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Nach Umweltkatastrophe: Frankreich verklagt Ölkonzern "Total"

Mehr als sieben Jahre nachdem der Öltanker "Erika" im Dezember 1999 vor der Bretagne zerbarst und 20.000 Tonnen Öl die Küste verseuchten und zum Tod tausender Tiere führten, beginnt nun der Prozess gegen die Verantwortlichen.

Darin fordern der französische Staat und drei betroffene Regionen unter anderem vom Konzern "Total" und Wartungsfirmen über 500 Millionen Euro Schadenersatz. Die Anklage lautet auf Umweltverschmutzung und Gefährdung von Sachwerten und Menschen.

Von "Total" wurden die Forderungen mit dem Hinweis auf das Engagement des Konzerns bei der Beseitigung der Schäden zurückgewiesen. Beim Prozess wird auch Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal aussagen; sie ist Präsidentin einer betroffenen Region.


WebReporter: terrordave
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Umwelt, Ölkonzern
Quelle: www.nzz.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2007 13:44 Uhr von terrordave
 
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Hoffentlich werden die Schuldigen hart bestraft. Umweltverschmutzung in dem Ausmaß ist sehr schwerwiegend. Dadurch, dass Royal involviert ist, wird das ganze wohl noch mehr in die Öffentlichkeit getragen. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit für sie, sich zu profilieren, bisher sah sie gegen Sarkozy ja etwas matt aus.
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12.02.2007 14:41 Uhr von muli11111
 
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was hat das eine mit dem anderen zu tun? "Von "Total" wurden die Forderungen mit dem Hinweis auf das Engagement des Konzerns bei der Beseitigung der Schäden zurückgewiesen. "

das ist doch unsinnig! die habens verbockt und was die quelle angeht sogar noch mutwillig. daß die schon ne menge kohle für die beseitigung der entstandenen schäden gezahlt haben ist ja lobenswert, ihnen blieb aber wohl gar keine andere wahl. stellt euch mal vor ein tanker kippt und die verantwortliche firma, die den seelenverkäufer angeheuert hat tut nix und überlässt das anderen, den dreck wegzuschaffen. das gäb aber...!

oder stellt euch vor, ich stell mich doof an und mir kippt ein laster mit altöl auf der strasse um. ich bezahle natürlich sofort, damit das zeug nicht, bzw nicht so viel davon versickert und schrei dann, wenn mir noch eine strafe aufgebrummt wird "ich hab doch schon mitgeholfen und sooo schlimm war´s ja gar net!"

warten wir´s mal ab, welche schlupflöcher die multis finden. und zur not kann man ja den ölpreis dann etwas anheben, oder dem französischen staat drohen, auf seinem gebiet ein paar tausend arbeitsplätze einsparen zu müssen, wenn sie so ne hohe strafe zahlen sollen...
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12.02.2007 15:23 Uhr von grandmasterchef
 
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das geld können: die in monatlichen raten aus der portokasse zahln. aber man spart ja wo man kann. cousin mal mitm auto gegen nen zaun gefahren, den durfte der auch bezahlen. gehn bei denen die schiffe kaputt.. isses egal oder wat? lol XD

ich stelle mir grad die szene mit dem auto vor: "Hinweis auf das Engagement des Konzerns bei der Beseitigung der Schäden " --> "ich hab ja ein paar holzlatten weggeräumt". :P
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12.02.2007 17:02 Uhr von El Salvas
 
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@grandmasterchef: Aus der monatlichen Portokasse ? Eher aus der wöchentlichen. Wie war das mit den Gewinnen 2006 von 110 Mios am Tag bei Exxon.

Denken wir mal nach: Öl von Total Frachter von Total gechartert ergo müssen die die eigene Sauerei auch aufräumen.
Rotzfrech die Ölkapitalisten.
Mir fällt da nur der Wild um sich ballerende Ölmagnat bei den Simpsons ein.

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