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Bundeswirtschaftsminister verschärft Umgangston mit EADS

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat gegenüber der "Bild"-Zeitung scharfe Kritik am europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EDAS geübt. Sollten wie befürchtet Tausende von Arbeitsplätzen wegfallen, drohe der Entzug von Rüstungsaufträgen.

"Wir bestehen darauf, dass Deutschland als Hochtechnologie-Standort von Airbus bestehen bleibt", so Glos. Auch Kanzlerin Merkel deutete an, sich in die Gespräche einmischen zu wollen. EADS will seine weiteren Planungen am 20. Februar offenlegen.

Unterdessen veröffentlichte der Focus eine interne Studie, in der den deutschen Standorten hohe Produktivität bescheinigt wurde. Die Airbus-Standorte Hamburg und Bremen liegen knapp hinter dem englischen Broughton, so die Studie.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umgang, EADS
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2007 15:39 Uhr von terrordave
 
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update: die regierung will rüstungsaufträge an den mutterkonzern eads "überdenken", sollte es zum stellenabbau kommen.
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04.02.2007 19:36 Uhr von jesse_james
 
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Sie wollen die Aufträge überdenken ? Wenn irgendwo 10 Arbeitnehmer ihren Job verlieren schert das keine Sau was, wenn 100 ihren Job verlieren auch nicht, wenn 1000 ihren Job verlieren kommt vielleicht eine kleine Kritik von führenden Wirtschaftsexperten, wenn 10.000 ihren Job verlieren bei Banken oder Automobilkonzernen dann regt sich die Politik auch nicht außer das sie ihren verbalen Senf dazu geben.

Aber bei EADS soll es plötzlich so sein das sich die Politik Gedanken gemacht hat wegen der MENSCHEN ?

Denen geht es doch auch jetzt nur um das Geld und den Wirtschaftsstandort !



Glauben die ernsthaft die wären die einzigen die mit dem Entzug von Aufträgen drohen.

Ich möchte nicht wissen was es den Steuerzahler kosten würde täte die Regierung das wahr machen, bei den Strafen die sie wegen Vertragsbruch zu zahlen hätten !


Das niemand seinen Job verlieren will ist klar, aber unsere und alle anderen Politiker denken wieder mal nach dem Schema F.
Wenn unsere Bürger ihren Arbeitsplatz verlieren (und wir unsere Milliarden !!!) dann bekommt ihr keine Aufträge mehr und alle anderen verlieren auch ihre Arbeit .....
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04.02.2007 22:18 Uhr von usambara
 
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VEB: die sonst so Wirtschaftsliberalen schreien nach Verstaatlichung?
Oder ist das ein Machtkampf mit Paris?
Aber Richtig ist, das EADS unsere Steuergelder gerne
nimmt.
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05.02.2007 01:37 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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jesse_james: "Ich möchte nicht wissen was es den Steuerzahler kosten würde täte die Regierung das wahr machen, bei den Strafen die sie wegen Vertragsbruch zu zahlen hätten !"

Andersrum. Was würde der gemeine Steuerzahler wohl sparen (Rüstung ist teuer)

Also meinereiner Meinung, können WIR nur Gewinnen und die Entlassenen können sich ja einen neuen Job von den vielen Suchen, die bald kommen (wir sind ja schließlich im "trendigen" Aufschwung).
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05.02.2007 04:40 Uhr von jesse_james
 
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@Das Allsehende Auge: Sparen ist gut *g*

Heute kam so ein schöner TV-Beitrag dazu.

Deutschland ist der größte Abnehmer von EADS im NICHTzivilen Bereich ! ! !

Das sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen.

Vorallem mit der Fragestellung wozu wir eigentlich so massenhaft viel Militärgut brauchen ?!


Dazu wurde in dem Beitrag auch noch gesagt, die Bundesregierung könnte (würde EADS in Deutschland die Stellen streichen) die angeforderten Stückzahlen runterschrauben.

Heißt so viel wie "Egal wie viele ihr entlasst, wir kaufen eine Mindestanzahl an Eurofightern so oder so" ! ! !

Also wieder die alte Frage wie viel ist ein Menschenleben oder in diesem Falle die Würde eines Menschen wert ?!

In diesem Falle wohl 100 Arbeitsplätze = 1 Eurofighter ?!

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