07.02.07 15:08 Uhr
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Wird Papst Johannes Paul II. in Kürze selig gesprochen?

Die Medien in Polen melden, dass im Zusammenhang mit der geplanten Seligsprechung des vor zwei Jahren verstorbenen Papstes Johannes Paul II. das Überleben einer Frühgeburt als Wunder anerkannt werden soll.

Wenige Monate nach dem Tod von Johannes Paul II. im April 2005 erblickte im Marienwallfahrtsort Tschenstochau Gloria das Licht der Welt. Allerdings arbeiteten die Nieren des Babys nicht und das Herz funktionierte auch nicht richtig.

Die Mutter der Kleinen betete daraufhin zu Papst Johannes Paul II. und innerhalb eines Monats besserte sich der Zustand des Kindes. Heute wird die Kleine als vollkommen gesund eingestuft.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Papst Johannes Paul II.
Quelle: www.diepresse.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2007 16:00 Uhr von Kreaven
 
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ich habe auch grad zum papst gebetet das mein wagen durch den tüv kommt...

geschafft, er ist durch =) ein wunder -.-`` ...wie dämlich muss man eigentlich sein?
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07.02.2007 16:24 Uhr von Enny
 
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aha: Das es der kleinen besser geht ist schön zu hören.
Aber das sowas nur durch Handauflegung geschah ist Quatsch.
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07.02.2007 16:31 Uhr von Davor
 
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"Die Ärzte rechneten mit Glorias Tod binnen wenigen Tagen."

der imho wichtigste Teil der news - der leider fehlt.

Ist so lapidar geschrieben - ob es medizinisch bzw. wissenschaftlich nun wirklich nicht zu erklären ist oder nicht ergibt sich auch nicht aus der Quelle.

Außenstehende mit dem Schuß Arroganz der sich aus zeitlichem, geographischen und beziehungstechnischen Abstand zum Kind ergibt, können schreiben "sowas passiert doch öfters" (was die Genesung selber wohl nicht nachvollziehbarer macht aber wenigstens die Einmaligkeit - auch damit ist der Begriff "Wunder" ja verbunden - zerstören soll und ein Phänomen zu einem Alltagsprodukt degradiert wird)

Da wir in einer durchtechnokratisierten Welt leben in der alles (sogar Menschenleben) in Zahlen, Werte und Statistiken gepresst werden ist es aber nachvollziehbar daß man grundsätzlich Sachen die man nicht erklären kann als nicht existent erklärt bzw. bestmöglich tabuisiert.

Unabhängig von Johannes Paul oder der Kirche oder Glauben oder Religion oder oder oder

Ist imho die Angst davor daß man tatsächlich nicht alles so gut unter Kontrolle hat und hochrechenbar ist wie man es gerne hätte - ein Ausdruck der menschlichen Arroganz und Selbstgerechtigkeit - und bei solchen Gelegenheit sich die eigene Unwissenheit und Vulnerabilität besonders gut zeigt.
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08.02.2007 01:51 Uhr von Heinrich1871
 
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Wunder ohne Anbetung des Papstes: Es entsteht bei mir mehr und mehr der Eindruck, dass die Kirche krampfhaft versucht den Papst selig zu sprechen. Was hier geschildert wird und als ein Wunder gelten soll, kann doch whl nicht auch nur im entferntesten als solches bezeichnet werden.
Es ist schön dass das kleine Mädchen wieder gesund geworden ist. Da es sich hierbei ja wohl um ein Frühchen handelt, gibt es ja etliche Beweise von "Wundern" die auch ohne Anbetung des Papstes gesund gewrden sind.
Die Kirche sollte auch bei diesem Papst ihre in Jahrhunderten entstanden Regeln für Seligsprechungen und den dazu erforderlichen Zeiträumen einhalten.
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08.02.2007 16:54 Uhr von Davor
 
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heuldoch: "Ist für mich unerklärbar sich seine Wahrheiten so einfach zurecht zu rücken anstatt einfach hinzunehmen dass wir es (wohl noch) nicht erklären können."

genau das meinte ich ja - nur du gehst davon aus in deiner arrogant-selbstüberwerfenden Art daß irgendwann wohl alles erklärbar sein wird

Eine der Wahrheiten ist "es wird NIE alles erklärbar sein" - damit per definition "Wunder"

ob himmlische Mächte oder nicht am Werk sein werden ist eine andere Sache.

Wobei ich denke selbst wenn dich ein Wunder anspringen und beißen würde bemerkst du es nicht und redest dir sonstwas als "Erklärung" zurecht nur um dir ja nicht eingestehen zu müssen es gäbe etwas was dein Verstand nicht begreift - naja wie gesagt arrogant und abgehoben aber paßt in den Schaumschläger-Zeitgeist nicht wahr
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08.02.2007 23:15 Uhr von stellung69
 
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Wäre auch mal interessant zu wissen, in wievielen Fällen das Beten zum Papst nicht zum Erfolg geführt hat.... Sowas wird dann natürlich nicht erwähnt.
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09.02.2007 00:53 Uhr von JRemiahs
 
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diese blöde Kirche Seligsein und heiligsein ist immer etwas individuelles. D.h. dass ein außenstehender nicht in der Lage ist zu sehen, ob ich heilig oder selig bin.

Heiligsein heißt eins-sein mit Gott. Um zu Wissen, dass jemand diese Stufe erreicht hat, muß er sich selbst in dieser Ebene befinden. Ich unterstelle denen mal ganz einfach, dass sie es nicht tun. ...
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09.02.2007 02:21 Uhr von jsbach
 
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Der Klerus soll mal die üblichen Fristen: einhalten. Nur weil Johannes Paul II. so beliebt war, besonders in seinem Heimatland Polen, kann
man dies nicht als Wunder bezeichnen.
Aber da Polen genug politische Querelen hat, soll der verstorbene Papst wieder eine positive Stimmung im Lande erzeugen.
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10.02.2007 14:13 Uhr von marshaus
 
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also: ist es bewiesen das es das gebet war und ....wie kann man es beweisen das sie wirklich zu ihm gebetet hat.........

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