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Deutsche Kinder stehen im Vergleich zu anderen Industrienationen schlecht da

Im Vergleich zu anderen Industrienationen ist die Situation für deutsche Kinder nur mittelmäßig. Dies ist das Resultat einer Studie, welche von dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF in Auftrag gegeben worden war.

Am Mittwoch (heute) wird UNICEF diese Studie in Berlin präsentieren. Deutschland liegt laut dieser Studie auf Platz elf im Vergleich mit 21 anderen Nationen.

Die UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis sagte unter anderem im Bayerischen Rundfunk: "Deutschland steht überhaupt nicht gut da, hier muss was gemacht werden." Einige skandinavische Länder sind Spitzenreiter, gefolgt von Tschechien und den Niederlanden.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Kind, Vergleich, Industrie
Quelle: www.pr-inside.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2007 11:21 Uhr von H3Nn355Y
 
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vielleicht: wäre es angebarcht gewesen, darauf hinzuweisen, dass es hier um das Kriterium "Bildung" geht.

den ansonsten ist der ganze beitrag nur labergefasel, den man weiss ja nicht um was es geht.
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14.02.2007 11:53 Uhr von reziprok
 
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Um was geht es? Jedenfalls nicht nur um Bildung. Auch die Quelle bringt einen nicht viel weiter.

"Fast 40 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen hätten angegeben, dass ihre Eltern mit ihnen «nie richtig reden» würden. Die UNICEF-Chefin kritisierte: «Das sind gerade Faktoren, die über das Wohlbefinden eines Kindes fast mehr sagen als die Tatsache, wie viel Geld man absolut in den Händen hat.»"

Und was kann der Staat daran ändern? Nichts!


"So stehe Bayern beim Bildungsstand «absolut gut» im Vergleich zu Bremen da. Der Grund sei unter anderem, dass es in Bremen mehr Kinder aus Migrantenfamilien als in Bayern gebe."

Als ob es allein daran allein läge. Dann hätte ja die ostdeutschen Bundesländer PISA gewinnen müssen.

Heide Simonis als linker Gutmensch ist da offenbar in ein Dilemma geraten. Sie kann natürlich die Bildungspolitik der Stadt Bremen nicht schlecht reden, denn schließlich ist die SPD in allen Nachkriegsregierungen des Stadtstaates vertreten gewesen... Insbesondere in den 70er und 80er Jahren hat die SPD allein regiert und die Weichen für die Bildungspolitik auf Jahrzehnte gestellt. Ich wette, da wimmelt es nur so von Gesamtschulen...
Und da man den Weg, den Bayern in der Bildungspolitik gegangen ist, schlecht loben kann, muss das schlechte Abschneiden Bremens halt vorwiegend mit dem höheren Migrantenanteil begründet werden. ;-)

Der Ausländernateil in Bremen liegt übrigens bei 12,8% und in Bayern bei 9,4%.
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14.02.2007 12:22 Uhr von derSchmu
 
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Bildung, Kultur...alles Blabla In Deutschland sind Kinder einfach nicht mehr so gerngesehen....sie stehen der Karriere im Weg und machen nur Stress.
Daher laesst man, wenn man Kinder hat, sie machen, was sie wollen, sei es in der Bildung oder in der Freizeit...kein Wunder das die so abstumpfen...bzw. das es so wenige gibt.
Solange es nicht wirklich attraktiver wir, Kinder zu haben (und das nicht nur fuer die paar Monate Elternurlaub), will keiner in Deutschland noch Kinder gross ziehen, ausser man benutzt sie als weitere Einkommensquelle.

Ein paar Monate Elternurlaub reicht einfach nicht als Argument dafuer, dass man Einschnitte machen muss, eines Kindes wegen..
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14.02.2007 12:52 Uhr von H3Nn355Y
 
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@derSchmu: so ein schwachsinn. ich zieh doch nicht kinder gross, weil irgendetwas für mich dadurch atraktiver wird oder weil ich elternurlaub bekomm.
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14.02.2007 13:08 Uhr von Quady
 
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Ehrlich gesagt, ich habe gerade eben Radio gehört, dass es hauptsächlich Englische Kinder wären...

Merkwürdig, heute abend um 20.00 Uhr im Ersten sind´s dann Spanische....... oder doch andere ;-)
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14.02.2007 14:18 Uhr von derSchmu
 
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H3Nn355Y: Da gibt es aber viele, die sich durch Kinder ihr Einkommen verbessern, naemlich die, die sonst kaum Einkommen haben...ich nenn sie mal die Schwarzen Schafe unter den Sozialhilfebeduerftigen...
Das sind dann die, die nix haben, aber dafuer 5 bis wasweissichwieviele Kinder in die Welt setzen, die lassen dann die Kinder haengen, hauptsache, die hamm dadurch generell mehr Kohle vom Staat...

Das Erziehungsurlaub kein Grund ist, Kinder zu bekommen, habe ich nicht gesagt bzw nicht so gemeint, es geht nur darum, dass damit die Erziehung fuer Eltern leichter und realisierbarer gemacht werden soll.
Allerdings reicht dies noch nicht, man Elternteil ist man schliesslich nicht fuer ein Jahr sondern fuer ein Grossteil des Lebens, da muss noch mehr getan werden, damit potentielle Eltern auch gewillt sind, Kinder in die Welt zu setzen....
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14.02.2007 14:40 Uhr von -The_Dude-
 
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Deutschland wird Weltmeister: Wenn Spitzekräfte wie Beckstein erstmal ihre private Stammstischmeinung zum THema Killerspiele zum Gesetz gemacht haben werden die deutschen Kinder ma bayrischen Wesen genesen und zu treuaugigen Untertanen werden, die jeden Blödsinn aus Politikermund mit Freude nachplappern werden.
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14.02.2007 16:38 Uhr von Der_Dios
 
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@reziprok: Es ging in der PISA Studie nicht um den Ausländeranteil, sondern den Anteil von Migrantenkindern (mind. ein Elternteil nicht in Deutschland geboren) der 15-Jährigen. Der lag in Bayern bei 22,4 % und in Bremen bei 40,7%. Jeder seriöse Wissenschaflter und auch die Lehrer selbst sind der Meinung, dass dies eines der drei Hauptprobleme für das schlechte Abschneiden bei PISA gewesen ist. Die Ostdeutschen Länder, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Brandenburg haben zwischen PISA 2000 und 2003 übrigens die besten fortschritte gemacht.
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15.02.2007 01:04 Uhr von borgir
 
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ich finde: man sollte kinder nicht mit industrienationen vergleichen :o)
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15.02.2007 12:11 Uhr von eros007
 
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Komisch: Komisch, dass deutsche Kinder so schlecht dastehen. Dabei ist doch die gängige (erzkonservative) Meinung in Deutschland, dass es für die Kinder das Beste ist, wenn sie zu Hause bei ihrer Mutter bleiben und das traditionelle Familienbild ja nicht angetastet werden darf, weil es ja so gut ist.

Fakt ist: Die Kinder sind in Ländern, wo auch Kleinkinder mehr fremdbetreut werden als bei uns (Skandinavien, Niederlande), glücklicher als bei uns und haben weit bessere Lebensumstände. Sogar das Verhältnis zu den Eltern ist in diesen Ländern besser, obgleich die Kinder ja "abgeschoben" werden.

Wer noch ernsthaft meint, dass das konservative Familienbild in der heutigen Zeit das Beste für die Kinder ist, muss durch eben dieses System so stark gelitten haben, dass er zu keiner vernünftigen Entscheidung mehr in der Lage ist.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


Ach übrigens, dass es in Deutschland so wenige Kinder gibt, liegt nicht allein an den fehlenden Kinderbetreuungseinrichtungen. Natürlich auch daran und an der hier so schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber nicht weniger an den finanziellen Nachteilen durch Kinder und der generellen Kinderunfreundlichkeit der Menschen. Es ist nicht ein Problem, das die Kinderrate so niedrig macht. Es ist die Kombination von vielen (kleinen) Problemen. Aber das nur nebenbei. Übrigens ist die schlechte Situation der Kinder bei uns wohl auch damit zu begründen, dass sie, falls man sie denn wünscht, nur mit dem Nutzen für das Rentensystem oder als künftige Konsumenten eben als Vorteil gesehen werden. Kein Wunder. So kinderfeindlich muss man erst mal sein.

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