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Hessen: Siebenjähriger muss Vermögenswerte offenlegen

Fulda (Hessen) hat einen Behörden-Irrsinn zu vermelden. Der siebenjährige Schüler Marlon musste den Offenbarungseid leisten, der Gerichtsvollzieher hat sein Vermögen aufgelistet (zum Beispiel ein Kettcar, Legobausteine, 15,00 Euro auf dem Sparbuch etc.).

Der Junge lebt beim Vater. Der Gerichtsvollzieher wollte bei dem Siebenjährigen Prozesskosten in Höhe von 1.200,00 Euro pfänden. Diese sind aufgrund einer Unterhaltsklage gegen die Mutter entstanden.

Da der Junge als mittellos gilt, darf er sein Spielzeug behalten. Die Gerichtskosten übernimmt nun der Staat.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Hessen, Vermögen
Quelle: www.bild.t-online.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2007 20:50 Uhr von Streetlegend
 
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Was denken sich diese Behörden eigentlich? Ob da mal jemand sein Gehirn vor dem Handeln einschaltet? Da wird ein Gerichtsvollzieher gegen einen 7-Jährigen losgelassen, unglaublich.
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14.02.2007 21:14 Uhr von urmelinchen
 
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erster eigentlich wollt ich ja was dazu schreiben ,aber im angesicht dessen......irgendwie fällt mir nichts ein was diesen unfug in worte fassen könnte ......aber mal ganz ehrlich:als der gerichtsvollzieher das geburtsdatum sah und vor dem jungen stand was hat er denn geglaubt was ein 7-jähriger so an "einkommen" hat? außer kettcar ,legosteine und solche spielsachen eben.
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14.02.2007 22:33 Uhr von Ludoergosum
 
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Das ist eine typische Bild News: Ich wette die hälfte aller Informationen fehlt. Das ist einfach eine Bild News, mit der Bild Schlagzeilen machen wollte.

Und wenn sich alles tatsächlich so abgespielt hat, dann ist es kein Behördenunsinn, sondern Schlamperei seitens des Anwaltes.

Sollte er nicht genügend Geld haben, um den Notwendigen Prozess zu führen, kann er Prozesskostenhilfe beantragen. Tut er das nicht, geht das Gericht davon aus, dass genügend Geld vorhanden ist um den Prozess zu führen.

Wenn aber den Prozess dann verliert muss er die Prozesskosten tragen. Sollte er dann sagen, ich habe kein Geld ist ein Offenbarungseid ein normales Prozedere.

Fraglich bleibt eigentlich nur, warum der 7 jährige den Prozess führte und nicht sein Vormund. Aber dieser Frage wird nicht nachgegangen.
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15.02.2007 06:08 Uhr von liselchen
 
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Gans schön clever der Kleine: Der hat seine Millionen sicher unterm Kopfkissen oder auf einem Schweizer Nummernkonto.
Man darf in D bloss nichts ansparen, sondern ab besten alles Hab und Gut versaufen, dann hat einem der Staat lieb und zahlt einem alles.
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15.02.2007 08:21 Uhr von miefwolke
 
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Gleich innen Knast 20 Jahre sollten langen.

Dummbildnews......

und @ urinstein

Sicher gehört es einem Freund *zwinker*
Einfach den Fahrzeugbrief hinlegen da können die ein scheiss machen.
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15.02.2007 10:29 Uhr von cash-gate
 
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Und das sagt der Vater des Zwerges: http://www.fuldaerzeitung.de/...

...„Mit geht es darum, die Diskriminierung der Männer anzuprangern“, erklärt der 44-Jährige: Er findet es ungerecht, dass seine Ex-Frau keinen Unterhalt für das gemeinsame Kind zahlen muss...
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15.02.2007 12:24 Uhr von ari99
 
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Ich habe das hinter mir
mir wurde vom Gericht auch der Selbstbehalt und das Existenzminimum aberkannt.

Will dieser Piss-Staat noch was von mir ?
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15.02.2007 12:51 Uhr von trici1973
 
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Wenn der Verdacht besteht, dass die Eltern ihr Vermögen auf ihre Kinder übertragen
haben, finde ich es vollkommen legitim, dass auch das
Vermögen der Kinder genaustens beleuchtet wird.

Wer Schulden macht, soll auch gefälligst dafür aufkommen!!
Die öffentliche Hand, finanziert vom Steuerzahler, zahlt m.e.
mehr als genug für Betrüger und faule Gestalten!
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15.02.2007 12:56 Uhr von The_free_man
 
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Und so lernt der kleine schon früh wie kacke diese Welt ist.
Irrsinn sowas.

Genau wie die neuen Hartz4 Gesetze - wenn die Mutter Arbeitslos wird, prüfen die jetzt auch immer nach, ob sie nicht durch ein Kind mitversorgt werden kann.
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15.02.2007 13:07 Uhr von jsbach
 
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Das kann doch nur eine BILD-Ente: sein; ohne die Quelle zu lesen:

Eidesfähig ist man unter 16 Jahren vor dem
Gesetz überhaupt nicht.
Erst mit Vollendung des 16. Lebensjahr ist man
(egal in welcher Sache, Straf-.,Vermögens-. und
sonstigen Delikten) eidesfähig.
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15.02.2007 13:10 Uhr von trici1973
 
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"Genau wie die neuen Hartz4 Gesetze - wenn die Mutter
Arbeitslos wird, prüfen die jetzt auch immer nach, ob sie nicht
durch ein Kind mitversorgt werden kann."

Warum nicht? Was stört daran?
Es geht hier um Gerechtigkeit! Die Rentner müssen ihr
ganzes Vemögenm verpulvern, um in einer Armenhaus
anmutenden Institution namens ALTERSHEIM bis zu ihrem
ENDE DAHINZUSIECHEN!!! Und die Kinder von H4
Empfängern fahren die Mama im Porsche zum Einkaufen oder
was?
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15.02.2007 13:14 Uhr von LadyWanda
 
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In einem Staat wo der größte Reform-Unsinn nach einem Vorbestrafen genannt wird, wundert mich gar nichts mehr...*ggg*
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15.02.2007 13:17 Uhr von The_free_man
 
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@trici1973: Schön und gut, aber man kann auch nicht die Kinder darunter leiden lassen und sogar selbst noch in die Armut treiben, weil die Eltern ihre Arbeit verlieren..
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15.02.2007 13:32 Uhr von trici1973
 
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@ The_free_man: Gerecht sollte es sein, mehr nicht. Und das ist es leider nicht.
Ich finde es mehr als Ungerecht, wenn Eltern in Armut ihren
gut verdienenden und meist pralenden Kindern beim
Geldausgeben zusehen müssen. Das muss m.e. unterbunden
werden.
Ausserdem können die Kinder sich wieder hocharbeiten, für
die Alten ist der Zug abgefahren.
Man sollte auch nicht vergessen, dass die Alten den Kindern
den Weg geebnet haben. Und das wird sehr sehr gerne
übersehen. Es wiegen dann die unangenehmen Dinge ungleich
schwerer als z.B. die bezahlte Ausbildung, sich von Mama bis
zum 30. Lebensjahr bekochen lassen, Ausstattung der ersten
Wohnung... und was Eltern sonst noch so alles in Kinder
investieren.
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15.02.2007 13:43 Uhr von Frau Holle
 
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Merkwürdigkeiten Es ist tatsächlich so, dass das Kind das Elternteil, was nicht zahlt, auf Unterhalt verklagen muss. Der andere Elternteil fungiert dabei lediglich als gesetzlicher Vertreter. Genauso muss der Vater sein Kind verklagen, wenn er meint, dass das Jugendamt den Unterhalt zu hoch festgelegt hat.

Im Gegensatz dazu müssen aber immer die Eltern das Kindergeld beantragen, auch wenn das Kind schon erwachsen ist. Wenn die Eltern irgendwo weit entfernt leben oder schlampig sind, hat das Kind eben Pech gehabt. Ich wollte damals gar nicht glauben, dass das wirklich so ist.

Hier müßte wohl mal dringend was geändert werden.
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15.02.2007 13:48 Uhr von trici1973
 
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Und was soll da nun geändert werden? @ Frau Holle
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15.02.2007 15:07 Uhr von opppa
 
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Das Gesetz muß befolgt werden! Aber es ist ja allgemein bekannt, daß das Gesetz wer was mit Recht, noch mit gesundem Menschenverstand zu tun hat!
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15.02.2007 17:47 Uhr von meximan
 
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@ The_free_man: Dass das Vermögen der Kinder durchleuchtet wird ist absolut legitim.
Sonst würde man doch sofort das Vermögen auf die Kinder verteilen, um H4 beziehen zu können, ohne vorher wie eigentlich vorgesehen, erst vom eigenen Vermögen zu leben.
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15.02.2007 18:11 Uhr von The_Nothing
 
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trici1973: "Ich finde es mehr als Ungerecht, wenn Eltern in Armut ihren
gut verdienenden und meist pralenden Kindern beim
Geldausgeben zusehen müssen. Das muss m.e. unterbunden
werden."

Jeder ist für sich selbst verantwortlich, mehr sag ich dazu nicht. Sollen die Kinder blechen zur Strafe dafür, dass sie was geleistet haben?
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15.02.2007 19:09 Uhr von trici1973
 
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@ the nothing: wenn Du mich schon zitierst und dann kritisierst, dann zitiere
auch den Rest: "Man sollte auch nicht vergessen, dass die
Alten den Kindern
den Weg geebnet haben. Und das wird sehr sehr gerne
übersehen. Es wiegen dann die unangenehmen Dinge ungleich
schwerer als z.B. die bezahlte Ausbildung, sich von Mama bis
zum 30. Lebensjahr bekochen lassen, Ausstattung der ersten
Wohnung... und was Eltern sonst noch so alles in Kinder
investieren. "
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15.02.2007 19:53 Uhr von The_Nothing
 
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trici: "die bezahlte Ausbildung, sich von Mama bis
zum 30. Lebensjahr bekochen lassen, Ausstattung der ersten
Wohnung... und was Eltern sonst noch so alles in Kinder
investieren. "

Ich habe meinen Kram inklusive Ausstattung meiner ersten Wohnung selbst finanziert, gehe neben dem Studium arbeiten etc. Das was ich besitze und verdiene ist MEIN und keines anderen. Diese heile Welt in der Eltern für ihre Kinder alles tun ist vorbei, sehe ich auch bei vielen meiner Kommilitonen, leider. Ich verlange nichts von meinen Eltern, weil ich für mich selber sorgen kann, aber umgekehrt ist es genauso.
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16.02.2007 07:29 Uhr von READiculous
 
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@ trici1973: SO EIN BLÖDSINN!

Bis zu meinem 20. Lj. war ich selbst so ein Kind wie Du beschreibst und ich werde auch heute noch teilweise von meinen Eltern unterstützt. NA UND?!

Es gibt jede Menge Kinder die ihren Eltern nicht mehr verdanken als ihre Zeugung. Kinder von 24/7 besoffenen Alkoholikern zum Beispiel haben ja wohl nicht mal den Hauch einer moralischen Verpflichtung ihren Eltern gegenüber!

Außerdem wird mir bei solchen Argumenten wie Deinen einfach schlecht. Du solltest Politiker werden. Die lassen beim erlassen von Gesetzen auch jeden Kausalzusammenhang außer Acht:

Eltern zeugen Kinder -> Die Kinder habe um ihr Dasein nicht gebeten und haben darauf keinen Einfluss -> Eltern müssen für die Zeugung ihrer Kinder gerade stehen und sie bis zu einem bestimmten Punkt unterstützen
(Diese Unterstützungsverpflichtung dauert allerdings imho nach geltendem Recht etwas zu lange)

Kinder hingegen haben sich nicht frei für ihre Eltern entscheiden können.
Warum sollte ein Kind, dass in Armut hineingeboren wurde und das sich hochgearbeitet hat seinen Eltern gegenüber verpflichtet sein?

Ich bin der Meinung, dass ein Kind nach seiner 1. Ausbildung für sich selbst verantwortlich ist. Ab diesem Zeitpunkt sollte man das Kind als eigene Familie betrachten.

Ganz abgesehen davon reden wir hier über die Unterhaltsklage eine 7-jährigen!
Wie man ja dem link zur Fuldaer Zeitung folgend lesen kann muss der Vater für die Prozesskosten seine Sohnes nicht aufkommen.
Der 7 jährige aber sollte sowieso nicht zur Zahlung herangezogen werden. Wo kommen wir denn da hin, wenn Kinder im nicht arbeitsfähigen Alter sich bei einer Unterhaltsklage Gedanken machen müssen ob sie sich die Kosten im Falle einer Niederlage leisten können?!
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17.02.2007 22:17 Uhr von Razorback2
 
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...sind 15 Euro ZUVIEL (!): ein deutscher Bundesbürger hat doch NICHTS zu besitzen. Es sei denn er ist Kind eines Politikers.
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17.02.2007 22:19 Uhr von Razorback2
 
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letzter Beitrag erhielt etwas Ironie und Sarkasmus. Bitte verzeiht ;)
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17.02.2007 22:39 Uhr von md2003
 
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jaja die lieben deutschen Gesetze....

man könnte fast meinen, dass sie von Idioten und anderen minderbemittelten Lebensformen (Polit....) ins Leben gerufen wurden, um den Bundesbürgern das Leben so unangenehm und schwer wie möglich zu machen....

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