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Luxemburgs Einzelhandel wirbt gezielt um Kunden aus dem Ausland

Der Einzelhandel Luxemburgs leidet notorisch an einer Abwanderung einheimischer Käufer in das nahe Ausland der sogenannten "Großregion" (Provinz Luxembourg in Belgien, Pfalz (Trier), Lothringen und das Saarland).

Neben Aktionen der Einzelhandelsverbände, die der steigenden Anzahl von Ladengeschäften internationaler Ketten begegnen, greift nun auch die Politik in dieses Geschehen ein: 70 Millionen Euro Mehrwertsteuerverlust sind ein starker Antrieb.

Der Einzelhandel ist besser als sein Ruf, schwierig ist die Erwartungshaltung der Käufer: Niemand sucht einen französischsprechenden Verkäufer in Trier, geht jedoch bei seinem Luxemburger Kollegen davon aus, dass dieser drei Sprachen spricht (D,F,L).


WebReporter: mthiel.lux
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ausland, Kunde, Einzelhandel, Luxemburg
Quelle: www.wort.lu

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06.02.2007 09:49 Uhr von mthiel.lux
 
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Bei dieser Betrachtung lässt man kaufmännisch-charmant, denn das sind wir Luxemburger allemal, unter den Tisch fallen, daß auf der andere Seite durch den günstigen Preis von Benzin und Diesel eigene Einzelhandelszentren an den Grenzen entstanden sind, wie z.Bsp. in der Stadt Wasserbillig.

Und zum Vergleich: ein Liter Frischmilch in Luxemburg 1.10 EUR, das ist der gleiche Preis, wie ein Liter Benzin.

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