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Siemens: "Make Profits" soll konzernintern der Schmiergeld-Code gewesen sein

Der ehemalige Siemens-Manager Michael Kutschenreuter hat ein pikantes Detail in der Schmiergeldaffäre ausgepackt. Es soll innerhalb des Konzerns einen weit verbreiteten Code gegeben haben, der sogar auf Verträge angewendet wurde.

"Make Profits" heißt die entscheidende Wortkombination, für die sich jetzt wohl auch Fahnder interessieren dürften. Dabei ist jedem Buchstaben eine Zahl zugeordnet (M für 1, A für 2, S für 0), erklärt der suspendierte Ex-Manager.

Anhand von Zeichenkombinationen konnte man in Verträgen angeblich angebotene Schmiergeldsummen in Prozent entziffern. Da im Ausland die Gesetze teils schärfer waren als in Deutschland, sei das Code-System auch in anderen Ländern angewendet worden.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Siemens, Profi, Code, Schmiergeld, Profit
Quelle: www.manager-magazin.de

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08.02.2007 19:43 Uhr von no_trespassing
 
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Es wäre vermessen zu glauben, daß es in anderen Ländern und bei anderen Firmen anders zuginge. Siemens hatte eigentlich gar keine Wahl - ohne die richtigen Personen zu kennen und zu beteiligen, läuft in korrupten Ländern nichts.

Traurig, aber es ist nunmal so. Nur bei anderen Firmen kommt es nicht ans Tageslicht.

Kleinfeld machte riesige Fehler. Erst die Handy-, dann die Com-Sparte zu verscherbeln weckt böses Blut.

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