04.02.07 19:24 Uhr
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Gesundheitsreform: Kassen planen neue Wahltarife mit Selbstbeteiligung

Verringerte Krankenkassengebühren für Verträge mit Selbstbeteiligung sollen auch für gesetzlich Versicherte bald möglich sein. Im Zuge der Gesundheitsreform planen einige große Krankenkassen, ihr Angebot mit diesen Wahltarifen zu erweitern.

Einen höheren Anteil an den Medikamenten- und Behandlungskosten müsste dann der Versicherte selbst zahlen.

Die Barmer Ersatzkasse hat solche Tarife konkret für den 1. April bestätigt, auch von der DAK, der TKK und einigen AOKs sind solche Tarife ins Gespräch gebracht worden.


WebReporter: ippich
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Kasse, Gesundheitsreform
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2007 19:04 Uhr von ippich
 
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Das wurde ja auch mal Zeit. Ich bin ansonsten auch überall mit Selbstbeteiligung versichert, eine sinnvolle Sache.
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04.02.2007 20:16 Uhr von JR-Europe.de
 
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Auf essentielle Leistungen verzichten zu können: wäre ein sinnvoller nächster Schritt.

Gruss JR-E
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05.02.2007 11:37 Uhr von lucky strike
 
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Wie wäre es wenn die Gewinne nicht in: die Taschen der Vorstände für neue Autos, Häuser oder Reisen fließt, sondern die Mehreinnahmen für geringere oder wenigstens stabile Beitragssätze und bessere Leistungen.
Es kann nämlich nicht sein, dass durch die Praxisgebühr die Krankenkassen schwarze Zahlen schreiben und trotzdem alles erhöht wird.

Alternativ wäre ich dafür ein ähnliches System wie bei den Autoversicherungen einzuführen

Risikogruppen müssen mehr zahlen, als Gesundheitsbewusste.
Da sich viele ja immer über Raucher oder so auffregen (ich zwar auch als Ex-Raucher nicht) könnten z.b. Raucher etwas mehr bezahlen als Nichtraucher, ebenso mit Alkoholkonsumenten.

Das wäre ein recht "faires" System.
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05.02.2007 12:36 Uhr von Malik2000
 
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Erst freiwillig, dann Pflicht: Das kennt man ja. Und wegen einem % auf irgendetwas verzichten, was man irgendwann braucht .....

Auf was sollte ich denn verzichten beim Schutz? Sage ich "Ich streiche alles rund um Herzprobleme" und 10 Jahre später kriege ich einen Infarkt und dann spitzt die Barmer den Stift für die saftige Krankenhausrechnung?

Am ANfang werden sich viele freuen, aber in einigen Jahren werden eben die dann jammern und fordern, dass irgendwer ihre Kosten übernimmt. Wer? Der Steuerzahler natürlich.
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05.02.2007 14:41 Uhr von opppa
 
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Malik2000: Das kennt man ja. Und wegen einem % auf irgendetwas verzichten, was man irgendwann braucht .....

Das ist einfach nur falsch!

Sinn der ganzen Übung ist, möglich große Teile der Kassenleistungen nicht mehr aus den normalen - und durch die Arbeitgeberbeiträge mitfinanzierten - Beiträgen getragen werden.

Das wird sich dann wie folgt auswirken:
- Die Gewinne der Aktionäre steigen.
- Die Gewinnbeteiligungen der Manager steigen.
- Die "Zuwendungen" der Wirtschaft an die Koalitionsparteien steigen.
- Der kleine Arbeitnehmer zahlt das Ganze.

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!
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05.02.2007 23:52 Uhr von jsbach
 
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Erst werden die Privaten: so schlecht dargestellt und jetzt führen die gesetzlichen die Selbstbeteilung plötzlich auch ein.
Was in der PKV schon längst üblich ist, werden halt einfach so von den GKV übernommen.
Und das ganze ist natürlich (wie das Rad) eine Erfindung der GKV !!??
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07.02.2007 10:33 Uhr von borgir
 
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aha: sind wird jetzt schon bei einer art auto-kasko angekommen. die kassen haben über jahrzehnte die beiträge ihrer kunden aus dem fenster geworfen...und jetzt wollen sie einem weiß machen, dass sie keine kohle haben.....elendes pack
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07.02.2007 12:43 Uhr von opppa
 
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borgir: Wenn die Wirtschaftslobby von der großen Koalition verlangt, von den Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung entlastet zu werden, dann muß das so sein!

Ich hoffe nur, daß diese Lobby auch bei der nächsten Wahl für diese Regierung stimmt!

I c h j e d e n f a l l s n i c h t !
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08.02.2007 23:31 Uhr von Nessy
 
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anstatt: vernünftig zu wirtschaften soll ein neues Zugüferd her !!! Klasse Idee...nur noch behandeln nach Krankheit :-(((

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