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Intel: CPU für Supercomputer mit 80 Kernen und 1 Teraflop bei 62 Watt Verbrauch

Intels Forschungsabteilung hat im Rahmen des "Tera-Scale-Computing" eine CPU für Supercomputer entwickelt, die 80 Rechenkerne auf einen Chip vereint. Das Besondere ist der Stromverbrauch von nur 62 Watt bei einer Rechenleistung von 1,01 Teraflops.

Dabei hat jeder Kern eine Geschwindigkeit von 3,16 GHz. Durch eine netzartige Architektur der Kerne wird eine Kommunikation mit Tera-Bit Geschwindigkeit ermöglicht.

Der Prozessor ist ein reines Forschungsobjekt und dient lediglich zur Gleitkommaberechnung. Die Erkenntnisse daraus werden für zukünftige Prozessor- und Mehrkernfunktionen genutzt.


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WebReporter: lesematte
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Intel, Verbrauch, CPU, Watt
Quelle: www.computerbase.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2007 14:13 Uhr von lesematte
 
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Aus der Quelle: Der erste Supercomputer mit 1 Teraflop Rechenleistung wurde 1996 vorgestellt und hatte rund 10.000 Pentium Pro Prozessoren mit 200 MHz. Der Verbrauch, des Rechners der 185 Quadratmeter Platz in Anspruch nahm, lag bei 500 Kilowattstunden. Die Kühlung des Raumes in dem der Rechner stand lag bei zusätzlichen 500 Kilowatt.
Für mehr Infos und Bilder, bitte die Quelle ansehen.
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12.02.2007 15:16 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
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ist gekauft: super, dann wird es in den nächsten jahren ja richtig zur sachen gehen.
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12.02.2007 15:21 Uhr von g 12356 i
 
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bekommt man: in 5 jahren hinterhergeworfen.....
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12.02.2007 16:41 Uhr von davidflo
 
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schlaumeier also einige Poster sind ja wieder mal besonders klug... also ob der Anspruch an eine normalen CPU heutzutage nur aus Gleitkommeberechnungen besteht :[
Für die Berechnung irgendeiner Sonne/Mond Konstellation vielleicht ganz gut und schön, aber sicher nicht für den "Heimgebrauch"...
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12.02.2007 19:02 Uhr von Ammy
 
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Schafft der Cell Prozessor: nicht 2 Teraflops ?!?!?!
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12.02.2007 20:37 Uhr von gnom69
 
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an den Schlaumeier: ein Prozessor rechnet (ja auch in deinem PC) hauptsächlich zahlen aus und vergleicht etc. also schon irgendwann für den Hausgebrauch vorstellbar.....
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12.02.2007 20:43 Uhr von bommelx2
 
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Wenn ich daran denke wieviel Leistung mein Rechner für meine Steuererklärung gebraucht hat, brauch ich den unbedingt.
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12.02.2007 21:00 Uhr von Kneisl
 
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Das macht Hoffnung: die Zeit der Ruckelspiele ist wohl bald vorbei.
80 Core CPU, 16 Core Graka, da wird es verdammt schwer ein Spiel zu programmieren, dass den
Rechner in die Knie zwingt. Und wenn der Fotorealismus erst erreicht ist und die Grafik somit nicht mehr gesteigert werden kann, wird man mit einem PC sein Leben lang spielen können bei
100 Watt Leistungsaufnahme. Wer jetzt noch Intel Aktien hat sollte sie langsam verkaufen.
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12.02.2007 21:26 Uhr von LMS-LastManStanding
 
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@Kneisl: ach, irgendwas finden die schon, das wir gezwungen werden immer neuen rechner zu kaufen ^^

is wie mit den amis im krieg: "die greifen wir jetzt mal an, grund, findet sich auch irgendwannmal" :D
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13.02.2007 00:27 Uhr von TeamKiller
 
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@Kneisl: "da wird es verdammt schwer ein Spiel zu programmieren, dass den
Rechner in die Knie zwingt"

Das glaub ich wohl kaum.. Die Hardware setzt die Grenze... am programmieren liegts bestimmt net..
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13.02.2007 01:47 Uhr von a_i_r_o_w
 
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Grenze ich denke mal im Bereich Grafik wird es irgendwann mal eine Grenze geben wo es nicht mehr viel Sinn macht noch "realistischer" zu sein.

Aber man bedenke z.B. die KI der Gegner im Spiel. Da wird man wohl noch sehr viel Leistung brauchen.
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13.02.2007 07:53 Uhr von TGfreak
 
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wenn die Grafik fertig ist wird die Physik gesteigert, dann kannste bei bäumen die Rinde abpopeln :D

DAS frisst erst richtig Resourcen *hehe*

Gruß

internetfreak
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13.02.2007 08:29 Uhr von JP_walker
 
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wenn künftig: PCs sooo schnell sind werden garantiert spiele Billiger, da die Programmiere keine Rücksicht auf eine saubere"" Programmierung mehr nehmen müssen.
zum ende beim fotorealismus ^^ wovon träumst du denn nachts?
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13.02.2007 09:10 Uhr von [email protected]
 
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liest man sich die Quelle durch scheint dieser Chip gar nicht mehr so weltenfremd zu erscheinen.

"Intels Forschungsabteilung hat mit dem Ziel die Rechenleistung eines Supercomputers auf einen Chip zu packen einen Prozessor mit insgesamt 80 Rechenkernen mit dem Codenamen Polaris entwickelt. Er erreicht eine Rechenleistung von einer Billion Fließkommaoperationen pro Sekunde (Teraflops).

Der 100 Mio. Transistoren starke und 275mm² große Chip verbraucht mit 62 Watt weniger Energie als die meisten heute erhältlichen Prozessoren für Desktop PCs. Bei 3,16 GHz und 0,95 Volt erreicht er so eine Leistung von 1,01 Teraflops. Bei 5,7 GHz erzielt Intel eine Leistung von 1,81 Teraflops, wobei allerdings auch die Leistungsaufnahme auf 265 Watt (bei 1,35 Volt) steigt. Dieser neue Chip ist das Ergebnis der Forschungen im Bereich des Tera-Scale-Computing, die bereits im Rahmen des Intel Developer Forum Fall 2006 – zusammen mit dem 80-Kern-Prototypen – demonstriert wurden."

So wie es aussieht, besteht der Chip aus 80 einzelnen Clustern, welche aus insgesamt lediglich 100 Millionen Transistoren bestehen. Vergleicht man das mit heutigen Grafikkarten, scheint diese Anzahl schon gar nicht mehr so viel herzugeben.
Der Takt beläuft sich auf insgesamt 3,16 GHz, was sich verglichen mit handelsüblichen Systemen ebenfalls im Rahmen hält. Das einzig neuartige ist also lediglich das spliltten der Rechenvorgänge auf 80 Einzelcluster, die dann dementsprechend niedriger getaktet sind. Lediglich die "neurale" Kommunikation der Cluster im Terabitbereich scheint die Leistung dieses Chips zu bestimmen.
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13.02.2007 14:37 Uhr von phread
 
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jawohl: die basteln da wohl zur zeit an der zukunft. ich hab mal irgendwo gelesen das die rechenleistung momentan an endpunkt angelangt ist. was wohl mit dem material silizium für chips zusammenhängt. die nasa hat was entwickelt das nennt sich aerogel, ein material was ungefähr zu 96% aus luft besteht, mit extremen eigenschaften.....das soll wohl auch die computergeschichten in den nächsten jahren böse revolutionieren...
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13.02.2007 18:50 Uhr von thejack86
 
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Star Trek Holodeck: erst wenn man rechenleistung für sowas hat (bis dahin wirds bestimmt schon was geben was holograme, wie bei ST, erzeugt) können sie aufhören an mehr rechenleistung zu kniffeln bleibt nur noch das Problem effizienz und das wird bis dahin auch noch auf 0-komma-kaum-was sinken

bei der rasanten entwicklung (siehe beispiel aus dem kommentar vom autor) sind wir keine 20/30 jahre entfernt :)
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19.02.2007 10:55 Uhr von jensalik
 
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@[email protected]: ist nicht ganz richtig deine aussage. natürlich sind es nur 3.16 ghz, aber das pro kern.

laut ibm kann ein prozessor mit 3 gigahertz etwa 6 gigaflops erreichen womit ein terraflop prozessor ca. 500 gigahertz entspricht (auch wenn man das jetzt nicht ganz so linear umrechnen kann...).

problematisch ist eher die umsetzung für herkömmliche bereiche. mehrfachkern-prozessoren machen ja nur sinn wenn sie von der software auch entsprechend angesteuert werden kann und viele programme finden sich heute noch nicht mal mit dualprozessoren zurecht.

somit müßten die kerne zu virtuellen prozessorclustern zusammengefaßt werden daß es hier wahrscheinlich zu einbußen in der leistung kommt ist klar.

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