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Immer mehr psychische Erkrankungen bei Kindern

Die Klinik für Kinderpsychiatrie in Kassel hat festgestellt, dass Kinder häufiger unter psychischen Erkrankungen als unter Infektionen leiden. Auch eine Studie des internationalen Verbandes "Irrsinnig menschlich" kommt zu ähnlichen Ergebnissen.

Größtes Hindernis bei der Aufdeckung solcher Krankheiten sind die Lehrer. Zwar gebe es in Hessen genügend Psychologen, allerdings kritisieren Experten, dass diese noch in zu geringem Maße vernetzt arbeiten.

Überdies stellte der ärztliche Direktor der Kasseler Klinik Günter Paul fest, dass Kinder häufig bereits mit acht oder neun Jahren ihren ersten Kontakt mit Tabak haben. Diese Kinder sind ab 13 oder 14 oft süchtig nach Cannabis, so Paul.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Erkrankung
Quelle: www.welt.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2007 17:29 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Dass psychische Probleme inzwischen häufiger einen geregelten Unterricht der Schulkinder verhindern als Infekte, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber dass Kinder erst mit 13 oder 14 Cannabis konsumieren, halte ich für eine Verharmlosung. In einer Hauptschule in meiner Nachbarschaft rieche ich regelmäßig des Duft „besten Pollens“ und die Kiddies, die das Zeug konsumieren, sehen nicht aus, als wären sie schon geschlechtsreif. Ob „Paul“ da wirklich richtig liegt?
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04.02.2007 17:44 Uhr von jesse_james
 
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@Ralph: Es dürfte irrelevant sein ab wann es beginnt.

Was viel wichtiger ist, wäre die Bekämofung der Probleme die zu solch einer Situation überhaupt erst geführt haben und weiterhin führen werden.

Unser aller Wichtigtuer, Statistiker und Experten suchen Probleme, finden diese und stellen selbige möglichst propagandistisch als das Übel der Welt dar, ABER ES TUT KEINER WAS DAGEGEN !


Das wahrscheinlichste wird wieder sein das wie üblich alles auf die Eltern abgewälzt wird oder das man Killerspiele dafür verantwortlich macht.


Das war immer so und wird es auch immer bleiben, aber es wird niemals die Probleme lösen.
Egal ob die Jugend mit 13 oder mit 8 anfängt zu kiffen.
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04.02.2007 17:48 Uhr von 666leslie666
 
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Kontakt mit Tabak: der wahren Einstiegsdroge... ;-)
Und von wem haben die kleinen das gerauche...?

Von den Eltern... ;-)

Irrsinnig menschlich....
Hört sich nach ner Organisation,gesponsert von der Pharmaindustrie an.
Die wollen wohl den Ritalinverbrauch ankurbeln.

Ein Schelm der böses denkt... ;-)

Mlg
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04.02.2007 18:39 Uhr von Un4given
 
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"PAUL": kann ja nur der richtige für den Job sein.lol
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04.02.2007 19:26 Uhr von christi244
 
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Jesse: Eine psychische Erkrankung kommt mitnichten von jetzt auf sofort, sondern ist entweder als Disposition bereits genetisch vorhanden oder aber entwickelt sich durch "Schlüsselerlebnisse", die im Elternhaus bzw. in der nächsten familiären Umgebung des Kleinkindes zu suchen sind. Denn Du bist, was Du gelernt hast im Laufe Deiner Entwicklung und was Dir vorgelebt wurde.

Die These zu den Killerspielen ist m.E. Quatsch, zumindest diese Spiele primär in die Verantwortung zu nehmen. Killerspiele dienen letztlich für mein Empfinden nur dazu, innere bewußt werdende Schwächen auszugleichen und sich mangels familiärer Alternativen, daran zu orientieren.
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04.02.2007 19:57 Uhr von jesse_james
 
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@christi: Du solltest lernen meine Worte auch zu verstehen und nicht nur zu lesen.

Ich sagte nicht das PC-Spiele daran schuld sind, aber das scheint ja sobald jemand des Wort Killerspiele überhaupt erwähnt nicht mehr wahr genommen zu werden.

Stattdessen kommen noch viel beklopptere Thesen ans Tageslicht.

"sondern ist entweder als Disposition bereits genetisch vorhanden"

Willkommen im Sozialdarwinismus, das Böse ist angeboren !!!


Wer erzählt euch nur immer solch eine Sch.... !
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05.02.2007 10:11 Uhr von levo82
 
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@christi, jesse_james: Ich bin auch eher der Meinung, dass man irgendwelche Suchtkrankheiten oder andere "psychische Erkrankungen" nur in den seltensten Fällen mit Genetik begründen sollte.

Wichtig ist immer das Elternhaus und das soziale Umfeld. Beides sehr entscheidend während der Aufwuchsphase des Kindes. Wenn die Eltern schon rauchen, dann wird das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch damit anfangen und ggf. nicht mehr wegkommen.
Lehrer können bei der ganzen Sache sowieso nicht mehr sonderlich viel richten. Wenn die Kinder erstmal in die Schule kommen (mit 6 Jahren), dann ist sowieso schon die wichtigste Phase der Erziehung vorbei. Sie brauchen vernünftige Vorbilder und vor allem auch "fähige" Eltern, damit das Kind schon selbst etwas Vernunft und Weitsicht mit in die Schule bringt.
Ich meine ja nicht, dass gut erzogene Kinder niemals Unsinn machen werden. Jeder wird da mal irgendwann schon in jüngeren Jahren mit Genussmitteln (Tabak) oder eventuell sogar Drogen in Kontakt kommen. Falls die Erziehung allerdings korrekt verlief und die Eltern ein gutes Vorbild darstellen, dann wird das Kind darauf auch nicht "hängenbleiben".

Nur meine Meinung. ;)
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05.02.2007 11:23 Uhr von cyrus2k1
 
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Schulen sind ein Teil des Problems: In vielen Schulen heißt der Lernstoff leider "überleben". Unmotivierte Lehrer denen Ihre Schützlinge gleichgültig sind pfuschen sich durch den Alltag, Hauptsache sie verdienen ihr Geld. Das kommt leider sehr häufig vor, wobei es natürlich auch lobenswerte Ausnahmen gibt. In solch einem Umfeld ist eine psychische Erkrankung vorprogrammiert. Wobei auch sehr viele Lehrer selbst unter psychischen Störungen leiden.
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05.02.2007 12:01 Uhr von Maverick Zero
 
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Psychische Erkrankung: Kenn jemand das Bild von den Eltern, die ihr Kind ab ca 3 Jahren den ganzen Tag über vor dem Fernseher - später Computer parken? Das ist ja kein Einzelfall sondern passiert jeden Tag tausende Male hier in good old germany.

Einfach vor den Fernseher setzen und sich selbst nicht stören lassen. Warum auch? Ist beqeuemer so und das Kind gibt Ruhe.

Was lernt das Kind? Ich werde nicht beachtet.
Wenn es dann was böses mache / etwas kaputt macht / rumschreit / schläg, dann wird es getadelt und bestraft.
Was lernt das Kind? Wenn ich böse bin werde ich beachtet. Zwar negative Beachtung, aber immerhin Beachtung.

Also: Ich muss schlagen, schreien, etc. damit ich beachtet werde.

Experte schaut sich das Kind an und diagnostiziert eine psychische Störung.

Toll! Klasse Sache!
Wem fällt hier ein gewisser Irrsinn auf?

(nein, das ist kein hypotetisches Beispiel. Das ist aus eigener Erfahrung)
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05.02.2007 16:39 Uhr von jesse_james
 
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@levo82: Du solltest nicht außer acht lassen das nicht allein die Eltern dafür verantwortlich sind und dass das soziale Umfeld nicht schon am Anfang eine Rolle spielen muss diesbezüglich.

Es müssen nicht die eigenen Eltern sein, es kann auch das Umfeld eines 8-10-jährigen sein das dafür sorgt das dieses Kind geschädigt wird.

Es gilt auch heute noch als "cool" und wird als ein "muss" angesehen um einer Clique angehören zu können !

Nur solche Cliquen hat man nicht im Alter von 6 Jahren !
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05.02.2007 18:13 Uhr von grimpi & murmeltier
 
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kein wunder: wenn die kids so vom staat bedrängt werden, das sie durchdrehn....
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06.02.2007 10:03 Uhr von Bjoern68
 
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Wieder ein grosses Makel der 68iger Bewegung: Also um 1968 herum die Erziehungsstile sich aufhoben und man soooo toll beschlossen hatte etwas anderes zu machen, hat man dieses Gerüst dazu auf die Beine gestellt.

Körperliche Erziehungsmethoden wurden abgeschafft(was auch teils in Ordnung war/ist ) und diverse Alternativen geschaffen. Das Rüstzeug um diese Alternativen zu leben wurde aber den Eltern nicht mitgegeben. Macht mal, so hiess es damals. Damit wurde ein riesen Loch gerissen das immer mehr psychische Erkrankungen her vorbringt.

Die Eltern von damals waren doch meist plötzlich vollkommen überfordert mit den neuen Erziehungsmethoden und gaben dieses Loch an ihre Kinder weiter, sowie diese jetzt an ihre Kinder.

Jetzt auf die Lehrer zu schimpfen ist eine Schuldverschiebung die zu einfach ist. Was darf ein Lehrer denn heute noch ? Die Schüler haben mehr Rechte als pflichten ! Man hat den Lehrer doch alle Mächte genommen und dann wundern wir uns das diese 1. damit überfordert sind und 2. wir solche Pisastudien zustande kriegen.

Mit Zucht und Ordnung würde jeder was lernen.
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06.02.2007 13:19 Uhr von borgir
 
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wann lernen die leute endlich: dass psychische erkrankungen eine erfindung der pharmaindustrie sind, dass diese mit den übelsten giften geld verdienen können. beispiel usa sagt alles....da werden auf psychiater-kongressen krankheiten "beschlossen" und zack sind ein jahr später vier millionen kinder krank (exakt so geschehen bei der angeblichen krankheit ads bei kindern)
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07.02.2007 10:38 Uhr von borgir
 
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@cyrus2k1: über die lehrer bruacht man denke ich nicht zu diskutieren. problem sind aber auch (und eigentlich vor allem) mitschüler. wenn ich mir ansehe, was heute an detuschen schulen rumläuft, da stehen mir die haare zu berge...nur noch leute mit hosen die in den kniekehlen hängen, konkret-krasse easy-checker und so ein müll.....keine werte mehr, absolut nichts....und das hängt mit der erziehung durch die eltern zusammen. die eltern sind zu 99% an der verkorksten erziehung schuld und tragen die verantwortung für diese amokläufe usw. wie schon oft gesagt: für jeden scheiß in detuschland braucht man eine genehmigung, nur für das wichtigste, das kinder-kriegen nicht....eine schande
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07.02.2007 11:08 Uhr von vst
 
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klar, die schulen und die lehrer sind schuld: wart ihr mal in den sechzigern und siebzigern in der schule?

da hättet ihr lehrer haben können die unmotiviert durch den tag gingen.
lehrer die prügelten, lehrer die ihre schüler in der zehnten klasse noch aus dem buch vorlesen liesen, das war bei uns erdkundeunterricht.

mitschüler die prügelten hatten wir auch, nur waren das deutsche asoziale und keine russischen.

nein, dahingehend haben es die schüler heute richtig gut.

aber was die kinder krank macht sind die eltern und hier in der hauptsache die mütter.

wenn wir das gymnasium nicht packten gingen wir ohne zwang auf die realschule. wir waren in einem sportverein.

heute?
gymnasium ist das mindeste und da wird getrimmt bis zum geht nicht mehr.
ein sportverein? mindestens zwei und ballett und was weiß ich was.
ein terminkalender der schlimmer aussieht als der vom vater.

das macht kinder krank
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08.02.2007 08:24 Uhr von erdbewohner
 
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ihr habt alle recht das problem ist nur das die industrie (medien) die menschen seit der geburt beeinflusst...
von babynahrung bis hin zur der legalen droge alkohol...
und der dumme ist immer nur der arme bürger und dessen nachwuchs...
"normale" werden mehr und schlaue werden reicher... es lebe der kapitalismus^^
/ironie off
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08.02.2007 23:29 Uhr von Nessy
 
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liegt: wohl an an den übertriebenen Erwartungen einiger Eltern..."mein Kind soll es mal besser haben" und so !!!
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11.02.2007 10:51 Uhr von beXzecher
 
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lol @ levo: was für eine verharmlosung von nikotin...

"Jeder wird da mal irgendwann schon in jüngeren Jahren mit Genussmitteln (Tabak) oder eventuell sogar Drogen in Kontakt kommen."

is klar... tabak ist keine droge... nikotin tötet ja auch nicht, genauso wie alkohol auch nicht tötet..

hmm, hat cannabis schonma jemanden getötet? der einzige haschischtote den ich kenn is hank...

http://www.youtube.com/...
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04.03.2007 22:32 Uhr von jsbach
 
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Schwanger mit 12 Jahren, Kiffen mit: 12 Jahren und Rauchen mit 9 Jahren.
Oh verrückte Welt.
Einige Beiträge sagten ja schon richtig - Killerspiele etc. glaube ich auch nicht. Es fließt sicherlich auch in die kindliche Seele das soziale
Umfeld ein (Trennung/Scheidung der Eltern, Freundeskreis (... mußt auch mal probieren du Angsthase...), fehlende Integration usw.

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