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Unruhen in irakischer Hauptstadt gehen weiter - Journalistin erschossen

Einen Tag nach den Selbstmordattentaten auf dem Sadriyah-Markt in Bagdad, der am gestrigen Samstag die Hauptstadt erschütterte, gingen die Unruhen weiter. Eine irakische Journalistin starb dabei durch Schüsse eines US-Soldaten.

Der habe sich offenbar bedroht gefühlt und das Feuer auf die junge Frau eröffnet. Suhad Ibrahim, so der Name der Frau, arbeitete für das staatliche Medien-Netzwerk. Bei weiteren Anschlägen starben insgesamt mindestens fünf Menschen.

Die US-Armee musste am Freitag zwei weitere verlorene Soldaten beklagen. Sie wurden von einer Bombe getötet, die am Straßenrand deponiert wurde. Der gestrige Anschlag auf den Sadriyah-Markt hatte 135 Todesopfer und über 300 Verletzte gefordert.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Journalist, Unruhe, Hauptstadt
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2007 16:21 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Nimmt das denn nie ein Ende. Prompt sterben wieder einmal Unschuldige. Die Frau wollte vermutlich so wie jeden Morgen zur Arbeit und dann war es auch geschehen. Auch wenn man die Anspannung der US-Militärs mit einrechnet, ist den Angehörigen der jungen Frau schwerlich zu vermitteln, dass sie jetzt tot ist, weil man sich halt geirrt habe. So befrieden die US-Amerikaner sas Land bestimmt nicht.
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04.02.2007 17:17 Uhr von christi244
 
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Und mit diesen Truppen soll: der Iran eingenommen werden?

Ich glaube schon, dass der GI Angst hatte und die Nerven verloren hat. Es ändert aber nichts daran, dass ihn jetzt eine sehr hohe Strafe erwarten wird wegen Todschlags (ist das, glaube ich!). Die Strafe, die ihn erwartet müsste an Bush weitergegeben werden.

Wen wundert es, dass die GIs langsam aber sicher durchdrehen? Ich möchte nicht wissen, wie viele von ihnen einfach nur noch nach Hause wollen.

Und der Familie des Mädchens ist dies mit Sicherheit absolut nicht zu vermitteln, im Gegenteil. Jeder dieser Vorfälle ist kontraproduktiv für die USA.
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04.02.2007 17:37 Uhr von Jorka
 
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Sch**ss Soldat! Deer Kerl gehört vor ein Kriegsgericht wegen Mordes! Jawohl das ist Mord! Und übrigens Krieg ist generell Scheisse!
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04.02.2007 18:17 Uhr von christi244
 
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Jorka: Der geht auch vor ein Kriegsgericht!
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04.02.2007 19:46 Uhr von Yuno
 
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Ja, er wird vorm Kriegsgericht verurteilt. doch wird er dann auch bestraft oder so`?
Ich glaube es kaum. Solche sachen werden ja auch nciht veröffentlicht.

Doch eins ist klar. Die US-Soldaten werden ihr lebenlang leiden, weil sie so psychisch unter Druck waren. Jeden Tag mit der Angst angegriffen zu werden ist sicherlich nicht angenehm.

Bald kehren sie als psychos heim. Einige behen ja schon Selbstmord usw.

Mfg Yuno
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04.02.2007 19:56 Uhr von christi244
 
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Doch Yuno: Er wird sehr hart bestraft werden, denn offensichtlich kann er nicht einmal "Affekt" für sich in Anspruch nehmen.

Er wird schon aus "optischen" Gründen den Irakern gegenüber einen sehr hohen Preis bezahlen müssen, weil die Situation dort unten ohnedies zu heiß ist. Käme jetzt noch ein Vorfall wie "Lindy England", es wäre nur noch der Teufel los, denke ich einmal.

Mit Vertuschen ist da nichts machbar.
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04.02.2007 20:26 Uhr von jesse_james
 
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@christi: Du glaubst der wird angeklagt ? Oder gar verurteilt ?

"Ich möchte nicht wissen, wie viele von ihnen einfach nur noch nach Hause wollen."

Du solltest besser die Frage stellen wie viele schon desertiert sind !

"Über 8.000 junge US-Soldaten desertierten im Jahr 2005 aus Angst vor einem Einsatz im Irak"

Es gibt sogar Quellen (aus den USA, vom Militär) die davon ausgehen das seit 2000 an die 40.000 Soldate ndesertiert sind, weil sie entweder garnicht erst in den Irakkrieg wollte bzw. nicht in den Irak nach dem Krieg.
Und im Irak gehen die genau so stiften ...



Bush schickt 21.000 neue Soldaten in den Irak, wo sind all die Alten geblieben ?
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04.02.2007 20:39 Uhr von christi244
 
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Ja Jessie: Ich bin mir sicher, dieser Soldat hier wird angeklagt und auch verurteilt werden.

Dass sehr viele GIs desertieren weiß ich. Ich kenne nur keine Zahlen. Es gibt in den USA mittlerweile auch viele Fälle von Selbstverstümmelung, nur, um nicht in den Irak zu müssen.
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04.02.2007 20:49 Uhr von christi244
 
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Yuno: Diese Sache kann nicht mehr vertuscht werden. Von daher wird er vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Schon im Hinblick auf die Affären Lindy England, etc.

Im Rest stimme ich Dir auch zu. Viele von ihnen werden traumatisiert zurückkommen irgendwann. Denn, das was ist, ist nicht das, worauf sie vorbereitet wurden, mal abgesehen davon, dass die jetzigen frischen Truppenteile kaum noch groß vorbereitet werden. Und die GIs, die unten sind, haben verkürzte Urlaube und verlängerte Dienstzeiten.

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