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Platzeck: Bedenken gegen ein rigoroses Rauchverbot in Kneipen

Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat Bedenken gegen das rigorose Verbot, in Gaststätten rauchen zu dürfen, geäußert.

In einem Interview mit dem Magazin "Super Illu" sagte er, dass es eine Überlegung wert wäre, wenn man in den Gaststätten zu später Stunde in bestimmten Bereichen Raucher dulden würde.

Hierdurch wäre beiden Seiten der Lokalbesucher, den Rauchern und den Nichtrauchern, gleichsam gedient.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Platz, Rauch, Rauchverbot, Kneipe, Bedenken, Matthias Platzeck
Quelle: www.pr-inside.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2007 15:04 Uhr von torix
 
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ja ja, nur in Deutschland scheint es wohl wieder nicht zu funktionieren.
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11.02.2007 15:07 Uhr von rheih
 
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Rauchverbot: Was veranlasst Herrn Platzeck derartige Äußerungen von sich zu geben??? Ist er selbst Raucher?

Bisher wurden die Nichtrauchter in Restaurants und Gaststätten ohne Rücksicht vor, während und nach dem Essen vollgequalmt...

Ganz im Gegenteil, die Raucher fühlten sich quasi durch Nichtraucher belästigt...

Ich finde ein Rauchverbot super, da kann man dann endlich ohne Qualm in Ruhe essen....
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11.02.2007 15:09 Uhr von digitainer
 
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Kompromisse: scheinen in diesem Fall nicht mehr sehr hilfreich zu sein. Überprüfen und Bestrafen der jewiligen Täter mündet in neuen Nebenkriegsschauplätzen und Diskussionen. Und die geschädigten Opfer sind wohl wieder mal die Dummen .
Bitte Irland als Vorbild nehmen, dann klappt´s !!!
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11.02.2007 15:16 Uhr von supmo
 
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das problem liesse sich einfahc lösen, wenn in allen gaststätten ein absolutes rauchverbot eingeführt werid und in den kneipen weiter gequalmt werden kann
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11.02.2007 15:51 Uhr von Julizka84
 
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@rheih: "Was veranlasst Herrn Platzeck derartige Äußerungen von sich zu geben?"

Vielleicht ein schöner Urlaub oder ein kleiner Geldkoffer/Umschlag ... sponsored by Lobbyisten von Philliph Morris & Co. ?
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11.02.2007 17:52 Uhr von EddyBlitz
 
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@Supmo: Da hast Du recht.Habe diesen Vorschlag schon meinem armen Vorstadtwirt gemacht. Ich muß ja nicht in eine Raucherkneipe gehen, kann aber ohne Qualm Essen gehen.
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11.02.2007 18:31 Uhr von opppa
 
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Von mir keinen: müden Cent für eine Nichtraucher-Kneipe! Ohne jede Diskussion! Die sollen doch pleite machen und sich dann die fehlenden Einnahmen von der Regierung holen!
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11.02.2007 18:37 Uhr von bigpapa
 
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Also ich bin da einer andern Meinung: ich finde das eine Gaststätte KEIN öffendlicher Raum ist, und somit der Wirt selbst zu bestimmen hat, ob er Raucher in seinen Räumen zulässt und wenn Ja wie.

Solange er eine klare Regelung öffendlich aushängt, hat das den Gesetzgeber nicht zu intressieren. (z.b. Nichtraucherzonen etc.)

Ich denke sogar das durch diese "gobale" Regelung der Umsatz zurückgehen wird. Der Raucher löscht sein Durst, verlässt die Kneipe und geht eine Rauchen. Anstatt wie sonst "gemütlich ?" bei bier und Kippe ein zu quatschen.

Irgendwie wird einfach immer mehr von Leute geregelt die nur Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse befriedigt sehen wollen.

Gruß

BIGPAPA

ps. : Ich bin Nichtraucher seit Geburt ;)
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11.02.2007 19:04 Uhr von Hostal
 
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so ein unsinn: von mir aus bitte, ich geh dann nich mehr in eine kneipe/lokal, wie als ob die Welt nich genug probleme hätte als raucher, die sollen lieber mal die preise dafür und für andere sachen senken anstatt alles und jeden zu bevormunden
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11.02.2007 20:02 Uhr von Weisthor
 
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und sowas ist Ministerpräsident.
Was für eine [...] oder einfach nur ein ganz normaler Sozialdemokrat.
Bei solchen Äusserungen sollte man immer dran denken wieviele Menschen jedes Jahr an den Folgen das Rauchens verrecken und trotzdem ist sich [...] nicht zu blöde der Tabakindustrie nach dem Maul zu reden.
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11.02.2007 20:53 Uhr von bigpapa
 
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@ Weisthor und andere: Wieso schafft man nicht die Autos ab. Immerhin sterben mehr Kleinkinder erwiesenermassen durch Autounfälle als durch das Rauchen.

Oder den Alkohol, da sind die Toten direkt (durch Alkoholgenuss verursacht) oder Indirekt (körperliche Schaden durch Alkohol) viel schlimmer.

Damit mich keiner Mist versteht. Ich rauche nicht, aber ich finde es einfach nur krank das man sich irgend eine Gruppe raussucht, und die platt macht zum "wohle aller".

Fakt ist doch, Sterben müssen wir alle. Die Frage ist nur ob an verseuchten Gemüse, Feinstaub, Kippen, normaler Umweltverschmutzung, Vogelgrippe oder was auch immer grade modern ist.

Vor einigen Jahren gab es mal Experden die der Meinung waren dieser Planet ist Überbevölkert.
Wenn ich jetzt ironisch wäre, würde ich sagen die Natur (des Menschen) findet einen Weg.

Und weils so schön ist. Meine eigene Mutter ist 78 und raucht seit sie 17 ist. Bis zu 1er Schachtel pro Tag. Und der einzige Nachteil ist das sie für die 100 m fast 2 min braucht. :)

Gruß

BIGPAPA
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11.02.2007 22:27 Uhr von zuum
 
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@bigpapa: du hast nix verstanden! Es geht hier nicht um die Gesundheit der Raucher. Jeder wird nachwievor die Möglichkeit haben, in seiner Lunge eine Autobahn zu bauen... Die Gesundheit der Raucher ist der Bevölkerung auch egal, wer sich töten will soll dies tun. Oder willst du den Suizid unter Strafe stellen?

Das Ziel ist schlichtweg und ganz simpel, dass niemand durch Handlungen von anderen beeinträchtigt wird, wenn dies einfach zu vermeiden ist. Und dazu sind partielle rauchfreie Zonen perfekt geeignet!
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12.02.2007 10:03 Uhr von Artemis500
 
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Dass der sich von "Super Illu" interviewen lässt sagt schon einiges über ihn aus.
Was das Rauchverbot angeht so sollte man das so machen wie in Irland - es ist einfach paradiesisch in ne Kneipe gehen zu können und danach nicht nach Qualm zu stinken.

Und wie schon gesagt wurde gefährdet Rauchen nicht nur die Gesundheit des Rauchers.
Autounfälle ließen sich durch ein Tempolimit auf Autobahnen wirksam vermindern, aber dafür bringt unsere Politik ja auch nicht den Mumm auf.

Deprimierend. Und die Nichtraucher und vorsichtigen Autofahrer dürfens ausbaden. Ist mir ja egal ob andere sich umbringen wollen, aber dann sollen sie gefälligst nur sich umbringen und mich nicht gleich mit.
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12.02.2007 11:10 Uhr von EddyBlitz
 
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@oppa: Da Du wahrscheinlich Raucher bist kann ich Deíne Ansicht auch verstehen. Nictdestotrotz muß ich als Nichtraucher nicht in eine Raucherkneipe gehen.
Jeder soll doch so glücklich leben wie er will.
Wie alt bist Du eigentlich, das Du immer noch nicht begriffen hast wie tödlich Rauchen ist.
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12.02.2007 11:37 Uhr von Garviel
 
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@Supmo: Dein Vorschlag klingt auf den ersten Blick vernünftig. Nur: Wo ziehst du die Grenze zwischen Kneipe und Nicht-Kneipe? Wie unlösbar dieses Problem wäre, zeigt doch schon die kranke Definition von "zubereiteten Speisen"...
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12.02.2007 12:09 Uhr von eros007
 
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Platzeck = Naiv: Wenn man gegen ein generelles Rauchverbot von der gesetzlichen Seite ist und stattdessen auf Freiwilligkeit setzt, wird alles so sein wie bisher. Auch heute steht es dem Wirt frei, sein Lokal als "Nichtraucherlokal" zu betreiben. Aber es gibt eben auch andere Lokale, die diese Einschränkung nicht haben.

Das Problem mit den Einbußen wegen der wegbleibenden Raucher tritt meiner Meinung nach auch nur dort auf, wo es neben Nichtraucherlokalen auch Raucherlokale gibt. Gibt es flächendeckende Rauchverbote wie in Italien oder Irland, geht der Konsum in Gaststätten nachgewiesenermaßen nicht zurück. Die Leute rauchen dann vor der Tür oder einfach weniger, und gehen dennoch "aus".

Das ist somit auch das Problem an der Sache mit den freiwilligen Regelungen, wie sie unsere Politiker anstreben: Wenn es die Alternative gibt, werden die Leute zwischen Nichtraucher- und Raucherlokalen eher die Raucherlokale auswählen. Einfach deshalb, weil Nichtraucher i.d.R. toleranter sind als Raucher. Wenn nun die "Hölle" in den Raucherkneipen los ist und bei den Nichtrauchern "tote Hose", verschiebt sich das Spektrum noch zusätzlich. Folglich funktionieren diese freiwilligen Regelungen nicht. Es sei denn, man will weiter machen wie bisher. Dann natürlich schon. Dass wir das Land in Europa mit den meisten Rauchern sind, ist schon traurig. Dass jeder Versuch, daran etwas zu ändern (u.a. durch umfassende Rauchverbote), innerhalb weniger Tage von der Tabaklobby abgewiesen wird, ist noch trauriger.


Jetzt wird so mancher sagen, dass ich den Rauchern ihre freie Wahl verbieten will (wegen Rauchverboten). Das will ich mitnichten. Nur weiß ich, dass Raucher Getriebene ihrer Sucht sind, die in den Jugendjahren anfing. Wenn auch nur 5% weniger Jugendliche mit dem Rauchen anfangen (ist es cool, vor dem Lokal zu rauchen, sich die Nieren abzufrieren und rumzuhusten?), haben wir schon etwas gewonnen.

U.a. zeigt die Reaktion der Deutschen auf Rauchverbote, wie fest unser Land in der Hand der Lobbys ist. Hätte der Bürger mal eine Möglichkeit, so eine Macht zu brechen, entscheidet er sich natürlich dagegen. Feiglinge.
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12.02.2007 16:06 Uhr von Enny
 
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ist seine Sache: Wenn er "Bedenken" hat dann ist das nur seine Sache.
Die Mehrzahl der Deutschen hat keine Bedenken.
Warum auch.
Wer Rauchen will kann das. Draussen vor der Tür.
Ist eine ganz klare Sache.

"dass es eine Überlegung wert wäre, wenn man in den Gaststätten zu später Stunde in bestimmten Bereichen Raucher dulden würde."

Nur das typische Politiker BlaBlaBla und nix wert.
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12.02.2007 19:31 Uhr von rainerj
 
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@eros007: "Gibt es flächendeckende Rauchverbote wie in Italien oder Irland, geht der Konsum in Gaststätten nachgewiesenermaßen nicht zurück. Die Leute rauchen dann vor der Tür oder einfach weniger, und gehen dennoch "aus"."
"(ist es cool, vor dem Lokal zu rauchen, sich die Nieren abzufrieren und rumzuhusten?)"

Warst Du schon mal im von Dir gelobten Irland? Wahr ist, daß die Menschen dort nicht in öffentlichen Gebäuden, Kneipe, Restaurants, Clubs etc rauchen dürfen und vor die Türe gehen. In den größeren Städten (Dublin, Cork) zum Beispiel ist vor der Türe bzw. auf der Strasse aber vielfach mehr los als drinnen. Da hustet übrigens keiner rum. Nicht mal intolerante Nichtraucher, die zwischen den Rauchern vor der Türe durch wollen. OK, zugegeben, die Iren sind insgesamt schon ein toleranteres Völkchen als die Deutschen, solange man Christ oder Anhänger der irischen Kirche ist bzw. so aussieht. ;-)
Auch kann man sagen, daß es vor der Türe herrlich laut ist, weil man natürlich gesellig ist und sich unterhält. Der allgemein vorherrschende Alkoholpegel und offene Türen tun ihr übriges. Und jetzt stell Dir das mal in Deutschland vor! Oma Schmidt von nebenan wird dann vermutlich mehr als einmal pro Nacht die Polizei rufen, weil es draußen zu laut ist. Die Mieten in der Nähe von Kneipen werden sinken, weil man keine ruhige Lage mehr vorfindet. In Dublin 2 (City Centre) hingegen kostet eine 45qm Wohnung aber trotz der Lärmbelästigung 1200€/Monat. Und dort beschwert sich niemand über die Menschen, die vor einem Pub stehen.
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13.02.2007 23:18 Uhr von ciaoextra
 
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Solange der Staat: bei jedem Raucher fleißig die Hand aufhält, haben die nicht mal das Recht Verbote zu verhängen. Es ist doch heuchlerisch³ den Leuten das Rauchen verbieten zu wollen, aber gleichzeitig die Kassen füllen zu wollen, mit eben dem Geld, was Raucher an Tabakwaren ausgeben.

Dann soll man/die Regierung komplett auf die Einnahmen verzichten und in ganz Deutschland ein generelles Import- und Handelsverbot mit Tabakwaren einführen - das wäre konsequent. Alles andere sind Wischiwaschi-Lösungen und Heuchelei.

Solange der Staat einen finanziellen Vorteil davon hat, dass Leute rauchen, haben sie jedenfalls nix zu verbieten.

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