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"Wer wird Millionär": Frau gewann 64.000 Euro - Nun soll Hartz IV gestrichen werden

Die 44-jährige Barbara Heinrich gewann bei "Wer wird Millionär" 64.000 Euro. Ihr selbst fehlt der linke Unterarm, ihre 19-jährige Tochter ist querschnittsgelähmt. Die Familie lebt von Hartz IV, da Ralf Heinrich nach 33 Jahren seinen Job verlor.

Barbara Heinrich wollte u. a. einen Computer für ihre Tochter kaufen und eine neue Brille für sich selbst, doch der Gewinn wird nun möglicherweise dem Hartz-IV-Geld angerechnet. Dadurch könnte die Unterstützung vom Staat komplett wegfallen.

Laut Heinz Oberlach, dem Sprecher der Bundesagentur für Arbeit, werden solche Gewinne immer angerechnet, aber in einem solchen Fall werde man das nochmal genauestens prüfen.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Euro, Million, Hartz IV, Millionär, Wer wird Millionär?
Quelle: www.bild.t-online.de
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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2007 18:33 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Wer weiß mehr? Ich bin zwar kein Rechtsanwalt. Aber dürfen nach dem Sozialgesetzbuch Gewinne auf die Auszahlung staatlicher Transferleistungen angerechnet werden.

Steuerrechtlich werden Einkünfte aus Spielshows oder Lotterien eigentlich nicht wie Einkommen behandelt. Erst die Zinsen, z.B. aus einer Kapitalanlage unterliegen der steuerlichen Anrechenbarkeit (soweit ich weiß...)

Mit links gefragt: "Wir hier mit zweierlei Maß gemessen?
Mit beiden Augen gefragt:
Müssen der Frau die kompletten Transferleistungen abgezogen werden. Im Falle Henrico Franks - glücklicherweise hat der jetzt wieder einen Job - wurde ihm die "Stütze" ja auch nur um 25 Prozent gekürzt. Möglicherweise finden die Beamten ja mal eine Regelung, mit der beide Seiten zufrieden sind.

Einen Komplettabzug wäre nach meinem Rechtsempfinden (und ich bin nicht wirklich ein "Linker") aber doch ein wenig ungerecht.

Ich wünsche mir Augenmaß und Fingerspitzengefühl bei den Beamten vor Ort.
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13.02.2007 18:41 Uhr von Cpt.Proton
 
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Finde ich: gut so. Das Hartz IV Geld ist dazu da, um Leute, die es sich nicht leisten können, ein Existenzminimum zu garantieren.

Hat ein HartzIV´ler der 100 Mio. im Lotto gewinnt und trotzdem immer auf dem Amt erscheint auch Anspruch auf Stütze, wenn er seine 100 Mio. unter dem Kopfkissen behält?
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13.02.2007 18:47 Uhr von e-woman
 
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so stehts geschrieben: Lottogewinne sind als einmalige Einnahmen anzusehen und deshalb anzugeben. Arbeitslosengeld II wird solange nicht gewährt, wie einmalige Einnahmen - nach Abzug der üblichen Absetzbeträge sowie der Beiträge für eine dann erforderliche freiwillige Weiterversicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung- zur Bestreitung des Lebensunter­haltes ausreichen.
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13.02.2007 18:57 Uhr von Mi-Ka
 
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Also, wenn die Gesetzlage nicht so ist, dass die Ehefrau die Hartz IV-Leistungen ihres Ehemanns in der Vergangenheit nachzahlen muss, dann ist Gewinn erst in 7 Jahren und 7 Monaten verbraucht, wenn man die Zinsen nicht einbezieht.

Aber sogar die Bild hält sich hier mit Hetzen zurück, da es eh noch grprüft wird, ob es überhaupt angerechnet werden soll.
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13.02.2007 19:14 Uhr von meckerpaul
 
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Schweinerei: wenn das Geld in vollem Umfang angerechnet wird.

Dann soll der Sender die Frau lieber 1 Jahr Sozialversicherungspflichtig beschäftigen dann hat sie wenigstens wieder Anspruch auf ALG1 und die Damen und Herren vom ArbeitslosenbetreuungaberaufkeinenFallhelfenAmt haben das nachsehen.
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13.02.2007 19:28 Uhr von jsbach
 
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Vor dem Gesetz sind doch alle: Menschen gleich zu behandeln.
Die "Geldigen" schaffen das schon mit einem Heer von Advokaten, aber dieser vom Schicksal schwer
gebeutelten Frau, sollte man das Geld doch lassen.
Es gibt genügend nachmittags Talksendungen, wo sich Leute vorne hinsetzen und vor einem Millionen-
publikum kundtun: Arbeiten >>nee ich nicht, der Staat zahlt ja (fast) alles.
Wenn ich da so manche Einstellung höre, da sollte bei den Aufzeichnungen dieser Sendungen gleich ein paar Mitarbeiter von der Sozihilfe, Agentur "für" Arbeit usw. und diese "Sozialschmaro...." (Selbstzensur) gleich mal mitnehmen.
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13.02.2007 19:39 Uhr von CHR.BEST
 
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Gerecht wäre wenn sie sagen wir mal die Hälfte des Gewinns behalten dürfte.
Sicher, eigentlich bräuchte sie dadurch kein Harz IV mehr aber muß man der Frau unbedingt jeder Freude berauben, nur damit blutleere Beamte 1000%ig ihre Vorschriften einhalten können?

Man lebt doch nur einmal und so einen Gewinn hat man normalerweise auch nur einmal im Leben. Der Staat verschwendet doch 1000x soviel Geld durch Inkompetenz oder Raffgier und kein Hahn kräht jemals danach.
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13.02.2007 19:39 Uhr von luthienne
 
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Nanu? Nur ein einziger, der es als gerechtfertigt ansieht, dass die Familie das Geld erst verleben muss, bevor sie wieder Anspruch auf ALG2 hat?

Schon merkwürdig, wo doch sonst immer auf das faule Pack geschimpft wird *denk*
33 Jahre gearbeitet haben auch schon andere vorher, und auch viele (teil-) behinderte bekommen auf dem Arbeitsmarkt keine Chance. Querschnittslähmung bei der Tochter ist (auch wenn das hart klingt- ich meine es aber nicht so) kein Grund, arbeitslos zu sein. Gerade staatliche Stellen stellen oft sogar bevorzugt behinderte Bewerber ein, wenn sie eine gewisse Altersgrenze nicht überschritten haben.

Rund 20.000 € darf die Familie als Ansparbetrag auf Seite legen (pro Lebensjahr 150), diesen Anteil müssten sie- sofern sie nicht schon soviel angespart haben- dann auch nicht verleben.
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13.02.2007 19:53 Uhr von no_trespassing
 
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Schade, daß sie nicht mehr gewonnen hat: So Leuten, die nie richtig Glück bisher hatten, aber sich trotzdem durchbeißten, gönne ich die Million besonders.
64.000 sind bei so einem Fall wirklich nicht viel. Wenn es wenigstens 125.000 gewesen wären.
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13.02.2007 20:16 Uhr von Jorka
 
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Schande sowas: die Frau sollte auch weiterhin Hartz 4 bekommen, und diese ständige Hetze von einigen Leuten wegen Schmarotzer stößt mir eh schon sauer auf....
Wir sind alle Menschen!
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13.02.2007 20:22 Uhr von Meister-Petz
 
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Was wäre denn gewesen (mal angenommen es wäre so wie es oben in der news steht beiden würde das Geld gestrichen) wenn die einfach die Anschaffungen getätigt hätten + Urlaub + neues Auto oder so und dann halt kaum noch was übrig geblieben wäre?

Wäre dann die staatliche Leistung für 7 Jahre eingefroren worden oder hätte man gesagt, dass nun ja kein Geld mehr da sei und die Leute damit wieder bedürftig.

Brille wegnehmen oder Rampe ausbauen kann man ja net machen.
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13.02.2007 20:42 Uhr von luthienne
 
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@ Jorka: Ich stimme dir zu.
Aber anscheinend sind wohl einige "besseren" Arbeitslosen als die anderen. Gleiches Recht für alle, und da kann man dann niemanden ausnehmen, weil die Geschichte so schön öffentlichkeitswirksam ist.
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13.02.2007 23:44 Uhr von fhilgers781
 
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typisch Arge: ´Zum Thema Hartz 4 kann ich euch mal ein nettes aktuelles Beispielt nennen, grade aktuell in meinem Verwandtenkreis passiert:

Der Sohn wird arbeitlos, die Mutter ist rentnerin, Vater verstorben, gewohnt wird im erlterlichen Haus allerdings mti getrennten Haushalten.

Hartz 4 wurde dem Sohn bewilligt und brav ein Jahr bezahlt, danach sollte er erneut zum Amt kommen, zwecks Prüfung ob er noch bedürftig sei, nun da fehlten dann auf einmal so ca 90 % aller wichtigen Unterlagen, die aber vorher ja vorhanden waren, er reichte diese erneut ein,die wurden dann auf einmal nicht mehr akzeptiert oder waren nicht aussagekräftig genug, nur was anders als ien grundbuch sagt mehr aus über das Wohneigentum?

Das Ende vom Lied war dann, das das Hartz 4 gestrichen wurde und zwar vollkommen, da man der ansicht war, das seine Mutter für ihn ja aufkommen könne, wie schon gesagt die mutter ist rentnerin und bekommt dementsprechend nciht gerade viel. Mit Wegfall von HJartz 4 ist er natürlich auch nicht mehr Krankenversichert, heisst für ihn im aktuellen Fall, das er mit wahrscheinlich angebrochenen Finger und Schmerzen zu hause bleiben darf da er sich den Arzt nicht leisten kann, und das leisten bedeutet im Klartext, das diese beiden pro woche maximal 30 euro ausgeben dürfen, sofern sie den Monat überhaupt schaffen wollen. Zwar unterstützt die Familie wenn es geht, aber dadurch kann man auch nicht einfach so 2 Leute durchbekommen, wenn man nicht gerade eine grosse Familie hat. Die Stellenangebote zu denen er geschickt werden sollte sind allesamt als lachhaft zu bezeichnen, denn wenn das Angebot sind wo er so ca 140 KM fahren muss aber nur knappe 3 euro brutto bekommt pro stunde ist das schon éin Scherz.

Das die hier geschilderte Familie das geld behalten darf und hartz 4 noch weiter bkommen wird ist eigentlcih klar, das es ein Fall mit medienaufmerksamkeit ist, und da ist sogar die Arge mal ganz lieb und nett.
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14.02.2007 00:55 Uhr von Troll-Collect
 
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keine Chance: >>>
... werden nicht nur Ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse berücksichtigt, sondern auch die aller Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft.

Zum Einkommen zählen grundsätzlich alle Einnahmen in Geld oder in Geld messbaren Werten, die Sie und die Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft während des Bewilligungszeitraums erzielen, wie z.B.:

* Einnahmen aus Arbeit
* Lohnnachzahlungen
* Weihnachts- und Urlaubsgeld
* Arbeitslosengeld oder Krankengeld
* Steuererstattungen
* Unterhaltsleistungen
* Kindergeld
* Kapital- und Zinserträge
* Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
* Eigenheimzulage
* Lottogewinne


Mein 14 Jähriger Sohn trägt Zeitungen aus. Ist dieses Einkommen auch anzugeben?

Ja, jedes Einkommen ist anzugeben, unabhängig davon, wer es in der Bedarfsgemeinschaft erzielt.

Was passiert, wenn ich im Lotto gewinnen würde?

Ihr Lottogewinn wird von dem Monat an als Einkommen berücksichtigt, in dem er zufließt. Nach Abzug von Freibeträgen und Absetzbeträgen wird der verbleibende Gewinn durch den ermittelten täglichen Bedarf einschließlich der zu zahlenden Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung geteilt. Hieraus ergibt sich die Zahl der Tage, für die wegen fehlender Hilfebedürftigkeit keine Leistungen gewährt werden.
<<<
http://www.arbeitsagentur.de/...

Aber das war ja das, was die Michel mehrheitlich gewählt haben.
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14.02.2007 01:47 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wurde mitlerweile sehr gerecht geklärt ein Jahr kein Harz4, das Geld darf sie behalten.

Ich meine von 64.000 Euro kann man ein Jahr normal Leben und hat trotzdem Geld für die Fahrstuhlrampe und einigen anderen gesundheitlichen Anschaffungen welche die Familie tun möchte.
Nach einem Jahr darf sie sich wieder auf H4 melden.
Mehr als gerecht.
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14.02.2007 06:55 Uhr von luthienne
 
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Es ist eben NICHT gerecht: Ich gönne es der Familie wirklich- aber die ARGE handelt hier eindeutig gesetzeswidrig!
Statt alle gleich zu behandeln, werden dann lieber wieder ein paar andere Arbeitslose bewußt und absichtlich weiter abgezockt um nun anfallenden die Mehreinnahmen auszugleichen, oder wie darf man sich das dann vorstellen?
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14.02.2007 08:36 Uhr von Der dritte Versuch
 
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Neu555 hat genau recht: 1. ist es Einkommen also ist es voll rechtens, dass das Geld angerechnet wird und zum Leben verbraucht wird.
2. Frage ich mich, warum die Frau kein Geld von der Rentenkasse bekommt, sondern Harz. Da ist man doch sicher Invalidenrentner.
3. Kann Sie doch in einem Monat alles kaufen was Sie braucht und für den Rest eine Weltreise und im Monat darauf neu beantragen.
Daher verstehe ich das Theater gar nicht.
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14.02.2007 08:59 Uhr von miefwolke
 
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Eine Ausnahme ?? Mehrere Ausnahmen......!!! Auch wenn es doch ein Härtefall ist was die Familie da durch macht,sollte es doch keine Ausnahmen geben.

Weil wenn es die gibt werden viele andere das auch Versuchen,nach dem Motto *Die durften aber auch*
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14.02.2007 09:19 Uhr von fruchteis
 
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@Der dritte Versuch: Bei 3. denkst du falsh. Die rechnen dir aus, wie lange du mit dem Geld auskommen musst, und so lange kriegst du nix. Wenn du sowas Nützliches wie die Rampe investieren willst, werden die Kosten dafür vorher abgezogen, aber nich fürn schicken Wagen oder Plasmafernseher. Deswegen kriegt die Frau auch nur 1 Jahr nix. Sonst wäre es mehr. Es nutzt nix, wenn du das Geld verprasst der veschenkst, dann bekommst du trotzdem nix.
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14.02.2007 09:23 Uhr von fruchteis
 
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Nachsatz Off topic: Ein Bekannter fon mir hat kostenlos als Probe bei einer Firma gearbeitet, die ihn dann nach 3 Monaten übernommen hat. Er hat nachträglich für die 3 Monate kostenloser Arbeit das ALG II gestrichen bekommen. Er hätte nicht kostenlos arbeiten dürfen. Als der Unternehmer das erfahren hat, hat er den Mann auch rückwirkend bezahlt. Aber nicht jedes Unternehmen handelt so, dann darfste selber blechen. Ich meine, wenn das schon so ist, wie ist das dann bei nem realen Gewinn?
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14.02.2007 09:51 Uhr von killerspielespieler
 
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heftig: also ich sag mal, es ist schon richtig, dass man mit 64000 euro ein jahr lang mehr als gut leben kann. ein solches jahresgehalt haben sicherlich nur wenige hier und sicher hat hier auch nicht jeder so viel geld auf der hohen kante liegen.
dennoch! wenn jemand, der sagen wir mal 64000 auf dem konto hat plötzlich harz4 beantragen muss, weil er keinen job mehr hat, sagen die dann auch, sie müssen noch genau so und so viele tage mit dem geld auskommen? ich dachte immer, es heißt, man bekommt so lange keine stütze, bis man bedürftig ist. würde für mich im umkehrschluss bedeuten, dass sie jetzt das ganze geld verkonsumieren kann. also die rampe, die protese und was weiß ich, was man noch so alles nützliche für behinderte kaufen kann (bin zum glück nicht betroffen) und wenn das geld alle ist, bekommt sie wieder harz4. die protese und die rampe wird ihr ja wohl hoffentlich keiner wegnehmen wollen.
vorzuschreiben, dass sie jetzt damit so oder so lange damit auskommen muss finde ich eigentlich quatsch. das sollte man der familie selbst überlassen, ob sie 1 2 oder 3 jahre damit über die runden kommt. mein fazit: derzeit stütze einstellen ja, vorschreiben wie lange ... nein.
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14.02.2007 10:46 Uhr von Der dritte Versuch
 
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@fruchteis: Das glaube ich mal nicht! Wenn Sie den einen Monat KEINE Leistung bezieht, ist Sie ein freier Mensch und zu keiner Rechenschaft verpflichtet. Natürlich kann Sie nur solche Dinge kaufen, die Ihr beim Neuantrag zum Verhängnis werden (z.B. Nobelhobel) Wenn das Geld alle ist, ist Sie wieder bedürftig. Punkt aus!
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14.02.2007 11:06 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Ist nunmal so: Man darf Hartz4 halt nicht als selbstverständlich ansehen.
Man bekommt das Geld wenn man sich nicht selbst über Wasser halten kann. Dass es leider einige Menschen gibt, die diese Unterstützung als selbstverständlich ansehen und keinen Funken Dankbarkeit und Verantwortungsgefühl zeigen, ist schade. Wo bekommt man denn sonst irgendwo etwas "geschenkt"?

Aber lange Rede kurzer Sinn. Der Frau muss Hartz4 gestrichen werden bis sie wieder kein Geld hat. Das geht meistens schnell bei einem behinderten Kind. Also wird wohl bestimmt nur ein Jahr gestrichen.
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14.02.2007 11:43 Uhr von Exercutor
 
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Könnte platzen: Last doch der armen Frau und ihrer Familie auch einmal etwas Glück haben. Sowas regt mich auf. So als nächstes gewinnt wer im Lotto und muss mehr Steuern zahlen bis das Geld weg ist. Oder er kriegt keine Pension.
Manchmal frag ich mich was in den Kopfen mancher Leute vorgeht wirklich.
Vielleicht will die Familie mit dem Geld ihrem Kind das Leben irgendwie erleichtern unter anderem durch den Computer oder Umbauten im Haus/Wohnung.
Hat scho mal wer daran gedacht.

Meine Einstellung ist: Jeder ist seines Glückes Schmied

Die sollte schaun das sie den PC einfach kauft, auf Urlaub fährt oder sonst was tut. Das das Geld möglichst schnell weg ist bevor der Staat es ihnen wegnimmt
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14.02.2007 13:50 Uhr von ArrowTiger
 
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@Neu555 - Sehr wichtigen Punkt hast Du genannt! -- "Soll Sie´s so machen wie andere [...] 2 Monate auf Hartz4 verzichten und dann wieder beantragen, [...Primitivpolemik snipped...]"

Ist übrigens zumindest bei befristeten Jobs absolut legitim - sagt Dir beim Amt aber kaum jemand, obwohl sie dazu eigentlich verpflichtet wären.

Wenn man als Hartz IV-Opfer eine Kurzzeitbeschäftigung findet, sollte man sich für diesen Zeitraum unbedingt abmelden und danach neu beantragen, sonst wird das verdiente Geld angerechnet. Bei dem geringen Betrag, den ein H4-ler bekommt, ein durchaus angemessener Weg um über die Runden zu kommen.

Ich weiß jedoch nicht, ob dies auch für Gewinne gilt - zumal wenn sie schon ausgesprochen wurden...

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