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Deutsche Mittelstandsfirmen werden in China nicht selten Betrugsopfer

Weil sie unbedingt am chinesischen Wirtschaftsaufschwung teilhaben wollen, werden manche deutsche Mittelständler mit Schwindel um Geld gebracht. Anselm Althöfer, einem Händler von gebrauchten Industriemaschinen, erging es beispielsweise so.

In Saudi-Arabien, Russland oder Indien war Althöfer schon tätig. Nun sollte China als Markt hinzukommen. Die "Gonglu Import und Export Co." lud ihn nach China ein, um Verträge zu unterzeichnen. Doch nahm man ihm stattdessen erst einmal 3.800 Euro ab.

Auch Sigvard Orts, einem Lübecker Maschinenhersteller, erging es so. Vor den Verträgen sollte er 5.000 Euro für eine Feier bezahlen. Auf überteuerte Geschenke und Geschäftsessen sind diese zweifelhaften Angebote von chinesischen Firmen ausgerichtet.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, China, Betrug, Mittel, Mittelstand
Quelle: www.t-online-business.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2007 00:54 Uhr von lagrange007
 
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So kommt der Bumerang zurück: Im eigenem Lande Betrügt man den kleinen Arbeiter mit zu niedrigen Löhnen und kommt man auf ein Gebiet dass man nicht kennt und das Rechtsystem nicht für sich ausnutzen kann so wird man eben "betrogen". Jetzt fehlt noch dass die o.g. Firmen die letzten nullrunden im Tarifwesen damit begründen dass die selbe Arbeit ein Chinese für ein Euro erledigen kann, was man nicht vergessen darf ist die Tatsache dass dieser Chinese 30 oder 40 Jahrelang Reis angepflanzt hat. Jetzt hätten die "betrogenen" Unternehmen nur eine letzte kleine Hörde zu nehmen, indem Sie alle chinesischen Beamten Schmieren die vom Kuchen ein Stück abhaben wollen und zum anderen müßten sie dem o.g. chinesen beibringen was ein links oder rechts Gewinde ist, aber das dürfte nur einen zeitramen von wenigen Monaten in anspruch nehmen :-)

Wir sind Deutschland :-)
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14.02.2007 01:31 Uhr von designkey
 
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@lagrange007: Die Rede ist von kleinen Mittelstandsfirmen die versuchen mit deutschen Know How im Ausland Geld zu verdienen.
An solchen Firmen hängen viele deutsche Arbeitsplätze.

Es ist ein naives Weltbild zu Glauben dass ausländische Investition = Verlust deutscher Arbeitnehmer bedeutet.. Deutschland ist einer der großen Gewinner der Globalisierung.

Klar gibt es auch Schattenseiten aber so einfach ist es nun doch nicht!
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14.02.2007 10:26 Uhr von manueldoninger
 
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lagrange007: wenn man keine ahnung hat ... du weißt schon.
hier gehts darum, dass die firmen in china verkaufen wollen und von den firmen dort übers ohr gehauen wurden.
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14.02.2007 10:32 Uhr von killerspielespieler
 
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kindergarten: leute ... jetzt überlegt doch mal.
was sind denn 5000 euro?
hallo?! es geht um die erschließung eines neuesn marktes. da geben andere firmen MRD aus.
wenn eine mittelständler mit maschinen handelt. dann hat er meist schon einen umsatz von mehreren millionen im jahr.

die meldung ist für mich wie wenn einer schreiben würde: "in berlin werden touristen für gefälschte postkarten abgezockt. einer touri hat ganze 1,12 euro zuviel ausgegeben ein ander sogar 1,34 euro"

man o man ... wo sind wir denn hier ...
kaufmänisches risiko gehört nun mal zum erfolg dazu. von nix kommt nix.
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14.02.2007 10:35 Uhr von killerspielespieler
 
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nachtrag: mich hat erst kürzlich in deutschland einer um locker 50000 euro prellen wollen.
lockte mit großen aufträgen und wollte noch schnell ein teures video produzieren um seinen kunden in fern ost die produkte auch ordentlich zeigen zu können.
als ich dann etwas mehr hinterfragt hab, war er genauso schnell verschwunden wie aufgetaucht.
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14.02.2007 10:49 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@designkey: >>Deutschland ist einer der großen Gewinner der Globalisierung.<<

Deutschland sicher nicht ... die Deutsche Industrie vielleicht, aber der Rest (Volk und Staat) bleiben auf der Rechnung sitzten!
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14.02.2007 13:28 Uhr von designkey
 
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@ Mr.E Nigma: Das stimmt nicht, jeder fünfte Arbeitsplatz (8,3 Millionen) hängt im Deutschland am Export!
Das wird natürlich gerne von den Globalisierunggegnern verschwiegen..
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27.02.2007 08:32 Uhr von Sigvard
 
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Kommentare sind prima wenn der Kommentierende weiß, wovon er spricht.

Leider gibt "shortnews" nur den Sachverhalt sehr verzerrt wieder und sehr, sehr verkürzt:
Hier geht es darum, das die chinesische Firma Geld abgreift, es aber nie zu einem Auftrag danach kommen wird, weil die chinesische Firma danach von der Bildfläche verschwindet.
@ Lagrange007:
Zu Deinem Geschreibe braucht man nichts sagen.
Das ist substanzlos und blödsinning.

@Killerspielespieler
Es gibt eine Menge kleiner Firmen in Deutschland, die weltweit exportieren und zwar ohne große zweistellige Millionenumsätze. Diese kleinen Firmen sind das Rückgrad der deutschen Wirtschaft, nicht die grossen Konzerne, wie viele denken.
Für diese kleinen Firmen sind ein paar tausend Euro auch schon viel Geld.

Die ganze Geschichte gibt es bei http://www.spiegel.de (allerdings schon im Archiv) zu lesen.
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27.02.2007 19:05 Uhr von opppa
 
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In Deutschland ist das einfacher! Da werden die Arbeitnehmer von der eigenen Regierung über den Tisch gezogen!

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