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Bundesregierung lehnt Erhöhung des Bafögs ab

Entgegen den Forderungen von Studenten- und Sozialverbänden lehnt die Bundesregierung eine Erhöhung des Bafögs ab. Die Regierung begründet die Aussetzung mit dem angespannten Haushalt. Ein entsprechendes Gesetz soll am 14. Februar beschlossen werden.

Allerdings wird es auch Veränderungen geben: Studenten mit Kindern unter zehn Jahren sollen dann einen Zuschlag von 113 Euro monatlich bekommen.

Auch ist es zukünftig einfacher, Bafög für ein Auslandsstudium zu bekommen. Beschränkungen der alten Regelung werden aufgehoben.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Erhöhung, BAföG
Quelle: www.netzeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2007 08:57 Uhr von Jimyp
 
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Zuerst mal sollte man das Bafög unabhängig von den Einkünften der Eltern zahlen!
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05.02.2007 09:37 Uhr von opppa
 
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Das Geld wird gebraucht! Steuersenkungen für die Wirtschaft und Diätenerhöhung gehen ja nun vor!

Bildung - besonders für die Ärmeren ist ja nicht so wichtig!
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05.02.2007 09:49 Uhr von seehoppel
 
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also zumindest: sollten sie den bafög-satz an die inflation anpassen! das sind nämlich seit der letzten anpassung über 10 prozent!!
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05.02.2007 10:15 Uhr von Justinius
 
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@ Jimyp: Stimme zu, kenne nämlich einige, die bekommen kein Bafög, weil die Eltern genug verdienen, aber trotzdem ihr Studium alleine finanzieren müssen. Und bitte, wer verklagt schon seine Eltern auf Unterhalt. Und wie soll man bitte die Leistungen für ein Stipendium erbringen, wenn man arbeiten geht?

Ja genau, das Geld wird ja schließlich gebraucht für Auslandseinsätze, Diäten, Bundeswehr, "Terrorabwehr", Überwachung, Toll-Collect und nicht zu vergessen die teuren Zinszahlungen!
Das Land der Dichter und Denker totgespart. Halleluja!
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05.02.2007 10:40 Uhr von sampo0
 
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@jimyp: sehe ich genauso...das ist das ungerechteste am ganzen barfög
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15.02.2007 03:05 Uhr von Julizka84
 
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aber Studiengebühren einführen und gleichzeitig werden seid Jahren die gestiegenen Kosten für Lebensunterhalt, Strom, Wohnung etc. nicht angepasst.

Wer keine Eltern hat die einen finanzieren, der muss sich schon während der Studienzeit verschulden oder aber soviel neben einem Vollzeitstudium arbeiten, dass man überleben kann.

Die Folgen liegen auf der Hand:
- Weniger Menschen entscheiden sich aus kostengründen für ein Studium
- Die Qualität des Studiums leidet wegen Zusatzjobs
- Viele künftige Akademiker wandern nach ihrem Studium aus Frustration über diesen Staat ins Ausland ab

Deutschland blutet aus, und während die geistige Elite immer mehr abwandert, werden die "Sozialfälle" immer mehr und irgendwann kollabiert das ganze System. Wenn öffentlich rechtliche Fernsehsender das in ihren Reportagen feststellen, wenn Printmedien (bsp. Manager Magazin) große Reportagen darüber veröffentlichen ... spätestens dann sollten die Politiker doch sehen was für gravierende Fehler sie machen.

Einfach traurig was in unserem Land passiert.
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15.02.2007 03:15 Uhr von jesse_james
 
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Och das Bafögsystem hält noch ganz andere: Probleme bereit.

Bzw. man sollte sagen das Bafögsystem und alle anderen Ersatzleistungen die der Staat übernehmen könnte.

z.B. sollte man als Jugendlicher ohne Ausbildung niemals versuchen eine Ausbildung zu beginnen die schulischer Art ist (Berufsfachschulen usw.) wenn man nicht in der Lage ist seinen Lebensunterhalt selbst, sprich eigenständig, zu gewährleisten.

Denn solche Ausbildungen sind förderbar nach Bafög und wer z.B. darauf angewiesen wäre vom Staat unterstützt zu werden (Hartz IV) weil das Bafög z.B, nicht zutrifft für ihn der bekommt auch kein Hartz IV.

Weil alles was THEORETISCH förderbar wäre, auch wenn man nichts erhält, nicht anderweitig unterstützt werden darf !

Sowas macht sich echt gut, vorallem wenn man bedenkt das es Auszubildende gibt die eine betriebliche Ausbildung machen und eine Ausbildungsbeihilfe vom Staat erhalten weil sie so wenig Geld haben !


Gut passt jetzt alles nicht so ganz zu der ausbleibenden Erhöhung des Bafög, aber auch dieses Beispiel zeigt das hier etwas ganz und gar im argen liegt !

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