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Fußball/Italien: "Geisterspiele" nun beschlossene Sache

Nach den Krawallen letzten Freitag auf Sizilien, bei denen ein Polizist ums Leben kam und nach denen der Ligabetrieb kurzfristig eingestellt wurde (ssn berichtete), haben sich nun Vertreter der Regierung, des Olympischen Komitees und der Liga geeinigt.

So sollen - außer in den als sicher geltenden Stadien von Turin, Rom und Mailand - in den Stadien mit Sicherheitsbedingungen unterhalb des geforderten Mindestmaßes Spiele künftig bis auf weiteres unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt werden.

Weiterhin sollen an die Gastvereine keine Eintrittskarten mehr verkauft werden sowie bereits verurteilte Hooligans während der Spiele ihres Vereins Sozialdienst leisten. Auch die Rechte der Polizei im Umgang mit den Krawallmachern wurden gestärkt.


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WebReporter: Kulle78
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Italien, Geist, Sache
Quelle: magazine.web.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2007 11:45 Uhr von Kulle78
 
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Naja, mal schauen, wie lange die das mit den Geisterspielen wirklich durchziehen. Denn die Zuschauer brigen ja im Stadion ne Mehnge Kohle unters Volk, sowohl mit dem Eintritt als auch mit Essen, Trinken etc.
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06.02.2007 12:00 Uhr von Inspektor
 
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gute idee, aber werden sich die fans das gefallen lassen? könnte auch nach hinten losgehen, das ganze.
aber echt cool find ich, dass hools sozialstunden leisten müssen - kommt sogar noch was gemeinnütziges rüber ^^
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06.02.2007 12:42 Uhr von cheshire
 
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@Judas: "...sowie bereits verurteilte Hooligans während der Spiele ihres Vereins ..."

Bereits verurteilt heißt meiner ansicht nach nicht daß sie vorsorglich strafen bekommen...
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06.02.2007 12:47 Uhr von weebl
 
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naja: Der zuschauerschnitt in italiens stadien ist eh schon unterirdisch;)
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06.02.2007 12:52 Uhr von KingChimera
 
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@ Judas: "die können den doch ned einfach vorsorglich strafen aufbrummen oder?"

Doch, ist doch hier in Deutschland ned anders. Hier nennt man das ganze dann "Stadionverbot". Denn das wirst du selbst dann kaum los wenn das Verfahren wegen "Geringfügigkeit" bzw. "Mangel an Beweisen" eingestellt wird.

Von daher ist das in Italien nicht viel anders...

Servus, greetz KingChimera
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06.02.2007 13:21 Uhr von Guddy83
 
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In Deutschland müssen sich zum Teil verurteilte Hooligans während Bundesligaspielen sich in der Halbzeit persönlich auf einem örtlichen Polizeirevier einfinden um zu gewährleisten dass sie auch nicht vor dem Stadion für unruhe sorgen können.
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06.02.2007 13:23 Uhr von borgir
 
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wann begreift die uefa und die fifa: endlihc, dass man die endlich mal rigoros für mindestens ein jahr von der internationalen bühne sperren muss. erst die betrügereien, die sozusagen nicht bestraft worden ist, jetzt diese gewalt (und das geht seit monaten so).....sperren, rigoros sperren....mit polnischen vereinen sollte man sich sowas auch mal überlegen. die haben in ihren stadien ein mindestens ebenso großes problem mit gewalt und offen gezeigtem faschismus...da muss man einfach knallhart durchgreifen. klar bestraft man auch die vielen friedlichen fans, aber strafe muss einfach sein. die vereine haben auch viel fanarbeit einfach vernachlässigt und tragen eine gewisse mitschuld.
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06.02.2007 13:28 Uhr von PogoHoernchen
 
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Denen geht es nicht um Fussball Den Hooligans in Italien geht es schon lange nicht mehr um Fussball das oberste Ziel ist doch eh die Prügelei mit den gegnerischen Fans.

Diese Geisterspiele werden nur den Protest antreiben und Gewalt nicht verhindern können.

Traurig das die Italiener erst so spät aufwachen und merken welche Gefahr schon seit Jahren vorhanden war.
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06.02.2007 17:10 Uhr von yarin
 
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Richtig so: Nach den Zuständen, die dort zuletzt herrschten. Konnte so nicht weiter gehen. Die Fußballfans / Hooligans haben es sich halt selbst verbockt.
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07.02.2007 07:24 Uhr von metin2006
 
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wie war das: Als es die Türken waren habt ihr laut geschrien, dass man die Türken von internationalen Wettbewerben ausschliessen sollte. Nun denn, gleiches Recht für alle, schliesst die doch auch aus!!!!
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07.02.2007 09:34 Uhr von Timmey
 
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Ausschluß: von allen internationalen Veranstaltungen wäre eigentlich die richtige Antwort der FIFA gewesen. Erst der Bestechungsskandal, Schmierungen, Selbstmord und nun die Hooligans. Bei denen ist Fussball doch kein Sport!

Wenn es zu Geisterspielen kommt, dann überall, aber es scheint ja so als wären die Stadien der großen Vereine besonders sicher. Dass die richtigen Ausschreitungen erst nach dem Spiel stattfinden und sich die Hooligans eh an einem Punkt treffen und das vorher abgesprochen ist scheint niemanden zu interessieren. Vermutlich haben da einige Vereine druck gemacht oder sich wieder mal gut eingekauft.
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07.02.2007 10:47 Uhr von DOMM
 
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GUT SO: eben Italien, asoziales Benehmen muss auch eben mal Konsequenzen haben. Wenn man Stadien aus der Urzeit besitzt ist es doch nur logisch dass die Fans anfangen Scheisse zu machen.
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07.02.2007 11:03 Uhr von Whitechariot
 
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@ metin2006: Da war der Auslöser aber auch ein internationaler Vorfall. Was hier nicht der Fall ist.
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07.02.2007 11:21 Uhr von EddyBlitz
 
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Endlich: traut sich mal eine Regierung rigoros durchzugreifen.
Das wurde ja auch mal Zeit.
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07.02.2007 11:28 Uhr von no_trespassing
 
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Mal wieder typisch! >>Turin, Rom und Mailand

Haben Berlusconi und Agnelli und noch ein paar der Riege vermutlich wieder dafür gesorgt, daß in ihren Stadien auch ja kein Euro Umsatz entgeht.
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07.02.2007 14:08 Uhr von SunSailor
 
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@metin: Wie wärs, wenn Du erst einmal die Posts liest, bevor Dir Dein pawlowscher abgeht? Borgir hat genau das gefordert. Sehe das übrigens genauso.
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07.02.2007 16:25 Uhr von hady
 
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@ mikebison: Schon mal zu einem Fußballspiel im Stadion gewesen?
Das lässt sich mit Fernsehen nicht vergleichen. Für einen echten Fan (nicht Hooligan) ist der Stadionbesuch der Höhepunkt der Woche. Denen fehlt in Italien also jetzt ganz schön was!
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07.02.2007 21:05 Uhr von metin2006
 
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SunSailor: Ich hab Borgir auch nicht angesprochen. Übrigens ist er auch der einzige.
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07.02.2007 21:08 Uhr von Whitechariot
 
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@ no_trespassing: Wie wäre es einfach mit der simplen Erklärung, dass aufgrund der bekannten Vereine und vorhandenen Geldmitteln die drei Stadien einfach am besten ausgebaut sind.

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