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Urteil: Private Verfehlung darf nicht zu einer Kündigung führen

Normalerweise kann ein Arbeitnehmer außerordentlich gekündigt werden, wenn er seinen Chef grob beleidigt. Für eine Verfehlung im privaten Bereich gilt das allerdings nicht. Man müsse den Einzelfall berücksichtigen,so das Landesarbeitsgericht Rostock.

Im vorliegenden Fall hatte ein Angestellter den Chef im Gespräch mit einem Kumpel als "Arschloch" und "größtes Arschloch der Welt" tituliert. Ein anderer Kollege bekam das mit und teilte dies dem Boss mit. Der Beleidiger bekam die fristlose Kündigung.

Doch der Arbeitnehmer wurde zu Unrecht gefeuert, befand das Gericht (AZ: 1 Sa 69/06). Wäre die Beleidigung bei Kollegen oder öffentlich gemacht worden, sei ein Rauswurf möglich. Ein privates Gespräch sei dagegen eine vertrauliche Angelegenheit.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Kündigung
Quelle: www.netzeitung.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2007 08:23 Uhr von CHR.BEST
 
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Komisch: Der Arbeitnehmen könnte das doch bestreiten, dann stünde Aussage gegen Aussage.
Außerdem, wenn jeder Angestellte, der seinen Chef ohne sein dabeisein grob beleidigt hat, erfolgreich gekündigt worden hätte das Arbeitsamt sehr viel mehr zutun ;-)
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13.02.2007 08:59 Uhr von confusing
 
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mal ehrlich besagter angestellter würde seinen chef wohl kaum grundlos als arschloch beschimpfen. und größtenteils ist arschloch ein definitiver hinweis auf einen missstand. anstatt den angestellten zu feuern sollte der chef sich lieber mit ihm auseinandersetzen und objektiv klären warum es dazu kam und wo der chef fehler begangen hat - aber so sind die meisten chefs leider nicht, die meisten bilden sich was auf ihr bwl studium ein und scheißen auf die existenz und meinung ihrer sklaven.. äääh angestellten - die durch krawatten abgeschnittene sauerstoffzufuhr zum gehirn verschlimmert das ganze noch. der petzende kollege gehört ... lassen wir das, es ist scheiße zu petzen, niemand mag petzen schleimer oder arschkriecher und wenn es für jedes arschloch dem chef gegenüber eine kündigung gäbe, dann würde durch das chaos auf dem arbeitsmarkt die weltwirtschaft kollabieren...
das verstehen dieses kommentars setzt die installation der systemkomponenten -ironie v1.4- und -sinn_für_humor build 2.6532- voraus
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13.02.2007 08:59 Uhr von Cyphox
 
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Arschkriecher halt! "Chef, Chef, der hat zum xyz gesagt, sie wäre voll des Arschloch, hab ich selber mit meinen eigenen Ohren gehört. Der undankbare Faulenzer, der!"
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13.02.2007 09:38 Uhr von _BigFun_
 
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Affenbaum: Oben Sitzt der Oberaffe - der schaut nach unten und sieht seine Untergeben alle lächeln, unter ihm sitzen seine beiden Stellvertreteraffen - die schauen nach unten und sehen nur lächelnde Gesichter - darunter sitzen die Mittelstandsaffen - die schauen nach unten und sehen die Unteraffen nach oben lächeln, und ganz unten sitzen dann halt die Unteraffen - die schauen nach Oben und sehen nix als Ars..löcher. ;))

Ein Cheff muss in irgend ner Form auch mal ein Arschloch sein - sonst ist er nichts als ein Hampelman - aber es gibt gutwillige Arschlöcher - und böswillige - aber am ende ist ein Arsch ein Arsch - so einenen Kollegen würd ich übrigends gerne mal im Dunkeln "treffen" :)
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13.02.2007 10:29 Uhr von H3Nn355Y
 
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man sollte trennen können freizeit is bei mir z.b. wenn ich auf arbeit bin :D
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13.02.2007 11:33 Uhr von Jorka
 
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Eher sollte dieser Kriecher: rausfliegen, diese Petzer immer....
Auf jeden Fall richtige Entscheidung des Gerichts!
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13.02.2007 14:14 Uhr von TLeining
 
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@ mikebison: was hat ein amerikanisches Gesetz mit einem Unternehmen in Deutschland zu tun?

tja, ist die Frage ob das jetzt gut oder schlecht ist. Der Chef weiß jetzt, wie der Angestellte über ihn denkt, sonderlich angenehm wird das Klima zwischen denen jetzt wohl nicht mehr sein.
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13.02.2007 15:03 Uhr von charma
 
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@TLeining: SOX findet keinesfalls nur Anwendung in Amerika. Einige große deutsche Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter auf entsprechende SOX-Schulungen.
Weiß ich aus eigener Erfahrung, bzw als Azubi-Kollege eines betroffenen Festangestellten.
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13.02.2007 21:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich denke in dem Fall hat auch die Firma schon längst gegen den Mann einen Kündigungsgrund gesucht und hier die Gelegenheit ergriffen. Deshalb wurde vielleicht sogar gepetzt.
Wenn der Mann sonst gut wäre, hätte der Chef dies mehr oder weniger überhört.
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14.02.2007 14:30 Uhr von trici1973
 
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Und wie soll der Chef jetzt mit seinem tollen Arbeigeber umgehen?
Man kann wohl davon ausgehen, dass der Arbeitnehmer
seinem Chef gegenüber nicht unbedingt loyal ist. Ist er es
denn der Firma gegenüber? Kann denn der liebe Arbeitsgeber
das trennen?
Ich würde einen Weg finden, den Typen rauszuschmeissen,
ganz sicher. Sowas würde ich als Chef nicht zu betreuen
haben wollen! Es gibt genug Leute da draussen, die gerne
einen Job haben wollen UND sich benehmen können!
Raus mit den Mobbern aus den Firmen!
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14.02.2007 15:19 Uhr von Garviel
 
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@trici1973: "Raus mit den Mobbern"

Richtig. Und der Chef sollte mit dem Petzer gleich mal anfangen und ein gutes Beispiel geben.
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14.02.2007 15:48 Uhr von rip_tupac_rip
 
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omg: was is das bitte für ein penner der gleich zum chef rennt und ihm das sagt. manche leute sind echt sowas von arsch, gibts gar ned^^

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