplätze mehr haben, wenn Flachbildschirm, Faxgerät, Hybridantriebe, Wankelmotor, Computer und und und nicht nur in Deutschland erfunden worden wären bzw. wesentliche Entwicklungen erfahren hätten, sondern auch zur Marktreife weiterentwickelt worden wären. Aber da sind wir einfach "zu" schlecht. Strategisches Denken - Null.

Das müsste sich ändern, aber da sehe ich schwarz. Die besten Forscher werden ja fleißig aus dem Lande getrieben, sodass wir in Zukunft vielleicht die strategische Ausrichtung hätten, aber eben keine Forscher mehr. Schade um´s Land. Aber was soll´s, in ein paar Jahrzehnten sind wir alle tot. :-)

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